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1 Bundesliga WomenSaison 2025

Fuchse Berlin W vs Halle-Neustadt W

6. Juni 2026 um 18:00
AI

Halle-Neustadt gewinnt Relegations-Rückspiel bei Füchsen Berlin mit 33:26 und sichert sich den Klassenerhalt. Lea Gruber (8 Tore) und Sofie Kruggel (15 Paraden) die Matchwinnerinnen.

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Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Halle-Neustadt Wildcats gewinnen Relegations-Rückspiel souverän und bleiben in der 1. Handball-Bundesliga

Der SV Union Halle-Neustadt hat den Klassenerhalt perfekt gemacht. Im Rückspiel der Relegation setzten sich die Wildcats am Samstagabend bei den Füchsen Berlin (Spreefüxxe) deutlich mit 33:26 (17:11) durch und sicherten sich damit den Verbleib im deutschen Handball-Oberhaus. Nach dem 29:26-Hinspielsieg drei Tage zuvor in Halle bedeutet dies einen klaren Gesamtsieg von 62:52.

Halle startet holprig, dreht dann auf

Vor rund 1.200 Zuschauern in der Berliner Halle erwischten die Gäste einen nervösen Start. Die Spreefüxxe, angetrieben von der frühen Rückkehr von Lucy Gündel (fünf Treffer im Hinspiel), kamen wie entfesselt aus der Kabine und setzten die Wildcats früh unter Druck. Nach gut sechs Minuten stand es 2:5 aus Hallenser Sicht – der Drei-Tore-Vorsprung aus dem Hinspiel war bereits egalisiert, und die Berliner Füchse witterten ihre Chance.

Doch die Mannschaft von Trainerin Ines Seidler, die nach der Saison ihren Abschied nimmt, bewies Moral. Ein 4:0-Lauf drehte die Partie – angeführt von Madeleine Östlund, die Halle per Doppelpack erstmals in Führung brachte (14. Minute, 7:6). Was folgte, war eine Machtdemonstration der Wildcats.

6:0-Serie entscheidet die erste Hälfte

Beginnend mit einem Doppelpack von Engelida Molenaar legten die Gäste einen 6:0-Lauf hin, der die Partie noch vor der Pause entschied. Innerhalb von zehn Minuten zog Halle von 8:7 auf 14:7 davon – eine berauschende Phase, in der die Berlinerinnen überhaupt keine Mittel gegen die aggressive Abwehr und das schnelle Umschaltspiel der Wildcats fanden. Mit einer komfortablen 17:11-Führung ging es in die Kabinen.

Beste Werferin war in dieser Phase Lea Gruber, die sich bereits im Hinspiel als treffsicher erwiesen hatte und am Ende mit acht Toren die erfolgreichste Schützin der Partie stellen sollte.

Wildcats lassen nichts mehr anbrennen

Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Sachsen-Anhalterinnen keine Zweifel mehr aufkommen. Näher als auf vier Tore ließ Halle die Füchse nicht mehr herankommen – beim 21:17 (36.) gab es noch einmal kurz Hoffnung für die Gastgeberinnen, doch Halle hatte stets eine Antwort parat.

Viktoria Marksteiner, die bereits im Hinspiel fünfmal getroffen hatte, erwies sich erneut als zuverlässige Schützin und traf insgesamt fünfmal. Als sie in der 48. Minute zum 29:20 einnetzte, war der Vorsprung sogar auf neun Tore angewachsen – die Vorentscheidung war gefallen.

Kruggel erneut der Rückhalt

Eine wesentliche Stütze war erneut Torhüterin Sofie Kruggel, die ehemals selbst für Berlin zwischen den Pfosten stand. Wie schon im Hinspiel, als sie 15 Paraden bei einer Quote von 37,5 Prozent verbuchte, zeigte sie auch im Rückspiel eine starke Leistung und entschärfte erneut 15 Würfe. Ihr sicherer Rückhalt gab der gesamten Mannschaft die nötige Stabilität, um die Berliner Angriffsversuche immer wieder zu ersticken.

Aufseiten der Spreefüxxe, die von Trainerin Susann Müller betreut werden, kämpften vor allem Lucy Gündel (fünf Treffer) und Anouk Nieuwenweg (vier Treffer) vergeblich gegen die drohende Niederlage.

„Beide Mannschaften hatten super viel Anspannung. Wir haben uns das Leben mit der Nervosität selbst schwer gemacht. Aber wir haben gewonnen“, hatte Lea Gruber bereits nach dem Hinspiel angekündigt – und ihre Mannschaft setzte diese Ansage eindrucksvoll um.

Historischer Klassenerhalt für Halle-Neustadt

Für den SV Union Halle-Neustadt, der in der Vorsaison als Aufsteiger in die 1. Bundesliga kam, bedeutet dieser Erfolg den wichtigen Klassenerhalt. Die Mannschaft von Ines Seidler, die nach der Saison ihr Amt abgibt, sicherte sich damit ein weiteres Jahr Erstklassigkeit.

Die Bedeutung des Erfolgs reicht über den Verein hinaus: In der kommenden Saison werden mit dem Thüringer HC, Sachsen Zwickau, Aufsteiger HC Leipzig und eben Halle gleich vier mitteldeutsche Klubs in der höchsten deutschen Spielklasse vertreten sein.

Relegation: Der Weg zum Klassenerhalt

Spiel Datum Ergebnis
Hinspiel 03.06.2026 Halle-Neustadt W 29:26 Fuchse Berlin W
Rückspiel 06.06.2026 Fuchse Berlin W 26:33 Halle-Neustadt W
Gesamt Halle-Neustadt W 62:52 Fuchse Berlin W

Spielerinnen des Spiels

  • Lea Gruber (Halle-Neustadt): 8 Tore – die Rückraumspielerin war nicht nur treffsicher, sondern auch eine wichtige Anführerin auf dem Feld.
  • Sofie Kruggel (Halle-Neustadt): 15 Paraden – die Torhüterin war der Rückhalt der Wildcats und ließ die Berliner Angreiferinnen mehrfach verzweifeln.
  • Viktoria Marksteiner (Halle-Neustadt): 5 Tore – wie schon im Hinspiel eine verlässliche Torschützin im rechten Rückraum.

Fazit

Die Wildcats aus Halle-Neustadt haben in der Relegation gegen die Füchse Berlin keine Zweifel an ihrer Bundesliga-Tauglichkeit gelassen. Mit zwei souveränen Leistungen – 29:26 im Hinspiel und 33:26 im Rückspiel – sicherte sich der SV Union verdient den Klassenerhalt. Für die Spreefüxxe bleibt dagegen der Traum vom Aufstieg in die 1. Bundesliga vorerst unerfüllt.

Rivalität seit 2013

Fuchse Berlin W vs Halle-Neustadt W Direkter Vergleich· 9

Fuchse Berlin W und Halle-Neustadt W trafen 9 Mal aufeinander — Fuchse Berlin W gewann 2 Mal, Halle-Neustadt W 5 Mal, dazu kamen 2 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2013 zurück. Halle-Neustadt W führt den Direktvergleich mit 5 Siegen aus 9 Begegnungen an. Insgesamt fielen 508 Tore in diesen Partien, im Schnitt 56.44 pro Spiel (252 für die Heimmannschaft, 256 für die Gäste). Beide Teams trafen in 9 Spielen (100%). In 9 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Halle-Neustadt W ist in den letzten 6 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 33–33 im Jahr 2018.

Unentschieden
2
·
Tore gesamt
508 · 56.4/Spiel
Beide getroffen
9/9 · 100%
Über 2,5
9/9 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 13. Juni 2026