Dresdner SC schlägt USC Münster 3:0 (25:22, 25:19, 25:16) in der Margon Arena. Revanche für die Hinspielpleite, Playoff-Heimrecht gesichert. MVP Emma Grome, Topscorerin Marta Levinska (15).
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungEnge Kiste im ersten Satz – Aufschlagserie bringt die Wende
Die Gastgeberinnen starteten druckvoll in die Partie. Jette Kuipers servierte zwei Asse in Serie, später legte Mette Pfeffer mit einem Aufschlagpunkt zum 8:3 nach. Gäste-Trainer Matthias Pack reagierte früh mit einer Auszeit – mit Erfolg. Der USC kämpfte sich Punkt für Punkt heran und glich per Block zum 11:11 aus, was auch Waibl zur Auszeit zwang.
In der Crunchtime entwickelte sich ein enger Schlagabtausch. Esther Spöler brachte Münster per Ass mit 17:15 in Führung, doch Waibl stellte seine Mannschaft in der zweiten Auszeit erneut richtig ein. Amanda Siksna servierte zum 20:18, Marta Levinska übernahm im Angriff die Verantwortung und verwandelte den zweiten Satzball zum 25:22.
Zweiter Satz: Rückstand gedreht
Der zweite Durchgang begann denkbar schlecht für die DSCVOLLEYs. Der USC startete mit druckvollen Aufschlägen und zog auf 8:3 davon. Waibl bat früh zur Auszeit – und seine Worte verfingen. Lorena Lorber Fijok glänzte mit zwei herausragenden Aktionen in Abwehr und Angriff, Amanda Siksna beendete eine lange Ballwechsel-Rallye zum 7:9. Marta Levinska schlug zweimal hintereinander unhaltbar ein und stellte auf 9:9. Von da an lief das Spiel der Dresdnerinnen immer besser, sie zogen auf 16:11 davon und ließen bis zum 25:19 nichts mehr anbrennen.
Dritter Satz: Einstellige Ballwechsel – DSC dominiert nach Belieben
Im dritten Satz blieb es bis zum 11:10 umkämpft, dann schalteten die Gastgeberinnen einen Gang höher. Die Annahme stand stabil, der Block funktionierte, und Zuspielerin Emma Grome – später mit der goldenen MVP-Medaille ausgezeichnet – verteilte die Bälle variantenreich auf ihre Angreiferinnen. Marta Levinska holte nach nur 67 Minuten mit dem 24:16 den ersten Matchball heraus. Jette Kuipers verwandelte ihn postwendend mit einem Ass zum 25:16.
Die Stars des Spiels
MVP Emma Grome dirigierte das Spiel der Dresdnerinnen mit gewohntem Überblick und stellte ihre Angreiferinnen immer wieder in die optimale Position. Top-Scorerin des Spiels war Marta Levinska mit 15 Punkten, gefolgt von Jette Kuipers (13) und Mette Pfeffer (12 Zähler). Auf Seiten des USC erhielt Emilia Jordan die silberne MVP-Medaille.
Personelle Situation
Alexander Waibl musste auf die verletzte Larissa Winter (Hand verstaucht) verzichten. Für sie rückte die erst 17-jährige Lena Olliges vom VCO Dresden in den Kader. Ansonsten vertraute Waibl seiner eingespielten Stammformation.
Tabellenlage
Mit dem 14. Saisonsieg festigte der Dresdner SC den vierten Tabellenplatz (45 Punkte aus 20 Spielen) und sicherte sich vorzeitig das Heimrecht im Playoff-Viertelfinale. Hinter den Topteams Allianz MTV Stuttgart (57), VfB Suhl LOTTO Thüringen (48) und SSC Palmberg Schwerin (47) bleibt der DSC der stärkste Verfolger. Der USC Münster bleibt mit 33 Punkten auf Rang fünf, punktgleich mit den Ladies in Black Aachen. Die direkte Revanche für die 2:3-Hinspielpleite im Dezember 2025 war gleichzeitig der 38. Sieg im 42. Duell der beiden Teams – eine historisch einseitige Bilanz, die der DSC auch an diesem Abend eindrucksvoll untermauerte.
Rivalität seit 2024
Dresdner SC W vs USC Munster W Direkter Vergleich· 7
Dresdner SC W und USC Munster W trafen 7 Mal aufeinander — Dresdner SC W gewann 6 Mal, USC Munster W 1 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2024 zurück. Dresdner SC W führt den Direktvergleich mit 6 Siegen aus 7 Begegnungen an. Insgesamt fielen 27 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.86 pro Spiel (20 für die Heimmannschaft, 7 für die Gäste). Beide Teams trafen in 3 Spielen (43%). In 7 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2026.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 7. Juli 2026
