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1 Bundesliga WomenSaison 2025

Halle-Neustadt W vs Fuchse Berlin W

3. Juni 2026 um 19:30
AI

Halle-Neustadt gewinnt Relegations-Hinspiel gegen Füchse Berlin 29:26. Torhüterin Kruggel glänzt mit 15 Paraden. Rückspiel am Samstag in Berlin.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Halle-Neustadt W vs Fuchse Berlin W 29:26 (16:13)

Der SV Union Halle-Neustadt hat die erste Runde im Kampf um den Klassenerhalt für sich entschieden. Im Hinspiel der Relegation zur 1. Handball-Bundesliga der Frauen besiegten die Wildcats die Füchse Berlin am Mittwochabend vor 1.154 Zuschauern in der SWH-Arena mit 29:26 (16:13) und verschaffen sich damit eine solide Ausgangsposition für das Rückspiel in Berlin.

Nervöser Start, aber Halle übernimmt die Kontrolle

Beide Mannschaften waren von der enormen Bedeutung dieser Partie sichtlich gezeichnet. Die Partie war von Beginn an intensiv, nervös und hektisch – ein typisches Relegationsspiel mit viel Kampf und wenig Spielfluss. Die Gäste aus Berlin erwischten durch Lucy Gündel zwar den ersten Treffer zum 0:1, doch es sollte die einzige Führung der Spreefüxxe an diesem Abend bleiben.

Halle-Neustadt antwortete postwendend und zog mit einem Zwischenspurt auf 5:2 davon (6. Minute). In dieser Phase war es vor allem Torfrau Sofie Kruggel, die der Mannschaft mit starken Paraden den nötigen Rückhalt gab. Die ehemalige Berlinerin kam am Ende auf 15 Paraden und eine Fangquote von 37,5 Prozent – eine überragende Leistung.

Wildcats lassen Füchse nicht entkommen

Trotz der frühen Führung gelang es Halle zunächst nicht, sich entscheidend abzusetzen. Zwei vergebene Siebenmeter von Fabienne Büch verhinderten einen höheren Vorsprung. Berlin blieb durch technische Fehler der Gastgeberinnen immer wieder im Spiel. Beim 7:6 durch Michelle Stefes kamen die Füchse auf Schlagdistanz, doch Halle konterte mit einem 4:1-Lauf und zog auf 15:11 davon. Mit einer 16:13-Führung ging es in die Kabinen.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild kaum. Die Wildcats verteidigten ihren Vorsprung konsequent, kamen aber nie ganz beruhigend davon. Als die Füchse beim 18:17 (37.) erneut auf ein Tor herankamen, schien die Partie wieder offen. Doch Halle-Neustadt bewies Moral: Ein 5:2-Zwischenspurt brachte die Hausherrinnen in der 57. Minute erstmals auf fünf Tore Vorsprung (28:23).

Spannung bis zur Schlusssirene

Doch die Füchse gaben nicht auf. Eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Madeleine Östlund und einige Ungenauigkeiten in der Offensive ließen die Berlinerinnen noch einmal herankommen. Anais Gouveia traf in der 59. Minute per Kempa-Trick zum 29:26-Endstand – mehr ließ die Defensive der Wildcats aber nicht zu. Kruggel hielt in der Schlusssekunde ihren letzten Ball und sicherte so den Drei-Tore-Vorsprung.

„Beide Mannschaften hatten super viel Anspannung. Wir haben uns das Leben mit der Nervosität selbst schwer gemacht. Aber wir haben gewonnen und wollen jetzt auch das Spiel in Berlin gewinnen. Der Sieg gibt erstmal Rückenwind“, sagte die erfahrene Lea Gruber nach der Partie.

Die Stars des Abends

Beste Werferin der Wildcats war Cara Reuthal mit sechs Treffern, darunter vier verwandelte Siebenmeter. Viktoria Marksteiner, Emma Hertha und Lilli Röpcke erzielten jeweils fünf Tore. Für Berlin traf Lucy Gündel fünfmal, Anouk Nieuwenweg viermal. Doch der entscheidende Faktor war Torfrau Sofie Kruggel, die mit 15 Paraden eine herausragende Quote von 37,5 Prozent vorlegte.

Ausgangslage für das Rückspiel

Mit der 26:29-Niederlage im Gepäck reisen die Füchse Berlin zum Rückspiel am Samstag, 6. Juni 2026, um 18:00 Uhr in der Sporthalle Charlottenburg. „Eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel in Berlin. Wir fahren mit einem positiven Gefühl hier weg, auch wenn wir zu viele technische Fehler gemacht haben“, zeigte sich Berlins Torhüterin Zoe Ludwig kämpferisch.

Die Wildcats haben sich mit dem Dreitore-Vorsprung eine gute Basis erarbeitet, aber Trainerin Ines Seidler weiß: „Jetzt heißt es, nach Berlin zu fahren, die Nerven zu behalten und das Ding da zu ziehen.“

Spielstatistik

SV Union Halle-Neustadt: Kruggel, Ilic; Pallas, Molenaar, Marksteiner (5), Östlund (1), Wagenlader (1), Büch, Hertha (5), Gruber (3), Wipper (1), Polakova (2), Röpcke (5), Reuthal (6/4), Petika, Strauchmann

Füchse Berlin: Trooster, Ludwig; Conze (3), Fichtner, Fodjo, Gouveia (3), Gündel (5), Stefes (3/1), Cappellaro (1), Thelemann, in de Braekt, Schaube (2), Nieuwenweg (4), Werle (2/1), Baßiner (3/1)

Zuschauer: 1.154 | SWH.Arena, Halle/Saale Strafminuten: 8 / 8 Schiedsrichter: Heine / Standke

Rivalität seit 2013

Halle-Neustadt W vs Fuchse Berlin W Direkter Vergleich· 9

Halle-Neustadt W und Fuchse Berlin W trafen 9 Mal aufeinander — Halle-Neustadt W gewann 5 Mal, Fuchse Berlin W 2 Mal, dazu kamen 2 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2013 zurück. Halle-Neustadt W führt den Direktvergleich mit 5 Siegen aus 9 Begegnungen an. Insgesamt fielen 512 Tore in diesen Partien, im Schnitt 56.89 pro Spiel (260 für die Heimmannschaft, 252 für die Gäste). Beide Teams trafen in 9 Spielen (100%). In 9 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Halle-Neustadt W ist in den letzten 6 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 33–33 im Jahr 2018.

Unentschieden
2
·
Tore gesamt
512 · 56.9/Spiel
Beide getroffen
9/9 · 100%
Über 2,5
9/9 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 13. Juni 2026