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WeltmeisterschaftSaison 2026

Curaçao vs Elfenbeinküste

25. Juni 2026 um 22:00Lincoln Financial Field, Philadelphia
AI

Nicolas Pépé schießt die Elfenbeinküste mit einem Doppelpack zum 2:0 gegen Curaçao und ins WM-Sechzehntelfinale – historischer erster K.o.-Runden-Einzug.

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Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Wie es lief

Bereits in der 7. Minute schlug die Elfenbeinküste zu. Curaçao klärte eine Hereingabe im eigenen Strafraum nicht sauber. Yan Diomande eroberte den Ball auf der linken Seite, dribbelte zur Grundlinie und legte quer. Aus fünf Metern musste Pépé nur noch den Fuß hinhalten – 1:0.

Curaçao zeigte sich vom frühen Rückstand unbeeindruckt und spielte engagiert nach vorne. Leandro Bacuna tänzelte sich in der 39. Minute durch mehrere Gegenspieler, scheiterte aber aus spitzem Winkel knapp am linken Pfosten. Tahith Chongs Distanzschuss in der 40. Minute strich ebenfalls am Tor vorbei. So ging es mit der knappen Führung in die Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Afrikaner besser ins Spiel. Franck Kessié hatte in der 53. Minute die große Chance zum 2:0, sein Schuss aus 14 Metern wurde jedoch noch neben das Tor abgefälscht. Auf der Gegenseite donnert Sherel Floranus in der 55. Minute einen Distanzschuss aus 18 Metern knapp über die Latte.

Die Entscheidung fiel in der 64. Minute: Ibrahim Sangaré bediente Pépé mit einem sehenswerten Steckpass in die Tiefe. Der Angreifer zog aus zwölf Metern ab und schlenzte den Ball ins lange Eck – 2:0.

Der Wendepunkt

Pépés zweiter Treffer in der 64. Minute nahm Curaçao endgültig die Hoffnung. Bis dahin hatte der WM-Debütant noch auf den Ausgleich lauern können. Nach dem 2:0 zog sich die Elfenbeinküste etwas zurück und verwaltete das Ergebnis, ohne noch einmal ernsthaft in Bedrängnis zu geraten. Trainer Emerse Faé wechselte Pépé kurz nach dem Tor aus und brachte mit Elye Wahi und Bazoumana Touré frische Kräfte.

Die Schlüsselspieler

Nicolas Pépé (Elfenbeinküste) – Der Mann des Spiels. Zwei Tore, darunter ein frühes Abstaubertor und ein herausragender Abschluss nach feinem Zuspiel. Pépé war stets der gefährlichste Angreifer auf dem Platz.

Ibrahim Sangaré (Elfenbeinküste) – Der Mittelfeldmotor leitete nicht nur das zweite Tor mit einem brillanten Steckpass ein, sondern sorgte auch für Stabilität im Zentrum. Seine Passquote und Zweikampfstärke waren entscheidend.

Juninho Bacuna (Curaçao) – Der Mittelfeldspieler war der auffälligste Curaçao-Akteur. Er versuchte immer wieder, das Spiel anzukurbeln und kam in der 88. Minute per Kopf aus einem Freistoß sogar gefährlich vors Tor. Sein Abschluss ging aber deutlich über die Latte.

Eloy Room (Curaçao) – Der Torhüter verhinderte mit einer starken Parade gegen Elye Wahi in der 87. Minute ein drittes Gegentor. Dass es nur 2:0 stand, lag auch an Rooms aufmerksamen Nachspielzeit-Paraden.

Die Statistiken im Kontext

Curaçao hatte mit 63 % Ballbesitz und 11 Schüssen (2 aufs Tor) mehr offensive Aktionen als die Elfenbeinküste (37 %, 7 Schüsse / 3 aufs Tor). Die nackte Ballbesitzstatistik täuscht jedoch: Die Ivorer spielten nach der frühen Führung kontrolliert aus einer kompakten Defensive heraus und ließen die Insel-Kicker gewähren, ohne selbst in Gefahr zu geraten. Die schwache Chancenverwertung Curaçaos (nur 2 von 11 Schüssen aufs Tor) unterstreicht die fehlende Durchschlagskraft gegen die körperlich überlegenen Ivorer.

Was das Ergebnis bedeutet

Die Elfenbeinküste beendet die Gruppe E mit sechs Punkten als Zweiter hinter Deutschland. Die Mannschaft von Emerse Faé trifft am 30. Juni im AT&T Stadium von Arlington (Texas) auf den Zweiten der Gruppe I – entweder Frankreich oder Norwegen. Es ist das erste Mal überhaupt, dass die Elfenbeinküste bei einer WM die Gruppenphase übersteht.

Curaçao verabschiedet sich mit einem Punkt aus drei Spielen (0:1 gegen Deutschland, 0:0 gegen Ecuador, 0:2 gegen die Elfenbeinküste) als Gruppenletzter aus seinem ersten WM-Turnier. Die Mannschaft von Dick Advocaat hinterließ einen ordentlichen Eindruck, war aber offensiv gegen die stärkeren Gegner zu harmlos – kein einziges Tor in der Gruppenphase.

Parallel besiegte Ecuador Deutschland mit 2:1, womit möglicherweise sogar drei Teams aus Gruppe E das Sechzehntelfinale erreichen – Ecuador als einer der besten Gruppendritten.

Fazit

Ein verdienter Sieg der Elfenbeinküste, die taktisch diszipliniert auftrat und ihre Chancen eiskalt nutzte. Curaçao zeigte Moral und Einsatzwillen, war aber offensiv zu harmlos, um den Traum von der K.o.-Runde zu realisieren. Pépé brennt sich mit seinem Doppelpack in die Geschichtsbücher des ivorischen Fußballs ein.

Spielereignisse

Spielereignisse zwischen Curaçao und Elfenbeinküste — 2 Tore und 3 Karten in diesem Spiel.

Anstoß
45′
A. DialloC. Inao Oulaï
Halbzeit
L. ComenenciaJ. Antonisse
61′
64′
N. Pépé

Vorlage: I. Sangaré

67′
A. BonnyO. Diakité
67′
N. PépéE. Wahi
67′
Y. DiomandeB. Touré
77′
77′
F. KessiéJ. Seri
J. BrenetS. Sambo
90′
J. LocadiaB. Kuwas
90′
Abpfiff

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 26. Juni 2026