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Stuttgart W vs Palmberg Schwerin W

27. Dezember 2025 um 17:30
AI

Allianz MTV Stuttgart besiegt SSC Palmberg Schwerin 3:0 (26:24, 25:21, 25:20) und bleibt in der 1. Bundesliga Women nach zehn Spielen ungeschlagen.

Match-Videos

Spielzusammenfassung

Stuttgart W besiegte Palmberg Schwerin W 3:0. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2025 statt.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Stuttgart dominiert das Spitzenspiel und bleibt makellos

Allianz MTV Stuttgart hat auch das zehnte Saisonspiel in der 1. Bundesliga Women gewonnen und den Jahresabschluss 2025 mit einer souveränen 3:0-Leistung gegen den SSC Palmberg Schwerin gekrönt. In der ausverkauften SCHARRena setzte sich der Tabellenführer vor 2.251 Zuschauern mit 26:24, 25:21 und 25:20 durch.

Stuttgart bleibt damit in der Saison 2025 ohne Niederlage und hat in zehn Ligaspielen lediglich einen einzigen Satz abgegeben – eine beeindruckende Bilanz, die die Vormachtstellung des Teams von Trainer Konstantin Bitter untermauert. Für Schwerin, den amtierenden Deutschen Meister, war es bereits die zweite Niederlage binnen drei Wochen gegen denselben Gegner – schon im DVV-Pokal-Halbfinale am 9. Dezember hatte Stuttgart mit 3:0 die Oberhand behalten.

Erster Satz: Stuttgart braucht Anlauf

Die Gäste aus Schwerin erwischten den besseren Start und setzten Stuttgart früh unter Druck. Die Stuttgarterinnen taten sich schwer, ins Spiel zu finden, und liefen lange Zeit einem knappen Rückstand hinterher. Erst beim Stand von 22:21 gelang ihnen die erste Führung im Satz. Mittelblockerin Anna Koulberg behielt die Nerven und nutzte den zweiten Satzball zum 26:24 – ein knapper, aber richtungsweisender Satzgewinn.

„Schwerin begann mit viel Energie und Druck, aber Stuttgart blieb ruhig und drehte die Partie spät im ersten Satz – eine Verschiebung, die den Ton für den Rest des Spiels vorgab“, fasste es die internationale Volleyball-Plattform WorldofVolley zusammen.

Zweiter Satz: Unterbrechung als Wendepunkt

Im zweiten Durchgang schien Stuttgart zunächst klare Verhältnisse schaffen zu wollen. Ein Fünf-Punkte-Vorsprung deutete auf eine schnelle Entscheidung hin, doch Schwerin kämpfte sich Punkt für Punkt heran und verkürzte auf 22:21. Eine mehrminütige Video Challenge unterbrach den Spielfluss der Gäste – und Stuttgart fand schneller zurück in den Rhythmus. Entscheidend waren zwei Fehler der Schwerinerinnen: Anna Artyshuk und Iris Vos schlugen ihre Angriffe jeweils ins Aus, und Stuttgart sicherte sich den Satz mit 25:21.

Dritter Satz: Der Block entscheidet

Mit viel Schwung startete Stuttgart in den dritten Satz, konnte sich aber zunächst nicht entscheidend absetzen. Dann zeigte der Stuttgarter Block seine ganze Klasse: Melani Shaffmaster, Anna Koulberg und Lucía Varela Gómez nutzten ihre Körpergröße konsequent aus und erzielten Punkt um Punkt gegen den Rekordmeister. Beim Stand von 20:15 schien die Vorentscheidung gefallen, doch Schwerin kämpfte sich noch einmal auf zwei Punkte heran.

In der Schlussphase übernahm Eleanor Holthaus die Verantwortung. Die Diagonalangreiferin erzielte drei der letzten vier Stuttgarter Punkte und verwandelte den ersten Matchball zum 25:20-Endstand.

Pauline Martin als Spielerin des Spiels

Als beste Spielerin der Partie wurde die belgische Diagonalangreiferin Pauline Martin ausgezeichnet. Sie war mit ihren variantenreichen Angriffen und ihrer Ruhe in entscheidenden Momenten die tragende Säule im Stuttgarter Spiel. Mittelblockerin Lucía Varela Gómez, die in dieser Saison bereits fünf MVP-Auszeichnungen in Gold gesammelt hat, unterstrich auch gegen Schwerin ihre Ausnahmestellung.

Ausgangslage vor dem Spitzenspiel

Stuttgart ging als ungeschlagener Tabellenführer in die Partie. Nach neun Spielen standen 27 Punkte und ein Satzverhältnis von 27:1 zu Buche. Trainer Konstantin Bitter hatte früh in der Saison eine harmonische Teamdynamik geschaffen, die sich in schnellem, variantenreichem Angriffsspiel und einer soliden Blockarbeit widerspiegelte.

Schwerin hingegen war mit einer durchwachsenen Saison gestartet. Der Abgang mehrerer Schlüsselspielerinnen hinterließ Spuren, und Trainer Felix Koslowski experimentierte viel mit der Aufstellung. Dennoch belegte der amtierende Meister mit 23 Punkten aus sieben Siegen den zweiten Tabellenplatz – und ist parallel in der CEV Champions League gefordert, wo man aus den ersten beiden Spielen gegen Levallois Paris St. Cloud und Maritza Plovdiv fünf Punkte holte.

Direkter Vergleich: Stuttgart vorne

Die Rivalität zwischen beiden Teams reicht bis 2022 zurück. Von 18 Aufeinandertreffen gewann Stuttgart 13, Schwerin fünf. Stuttgart ist in den letzten drei Duellen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2:3 im Jahr 2026.

Fazit

Stuttgart untermauerte mit diesem souveränen Dreisatzsieg seine Favoritenrolle in der 1. Bundesliga Women. Die Mannschaft von Konstantin Bitter beendet das Jahr 2025 mit einer weißen Weste und zehn Siegen aus zehn Spielen – eine Machtdemonstration, die den Titelambitionen Nachdruck verleiht. Schwerin hingegen muss weiter an der Konstanz arbeiten, will man den Rückstand auf den Spitzenreiter in der Rückrunde verkürzen.

Rivalität seit 2022

Stuttgart W vs Palmberg Schwerin W Direkter Vergleich· 18

Stuttgart W und Palmberg Schwerin W trafen 18 Mal aufeinander — Stuttgart W gewann 13 Mal, Palmberg Schwerin W 5 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2022 zurück. Stuttgart W führt den Direktvergleich mit 13 Siegen aus 18 Begegnungen an. Insgesamt fielen 81 Tore in diesen Partien, im Schnitt 4.50 pro Spiel (49 für die Heimmannschaft, 32 für die Gäste). Beide Teams trafen in 15 Spielen (83%). In 18 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Stuttgart W ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2026.

Unentschieden
0
·
Tore gesamt
81 · 4.5/Spiel
Beide getroffen
15/18 · 83%
Über 2,5
18/18 · 100%

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