USA W besiegt Serbien W 3:1 in der VNL 2026 – perfekte Woche 2 in Pasig City. Skinner (18 Punkte) und Eggleston (17) führen US-Offensive an.
Match-Videos
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSo verlief die Partie
Satz 1 (25:22): Serbien startete stark, führte mit 8:6 nach einem Ass und baute den Vorsprung auf 19:15 aus. Dann drehten die USA auf. Eine 10:3-Schlussoffensive, angeführt von Logan Eggleston, drehte die Partie. Eggleston beendete den Satz mit ihrem achten Kill – per Bump-Set von Zuspielerin Jordyn Poulter.
Satz 2 (18:25): Serbien schlug zurück. Nach einem 7:4-Start bauten die Serbinnen den Vorsprung auf 18:14 aus, zwei Aufschlagasse zum 20:14 entschieden die Partie früh. Serbien glich zum 1:1 aus und fügte den USA den ersten Satzverlust der gesamten Woche zu.
Satz 3 (25:16): Die US-Auswahl dominierte nach der Pause. Sechs Blocks in diesem Durchgang – darunter ein früher Block von Dana Rettke zum 12:7 – brachten die Kontrolle zurück. Avery Skinner servierte das Ass zum Satzende und stellte auf 2:1.
Satz 4 (25:20): Ein 4:0-Lauf nach einem 0:2-Rückstand brachte die USA früh in Führung. Jordan Thompson (fünf Kills, ein Block, ein Ass in diesem Satz) und ein weiterer Slide-Angriff von Asjia O'Neal zum 20:15 ebneten den Weg zum Sieg. Zwei Matchbälle wehrte Serbien ab, ehe Skinner den entscheidenden Punkt erzielte.
Der Wendepunkt
Der dritte Satz war die Antwort der USA auf den verlorenen zweiten Durchgang. Nach einer Aussprache, die Zuspielerin Jordyn Poulter auf dem Feld initiierte, kamen die USA mit völlig veränderter Körpersprache zurück. Sechs Blocks, fünf davon in der ersten Hälfte des Satzes, zerstörten Serbiens Angriffsrhythmus. „Sie hat uns gesagt – und wir haben als Team darüber gesprochen –, dass wir im zweiten Satz zu viele Bälle einfach haben laufen lassen“, erklärte Eggleston nach der Partie. „Es ging darum, langsamer zu machen und uns auf das zu konzentrieren, was wir kontrollieren können. Im dritten und vierten Satz haben wir genau das umgesetzt.“
Die Schlüsselspielerinnen
Avery Skinner (USA): Match-high 18 Punkte (16 Kills, 1 Block, 1 Ass). Die Außenangreiferin war in den entscheidenden Phasen nicht zu stoppen und servierte das Ass zum Satzball im dritten Durchgang.
Logan Eggleston (USA): 17 Punkte bei einer Angriffseffizienz von .429 (16 Kills, 1 Block). Dazu neun erfolgreiche Annahmen und zehn Digs. Im ersten Satz erzielte sie acht Kills, darunter den entscheidenden zum Satzgewinn.
Jordan Thompson (USA): 14 Punkte (10 Kills, 2 Blocks, 2 Asse). Die Diagonalangreiferin war im vierten Satz mit fünf Kills, einem Block und einem Aufschlagass die treibende Kraft.
Stephanie Samedy (USA): Die eingewechselte Diagonalangreiferin traf bei zehn Angriffen achtmal bei nur einem Fehler – eine Effizienz von .700.
Morgan Hentz (USA): Die Libero führte das Team mit elf Digs an und lieferte im ersten Satz eine Serie von drei herausragenden Abwehraktionen, die letztlich zur Wende führten.
Spielstatistiken analysiert
Die USA dominierten in den meisten Wertungskategorien: 62 Kills gegenüber 55, 11 Blocks gegenüber 8. Lediglich bei den Assen lagen die USA mit 5:4 knapp zurück – ein Unterschied, der durch die phasenweise starke Aufschlagserie Serbiens im zweiten Satz zustande kam. Die Angriffseffizienz der USA lag bei bemerkenswerten .392 – eine Zahl, die Poulters variable Spielverteilung widerspiegelt. Serbien verlor in den Sätzen 3 und 4 den Zugriff auf die US-Offensive, nachdem die Mitte blockiert und die Außen effektiv gedeckt wurden.
Was das Ergebnis bedeutet
Mit 7 Siegen aus 8 Spielen und nur einer Niederlage (gegen Kanada in Woche 1, 0:3) gehört die USA zu den Spitzenteams der VNL 2026 vor dem Finale der Vorrunde. Serbien (Weltrangliste Platz 9) bleibt trotz der Niederlage im Rennen um die VNL-Finals. Die USA reisen nun weiter nach Osaka, Japan, wo Woche 3 vom 7. bis 11. Juli stattfindet. Dort trifft das Team auf Thailand (7. Juli), Polen (8. Juli), die Türkei (9. Juli) und Brasilien (11. Juli).
Die Serie von vier aufeinanderfolgenden Fünf-Satz-Duellen gegen Serbien in den VNL-Begegnungen seit 2022 riss damit – diesmal entschieden die USA die Partie in vier Durchgängen für sich.
Fazit
Die USA präsentieren sich in beeindruckender Frühform. Nach einer durchwachsenen Woche 1 mit der überraschenden Niederlage gegen Kanada dominierten sie Woche 2 nahezu nach Belieben – mit Ausnahme eines kurzen Durchhängers im zweiten Satz gegen Serbien. Die Breite des Kaders, insbesondere die Effektivität der Einwechselspielerinnen wie Samedy, macht das Team zum ernsthaften Anwärter auf den VNL-Titel. Serbien hingegen muss die Konstanz über vier Sätze finden, um in der K.o.-Phase bestehen zu können.
Serbia W und USA W trafen 26 Mal aufeinander — Serbia W gewann 9 Mal, USA W 17 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2011 zurück. USA W führt den Direktvergleich mit 17 Siegen aus 26 Begegnungen an. Insgesamt fielen 102 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.92 pro Spiel (39 für die Heimmannschaft, 63 für die Gäste). Beide Teams trafen in 15 Spielen (58%). In 26 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. USA W ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2025.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 23. Juni 2026
