Menu
25. August 2026 um 16:00
3–1
Auswärts

Austria W

P1
20–25
P2
25–18
P3
25–12
OT
25–14
AI

Griechenland gewinnt 3:1 gegen Österreich in der EuroVolley 2026 Gruppe B. Nach verlorenem Startsatz dominieren die Griechinnen klar (25:18, 25:12, 25:14).

Match-Videos

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

So lief die Partie

Österreich erwischte einen furiosen Start. Im ersten Satz zeigten die ÖVV-Frauen um Kapitänin Nina Nesimovic mutiges Volleyball und sicherten sich mit 25:20 den ersten Satzgewinn bei dieser EM-Endrunde – ein historischer Moment für das Team, das nach 55 Jahren erstmals wieder bei einer Europameisterschaft vertreten war.

Doch Griechenland fand schnell zurück in die Partie. Im zweiten Satz erhöhten sie die Schlagkraft am Netz und dominierten mit starken Aufschlägen und effizienten Angriffen. Martha Anthouli, mit 16 Angriffspunkten die überragende Spielerin auf dem Feld, führte ihr Team zu einem klaren 25:18-Satzausgleich.

Der dritte Satz wurde zur Machtdemonstration der Griechinnen. Mit 25:12 deklassierten sie Österreich regelrecht – die schwächste Satzausbeute Österreichs im gesamten Turnierverlauf. Auch im vierten Satz liess Griechenland nichts mehr anbrennen und schloss die Partie mit 25:14 ab.

Der Wendepunkt

Der erste Satzgewinn Österreichs hätte die Tür für eine Überraschung öffnen können, doch Griechenland schlug postwendend zurück. Entscheidend war der Beginn des zweiten Satzes: Griechenland zog früh auf 6:2 davon und zeigte, dass der verlorene erste Durchgang nur ein Ausrutscher gewesen war. Markella Papageorgiou kam am Netz immer besser zur Geltung und blockte mehrere österreichische Angriffe.

Die Schlüsselspielerinnen

Martha Anthouli (Griechenland) – 20 Punkte, darunter 16 Angriffspunkte. Die Diagonalangreiferin war die unumstrittene Anführerin ihres Teams und traf in den entscheidenden Momenten.

Eirini Chatziefstratiadou (Griechenland) – 13 Punkte (8 Angriffe, 3 Blocks, 2 Asse). Die Aussenangreiferin war eine der Stützen im griechischen Angriffsspiel.

Markella Papageorgiou (Griechenland) – 11 Punkte mit 7 Angriffspunkten und 2 Blocks. Die Mittelblockerin machte das Netz für Österreich immer wieder unpassierbar.

Kora Schaberl (Österreich) – 14 Punkte (10 Angriffe, 2 Blocks, 2 Asse) als beste Österreicherin. Die Frankreich-Legionärin kämpfte bis zum Schluss.

Anamarija Galić (Österreich) – 11 Punkte. Die Diagonalangreiferin war vor allem in den ersten beiden Sätzen eine wichtige Option im österreichischen Angriff.

Spielerin des Spiels: Martha Anthouli (Griechenland).

Die Zahlen – interpretiert

Das Satzverhältnis von 75:69 Gesamtpunkten für Griechenland täuscht über die klare Dominanz in den Sätzen zwei bis vier hinweg. Nach dem ersten Satz, den Österreich mit 25:20 gewann, liess Griechenland nur noch 44 Gegnerpunkte zu (18+12+14). Besonders auffällig: Die Aufschlagstärke der Griechinnen, die Österreich immer wieder aus dem Rhythmus brachte. Die 1.485 Zuschauer in der Brünner Arena sahen eine Partie, die nach dem ersten Satz nur eine Richtung kannte.

Was das Ergebnis bedeutet

Griechenland (8 Punkte, 3 Siege aus 4 Spielen) steht bereits vor dem letzten Gruppenspiel gegen Serbien (26. August) im Achtelfinale. Die Griechinnen haben sich nach der Auftaktniederlage gegen Tschechien beeindruckend gesteigert – mit Siegen gegen die Ukraine (3:2), Bulgarien (3:1) und nun Österreich (3:1).

Österreich dagegen – das nach 55 Jahren erstmals wieder bei einer EM-Endrunde vertreten war – beendet die Gruppe B ohne Punkte und mit einem Satzverhältnis von 1:12. Zum Abschluss trifft das Team am 26. August auf Bulgarien, ehe die EM-Reise endet.

ÖVV-Teamchef Roland Schwab hatte vor der Partie über Griechenland gesagt: „Hut ab vor den Leistungen, die Griechenland bislang hier gezeigt hat. Sie geben alles, beißen sich rein in die Spiele und sind verdient schon aus der Gruppe draußen. Das wird für uns abermals kein leichtes Spiel. Griechenland ist wieder ein Gegner, mit dem wir wachsen können!“ (zitiert nach olympia.at)

Fazit

Griechenland bestätigte seine starke Form und untermauerte seine Ambitionen im Turnier. Der erste Satz war ein kurzer Schreckmoment, doch die Antwort der Griechinnen war überzeugend. Österreich feierte immerhin den ersten Satzgewinn der EM-Geschichte, konnte aber das Leistungsgefälle nicht überbrücken.

Rivalität seit 2013

Greece W vs Austria W Direkter Vergleich· 6

Greece W und Austria W trafen 6 Mal aufeinander — Greece W gewann 6 Mal, Austria W 0 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2013 zurück. Greece W führt den Direktvergleich mit 6 Siegen aus 6 Begegnungen an. Insgesamt fielen 20 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.33 pro Spiel (18 für die Heimmannschaft, 2 für die Gäste). Beide Teams trafen in 2 Spielen (33%). In 6 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Greece W ist in den letzten 6 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–1 im Jahr 2025.

6
Siege
Unentschieden
0
·
0
Siege
Tore gesamt
20 · 3.3/Spiel
Beide getroffen
2/6 · 33%
Über 2,5
6/6 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 29. Aug. 2026