Dänemark gewinnt 4:1 gegen Serbien und sichert sich den Gruppensieg in der WM-Qualifikation 2027 - die ersten WM-Teilnahme seit 20 Jahren.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungDänemark feiert Einzug in die WM 2027: 4:1-Erfolg gegen Serbien sichert Platz in Brasilien
Dänemarks Frauen-Nationalmannschaft hat sich am 9. Juni 2026 souverän für die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien qualifiziert. Ein 4:1-Auswärtssieg gegen Serbien im Sports Center of FA Serbia in Stara Pazova besiegelte den Gruppensieg in der Gruppe A1 der europäischen WM-Qualifikation – und das als anfangs nur drittgesetztes Team.
So lief die Partie
Die Däninnen begannen druckvoll und machten bereits nach sieben Minuten klar, dass sie nicht auf ein Unentschieden spekulieren würden. Cecilie Fløe staubte aus kurzer Distanz ab und schob den Ball über die Linie – 0:1 (7.). Nur sechs Minuten später legte Amalie Vangsgaard nach: Ihre platziertge Kopfballverlängerung nach einer Flanke von Sofie Svava ließ der serbischen Torhüterin keine Chance (13.).
Doch Serbien schlug postwendend zurück. Ein abgefälschter Schuss von Allegra Poljak – nach Vorlage von Z. Stupar – landete unhaltbar im dänischen Tor (15.). Es war ein kurzer Hoffnungsschimmer für die Gastgeberinnen, die in der Folge das Spiel etwas offener gestalteten.
Dänemark überstand die Drangphase Serbiens und stellte noch vor der Pause die Weichen endgültig auf Sieg. Pernille Harder verwandelte einen Foulelfmeter sicher zum 3:1 (40.), nachdem Vangsgaard im Strafraum zu Fall gebracht worden war. Kaum war der Jubel verklungen, schnürte Vangsgaard ihren Doppelpack: Mit einem wunderschönen Schuss in den langen Winkel ließ sie der serbischen Schlussfrau keine Abwehrchance (42.) – 4:1 zur Halbzeit.
Der zweite Durchgang war geprägt von dänischer Ballkontrolle und serbischem Bemühen, das Ergebnis zu verkaufen. Nennenswerte Tormöglichkeiten blieben auf beiden Seiten aus. Trainer Jakob Michelsen wechselte unter anderem Harder und Svava aus, um Kräfte für die WM-Endrunde zu schonen. Die einzige Gelbe Karte der Partie sah Serbiens Z. Stupar (89.).
Der Wendepunkt
Die dänische Antwort auf den serbischen Anschlusstreffer war der Schlüsselmoment. Statt sich vom 1:2 verunsichern zu lassen, spielte Dänemark weiter nach vorne – und wurde mit dem Foulelfmeter und Vangsgaards zweitem Tor belohnt. Innerhalb von zwei Minuten (40., 42.) war die Partie entschieden und der Widerstand Serbiens gebrochen.
Die Schlüsselspielerinnen
Amalie Vangsgaard war die überragende Akteurin des Abends. Mit einem Doppelpack (13., 42.) und der Vorarbeit zum Elfmeter hatte sie entscheidenden Anteil am dänischen Kantersieg. Ihre zweite Tor – ein butterweicher Schlenzer in den Winkel – war das Highlight der Partie.
Cecilie Fløe eröffnete den Torreigen früh (7.) und setzte damit das erste Ausrufezeichen.
Pernille Harder traf vom Elfmeterpunkt (40.) und zeigte einmal mehr ihre Abgeklärtheit in entscheidenden Momenten. Die Kapitänin war in der zweiten Hälfte nach ihrer Auswechslung (60.) nur noch Zuschauerin.
Sofie Svava bereitete zwei Tore vor (13., 42.) und war über die linke Seite permanent gefährlich.
Spielerin des Spiels: Amalie Vangsgaard.
Die Statistik dahinter
Der 4:1-Endstand spiegelt die Überlegenheit Dänemarks in der ersten Halbzeit präzise wider – alle fünf Tore fielen vor der Pause. Während Dänemark seine Chancen mit Effizienz nutzte, zeigte der zweite Durchgang eine kontrollierte, aber weniger intensive Partie. Serbien kam nach dem 1:2 kurzzeitig auf, fand aber gegen die gefestigte dänische Defensive kein Mittel mehr.
Was der Sieg bedeutet
Mit diesem Erfolg sicherte sich Dänemark den Gruppensieg in der Gruppe A1 und das damit verbundene automatische WM-Ticket für die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien. Die Däninnen, die vor der Qualifikation als drittgesetztes Team der Gruppe galten, beendeten die Gruppenphase mit 8 Punkten – vor Schweden (7 Punkte), Italien und Gruppen-Schlusslicht Serbien.
Für Dänemark ist es die erste Teilnahme an einer Frauen-WM seit 20 Jahren. Die Mannschaft von Trainer Jakob Michelsen krönte damit eine beeindruckende Qualifikationskampagne, die unter anderem einen 2:1-Erfolg gegen Schweden am vorletzten Spieltag beinhaltete.
Serbien beendet die Gruppe auf dem letzten Platz und steigt aus der Liga A der europäischen Qualifikation ab.
Fazit
Dänemark ließ in Stara Pazova nichts anbrennen. Früh überzeugend, nach der Pause souverän verwaltend – die Mannschaft von Jakob Michelsen hat sich das WM-Ticket hochverdient. Serbien fehlte nach dem schnellen Anschlusstor die Konstanz, um das Spiel wirklich offen zu halten. Die WM in Brasilien kann kommen.
Spielereignisse
Vorlage: S. Svava
Vorlage: Z. Stupar
Penalty
Vorlage: S. Svava
Serbia W und Denmark W trafen 1 Mal aufeinander — Serbia W gewann 0 Mal, Denmark W 1 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2026 zurück. Denmark W führt den Direktvergleich mit 1 Sieg aus 1 Begegnung an. Insgesamt fielen 4 Tore in diesen Partien, im Schnitt 4.00 pro Spiel (1 für die Heimmannschaft, 3 für die Gäste). Beide Teams trafen in 1 Spiel (100%). In 1 Begegnung (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–1 im Jahr 2026.
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API-Daten: 3. Juli 2026
