Bundesliga· Saison 2025
VfL Wolfsburg und SC Paderborn trennen sich im Relegations-Hinspiel torlos 0:0. Wolfsburg dominant, aber Paderborns Seimen hält stark.
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Spielzusammenfassung
VfL Wolfsburg und SC Paderborn 07 trennten sich 0:0. Das Spiel fand in der Bundesliga 2025 statt. 5 Gelbe Karten wurden gezeigt, 1 Rote Karte. VfL Wolfsburg hatte 63% Ballbesitz, SC Paderborn 07 hatte 37%. VfL Wolfsburg hatte 17 Schüsse (6 aufs Tor), SC Paderborn 07 hatte 2 (1 aufs Tor). VfL Wolfsburg nahm 4 Wechsel vor, SC Paderborn 07 nahm 4 vor.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungNullnummer in der Volkswagen Arena
Der VfL Wolfsburg und der SC Paderborn 07 haben sich im Hinspiel der Bundesliga-Relegation torlos getrennt. Vor 27.800 Zuschauern in der ausverkauften Volkswagen Arena am 21. Mai 2026 reichte es für den Bundesligisten trotz deutlicher Feldüberlegenheit nicht zu einem Treffer – und das Hinspiel endete 0:0.
Für Wolfsburg, das seit der Saison 1997/98 ununterbrochen der Bundesliga angehört und damit auf 29 Jahre Erstklassigkeit zurückblickt, war es die dritte Relegationsteilnahme nach 2017 und 2018. Paderborn hingegen stand zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in der Relegation, nachdem die Mannschaft von Trainer Ralf Kettemann die Zweitliga-Saison auf dem dritten Platz abgeschlossen hatte.
Schiedsrichter Benjamin Brand leitete die Partie, in der insgesamt fünf Gelbe Karten gezeigt wurden. In der Nachspielzeit sah Paderborns Jonah Sticker zudem die Gelb-Rote Karte (90.+4) und ist für das Rückspiel am Pfingstmontag gesperrt.
Paderborn beginnt mutig – Wolfsburg findet spät ins Spiel
Die Gäste aus Ostwestfalen erwischten den besseren Start. Bereits in der 9. Minute hatte Paderborn die erste große Chance: Nach einem Eckball von Sebastian Klaas kam Santiago Castañeda aus kurzer Distanz zum Schuss, doch Wolfsburgs Keeper Kamil Grabara und Verteidiger Jeanuël Belocian klärten gemeinsam auf der Linie. Es war ein erster Weckruf für den VfL.
„Bei uns hat jeder alles auf dem Platz gelassen. Wir haben den Aufstieg noch lange nicht erreicht, aber jetzt haben wir ein echtes Finale zu Hause“, sagte Paderborn-Abwehrspieler Laurin Curda nach der Partie gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.
Der Zweitligist verteidigte über weite Strecken diszipliniert, agierte ballsicher und ließ den Wolfsburgern wenig Raum. Der VfL tat sich lange schwer, sein Kombinationsspiel aufzuziehen. Erst nach einer halben Stunde wurden die Hausherren dominanter.
Die beste Chance der ersten Halbzeit vergab Adam Daghim in der 32. Minute: Der Däne wurde von Mattias Svanberg mit einem Steilpass freigespielt, scheiterte aber aus aussichtsreicher Position an Paderborns Schlussmann Dennis Seimen, der blitzschnell herauskam und den Ball entschärfte.
Daneben gab es Halbchancen für Denis Vavro, der aus der Distanz abzog (23.), Joakim Mæhle, der nach einer schönen Kombination über die rechte Seite den Ball nicht richtig traf (30.), und Christian Eriksen, dessen gefährlich abgefälschte Flanke Seimen in der 43. Minute entschärfte.
Zweite Halbzeit: Wolfsburg drückt, Paderborn hält dagegen
Auch nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein ähnliches Bild: Wolfsburg hatte mehr Ballbesitz (63 Prozent), Paderborn lauerte auf Konter. In der 51. Minute war es erneut Seimen, der gegen den durchstartenden Daghim klärte und eine Hereingabe vor zwei wartenden Wolfsburger Angreifern abfing.
Der VfL blieb geduldig und erhöhte den Druck zunehmend. Christian Eriksen, der sich immer wieder in vielversprechende Positionen brachte, prüfte Seimen in der 67. Minute mit einem Freistoß direkt. Der Paderborner Keeper – im Sommer kehrt er zum VfB Stuttgart zurück – zeigte eine starke Parade.
„Ich möchte mit Paderborn unbedingt aufsteigen“, machte Seimen nach dem Spiel seinen Anspruch deutlich. Es war seine letzte Saison für die Ostwestfalen.
In der Schlussphase wurde es noch einmal hitzig. Wolfsburg drängte auf den Lucky Punch, doch die Defensive der Gäste um Kapitän Calvin Brackelmann hielt stand. In der vierten Minute der Nachspielzeit sah Paderborns Jonah Sticker nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte – ein herber Verlust für das Rückspiel.
„Klar hätten wir uns gewünscht zu gewinnen und ein, zwei Tore zu schießen. So haben wir am Montag ein Endspiel. Wir wissen, dass viel Druck auf diesem Spiel ist. Aber in unseren Augen können wir etwas gewinnen. Deshalb bleiben wir positiv“, sagte Wolfsburgs Mittelfeldspieler Yannick Gerhardt.
Statistik spricht für Wolfsburg – aber die Tore fehlen
Die nackten Zahlen lesen sich eindeutig: 17:2 Torschüsse (6:1 aufs Tor) und 63 Prozent Ballbesitz spiegelten die Überlegenheit des VfL wider. Vier Wechsel nahm Wolfsburg vor, vier auch Paderborn. Doch die entscheidende Effizienz vor dem gegnerischen Tor blieb aus – ein Muster, das den Wolfsburgern in der gesamten Saison immer wieder zu schaffen machte.
Trainer Dieter Hecking, der den VfL nach der enttäuschenden Hinserie übernommen und aus dem Abstiegssumpf geführt hatte, konnte nach dem Spiel zumindest einen positiven Aspekt mitnehmen: „Wir haben nie die Geduld und die Struktur verloren und den Druck immer weiter erhöht.“
Sein Paderborner Kollege Ralf Kettemann zeigte sich zufrieden: „Wir haben den Aufstieg noch lange nicht erreicht, aber jetzt haben wir ein echtes Finale zu Hause.“
Ausgangslage für das Rückspiel
Durch das 0:0 ist alles offen für das Rückspiel am Pfingstmontag (25. Mai) in der Home-Deluxe-Arena in Paderborn. Wer sich dort durchsetzt, spielt in der kommenden Saison in der Bundesliga. Wolfsburg genügt bereits ein Unentschieden mit Toren (1:1 oder höher) zum Klassenerhalt. Ein erneutes 0:0 würde die Verlängerung bedeuten. Paderborn hingegen kann mit einem Sieg den dritten Bundesliga-Aufstieg der Vereinsgeschichte perfekt machen – nach 2014 und 2019.
Die Ausgangslage ist für den Außenseiter verlockend. Der SCP hat sich durch eine disziplinierte Defensivleistung eine hervorragende Position erarbeitet und kann zu Hause vor eigenem Publikum auf den Coup hoffen. Wolfsburg wiederum steht mit dem Rücken zur Wand – und muss nun die Lehren aus einem Abend ziehen, an dem vieles stimmte, nur das Tor nicht fiel.
Spielereignisse
Spielereignisse zwischen VfL Wolfsburg und SC Paderborn 07 — 0 Tore und 6 Karten in diesem Spiel.
Spielstatistiken
VfL Wolfsburg hatte 63% Ballbesitz gegenüber 37% von SC Paderborn 07. VfL Wolfsburg verzeichnete 17 Schüsse (6 aufs Tor), SC Paderborn 07 kam auf 2 (1 aufs Tor). Ecken: 4–1. Fouls: 12–16.
Rivalität seit 2014
VfL Wolfsburg vs SC Paderborn 07 Direkter Vergleich· 6
VfL Wolfsburg und SC Paderborn 07 trafen 6 Mal aufeinander — VfL Wolfsburg gewann 3 Mal, SC Paderborn 07 1 Mal, dazu kamen 2 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2014 zurück. VfL Wolfsburg führt den Direktvergleich mit 3 Siegen aus 6 Begegnungen an. Insgesamt fielen 26 Tore in diesen Partien, im Schnitt 4.33 pro Spiel (15 für die Heimmannschaft, 11 für die Gäste). Beide Teams trafen in 6 Spielen (100%). In 4 Begegnungen (67%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 5–4 im Jahr 2022.
Letzte Begegnungen
Aktuelle Form
In den letzten 6 Spielen holte VfL Wolfsburg 1 Sieg, 3 Remis und 2 Niederlagen. SC Paderborn 07 zeigt 2 Siege, 2 Remis und 2 Niederlagen aus 6 Partien.
Wettquoten & Historische Daten
Eröffnungsquoten vor dem Spiel, die zum Zeitpunkt des Spiels aufgezeichnet wurden. Diese sind nur als historische Referenz für analytische Zwecke gedacht und spiegeln keinen aktuellen Markt wider.
Nur historische Daten — nicht für Wetten
Diese Daten stammen von football-data.co.uk und umfassen historische Spielergebnisse und Vorspiel-Quoten. Diese Werte stellen keine aktuellen oder Live-Quoten dar und können nicht für das Platzieren von Wetten verwendet werden. Auf dieser Website ist kein Wetten möglich. Nur für analytische und Forschungszwecke.
Tore in diesem Duell
Wie viele Tore diese beiden Teams typischerweise erzielen, wenn sie aufeinandertreffen.
3.5
Durchschnittliche Tore pro Spiel
50%
Spiele mit 3+ Toren
100%
Beide Teams trafen
Direktvergleich
Ausgeglichene BilanzHistorische Ergebnisse zwischen diesen Teams — zeigt, wer dominiert und ob die aktuellen Quoten das widerspiegeln.
Historische Ergebnisse zwischen diesen beiden Teams. Fett gedruckte Quoten zeigen, welches Ergebnis vom Markt bevorzugt wurde — vergleichen Sie mit dem tatsächlichen Ergebnis, um die Vorhersagbarkeit dieser Paarung einzuschätzen.
Heimbilanz / Auswärtsbilanz
Aggregierte Saisonstatistiken aus allen verfügbaren historischen Daten. Nutzen Sie diese, um die allgemeine Form, die Torrhäufigkeit und die Tendenz zu torreicheren Spielen jedes Teams zu beurteilen.
Heimbilanz: VfL Wolfsburg
Auswärtsbilanz: SC Paderborn 07
Daten: football-data.co.uk
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026
