SSC Palmberg Schwerin startet mit einem 3:0 (25:23, 28:26, 25:14) gegen die Ladies in Black Aachen ins Playoff-Viertelfinale – Anne Hölzig überragt mit 15 Punkten.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungPalmberg Schwerin startet mit souveränem 3:0 in die Playoffs
Der SSC Palmberg Schwerin hat das erste Viertelfinalspiel der Volleyball-Bundesliga-Playoffs gegen die Ladies in Black Aachen mit 3:0 (25:23, 28:26, 25:14) gewonnen. Vor heimischer Kulisse in der Palmberg Arena setzte sich der Dritte der Hauptrunde gegen den Sechsten durch und sicherte sich eine wichtige Führung in der Best-of-Three-Serie.
Enges erstes Duell auf Augenhöhe
Der erste Satz begann denkbar knapp. Beide Teams lieferten sich von Beginn an lange Ballwechsel, in denen sich keine Seite entscheidend absetzen konnte. Aachen präsentierte sich gut vorbereitet und forderte den Favoriten aus Schwerin bis zum Ende. Am Ende behielten die Gastgeberinnen mit 25:23 die Oberhand – ein Vorgeschmack auf das, was die Zuschauer in der Palmberg Arena in Satz zwei erwarten sollte.
Nervenkrimi im zweiten Durchgang
Der zweite Satz entwickelte sich zum Herzschlagfinale. Aachen kämpfte verbissen und erspielte sich Satzbälle, doch Schwerin konterte jedes Mal. Mehrere Abwehrpunkte von Casey Just auf Aachener Seite und starke Angriffe von Jet Kok hielten die Partie offen. Auf Schweriner Seite war es vor allem Anne Hölzig, die mit druckvollen Angriffen über die Außenposition für die entscheidenden Punkte sorgte. Am Ende setzte sich Schwerin mit 28:26 durch – ein Satz, der den Fight der Aachenerinnen eindrucksvoll widerspiegelte, aber auch die mentale Stärke des SSC Palmberg Schwerin unterstrich.
Schweriner Dominanz im dritten Satz
Nach den beiden engen Sätzen schien bei Aachen die Luft etwas auszugehen, während Schwerin weiter zulegte. Die Mannschaft von der Ostsee startete mit einem Blitzlauf von 6:0 in den dritten Satz, angetrieben durch Aufschlagserien und starke Blockarbeit von Britte Stütz und Marlena Brinke. Die Annahme der Ladies in Black geriet ins Wanken, während Schwerin die Fehler eiskalt bestrafte. Mit 25:14 machten die Gastgeberinnen den Deckel auf das Spiel und sicherten sich den ersten Sieg in der Viertelfinalserie.
Die Schlüsselspielerinnen
Anne Hölzig war mit 15 Punkten die erfolgreichste Punktesammlerin auf dem Feld. Die Außenangreiferin des SSC Palmberg Schwerin zeigte sowohl in der Offensive als auch in der Annahme eine starke Leistung. Auf Aachener Seite konnte Jet Kok 14 Punkte beisteuern und war damit die beste Scorerin ihres Teams. Britte Stütz überzeugte mit mehreren wichtigen Blockpunkten, die besonders in den ersten beiden Sätzen den Unterschied ausmachten.
Aachens Cheftrainerin Marike Hendrikson, die ihre Mannschaft taktisch gut eingestellt hatte, nahm mehrfach Auszeiten, um das Spiel zu drehen – doch Schwerin ließ sich nicht aus dem Rhythmus bringen.
Historische Dominanz und Ausblick
Der direkte Vergleich spricht eine deutliche Sprache: Von 46 Begegnungen seit 2010 gewann Schwerin 39, Aachen nur 7. Das Satzverhältnis von 125:38 untermauert diese Dominanz. Dennoch zeigte Aachen in den ersten beiden Sätzen, dass sie durchaus mithalten können.
Mit dem 1:0 in der Best-of-Three-Serie hat Schwerin die Option, bereits im zweiten Spiel in Aachen am 25. März 2026 den Halbfinaleinzug perfekt zu machen. Die Ladies in Black Aachen hingegen müssen ihre Leistung aus den ersten beiden Sätzen über die gesamte Spieldauer konservieren, um eine Verlängerung der Serie zu erzwingen.
Fazit
Schwerin bestätigte seine Favoritenrolle mit einem verdienten, wenn auch am Ende deutlich erscheinenden 3:0-Erfolg. Die Satzergebnisse täuschen jedoch über die engen ersten beiden Durchgänge hinweg, in denen Aachen auf Augenhöhe agierte. Für die weitere Serie bleibt spannend, ob die Ladies in Black an diese Leistung anknüpfen können.
Rivalität seit 2022
Palmberg Schwerin W vs Aachen W Direkter Vergleich· 13
Palmberg Schwerin W und Aachen W trafen 13 Mal aufeinander — Palmberg Schwerin W gewann 12 Mal, Aachen W 1 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2022 zurück. Palmberg Schwerin W führt den Direktvergleich mit 12 Siegen aus 13 Begegnungen an. Insgesamt fielen 41 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.15 pro Spiel (37 für die Heimmannschaft, 4 für die Gäste). Beide Teams trafen in 2 Spielen (15%). In 13 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–1 im Jahr 2026.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 7. Juli 2026
