DR Kongo gewinnt 3:1 gegen Usbekistan und zieht erstmals ins WM-Achtelfinale ein – Wissa mit zwei Treffern, Mayele trifft zur Führung.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSo lief die Partie
Usbekistan erwischte den besseren Start. Bereits in der 10. Minute brachte Eldor Shomurodov die Weißen aus zentraler Position nach Vorlage von Aleksey Mozgovoy zur Führung – sein erster Treffer bei diesem Turnier.
Die Kongolesen reagierten postwendend. In der 17. Minute köpfte Nathanaël Mbuku den Ball ins Tor, doch der Videoschiedsrichter (VAR) griff ein. Schiedsrichter Felix Zwayer nahm die Entscheidung nach intensiver Prüfung zurück – Grund war eine Abseitsstellung im Aufbau (Quelle: provider payload).
Trotz drückender Überlegenheit und 58 Prozent Ballbesitz in der ersten Halbzeit ging es mit dem Rückstand in die Kabine. Die Gelben Karten gegen Noah Sadiki (21.) und Mbuku (45.+5) aufseiten der Kongolesen sowie Abdukodir Khusanov (43.) auf usbekischer Seite unterstrichen die Spannung.
Der Wendepunkt: Elfmeter in der 68. Minute
Trainer Sébastien Desabre reagierte in der Pause und brachte in der 51. Minute Cédric Bakambu für Fiston Mayele – eine Entscheidung, die zunächst überraschte, den Druck auf die usbekische Abwehr aber erhöhte.
Der entscheidende Moment kam in der 68. Minute: Yoane Wissa wurde im Strafraum von Khusanov zu Fall gebracht – Zwayer zeigte auf den Punkt. Wissa trat selbst an und verwandelte souverän zum 1:1.
Nur zehn Minuten später schlug die nächste Stunde der Kongolesen. Fiston Mayele, der zwischenzeitlich für Bakambu wieder im Sturm agierte, traf in der 78. Minute zur 2:1-Führung. Ein abgefälschter Schuss aus halbrechter Position ließ Usbekistans Schlussmann keine Chance.
Den Schlusspunkt setzte Wissa in der 90. Minute per Flachschuss nach Vorarbeit von Meschack Elia – sein zweiter Treffer des Abends.
Die Schlüsselfigur: Yoane Wissa
Der 28-jährige Angreifer von Crystal Palace war der Mann des Spiels. Wissa erzielte nicht nur zwei Tore (68. per Elfmeter, 90. per Flachschuss), sondern holte auch den Elfmeter selbst heraus. Mit seiner Geschwindigkeit und seinem Abschlussvermögen war er für die usbekische Abwehr über 90 Minuten nicht zu kontrollieren.
In Zahlen
Die Statistik zeigt eine klare Überlegenheit der Kongolesen: 2,35 xG gegen 0,27 xG für Usbekistan. 58 Prozent Ballbesitz, 19:4 Torschüsse (4:1 aufs Tor) und fünf Gelbe Karten (drei für DR Kongo, zwei für Usbekistan) – die Partie war in der zweiten Hälfte eine Richtung.
Bemerkenswert: Der VAR-Eingriff in der 17. Minute (Toraberkennung Mbuku) war der einzige strittige Moment. Insgesamt fünf Wechsel pro Team zeigten, dass beide Trainer bis zum Schluss nach Lösungen suchten.
Was das Ergebnis bedeutet
DR Kongo steht im Achtelfinale der WM 2026 – zum ersten Mal in der Verbandsgeschichte nach drei Turnierteilnahmen. Dort trifft die Mannschaft von Trainer Sébastien Desabre am Mittwoch, den 1. Juli, auf England. Das Mercedes-Benz Stadium in Atlanta ist erneut der Austragungsort.
Für Usbekistan endet das Abenteuer nach einer insgesamt respektablen Vorstellung. Die Mannschaft von Trainer Srečko Katanec verabschiedet sich ohne Punktgewinn und ohne den ersten WM-Treffer der Geschichte – Shomurodovs Tor war immerhin der erste überhaupt für Usbekistan bei einer Weltmeisterschaft.
Fazit
DR Kongo drehte eine Partie, die nach der ersten halben Stunde auf des Messers Schneide stand. Die zweite Halbzeit war eine Machtdemonstration: Wissa, Mayele und die Einwechselspieler brachen den Widerstand einer tapferen, aber limitierten usbekischen Elf. Der Lohn ist ein historisches Achtelfinale gegen England.
Spielereignisse
Spielereignisse zwischen DR Kongo und Usbekistan — 4 Tore und 5 Karten in diesem Spiel.
Vorlage: A. Mozgovoy
Penalty
Vorlage: M. Elia
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 29. Juni 2026
