Schwarz-Weiß Erfurt besiegt die Skurios Volleys Borken am 9. Spieltag der 1. Volleyball Bundesliga Frauen klar mit 3:0. Die Sätze: 25:16, 25:22, 25:16.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSchwarz-Weiß Erfurt feiert überzeugenden 3:0-Heimsieg gegen die Skurios Volleys Borken
Erfurt – Schwarz-Weiß Erfurt hat am 9. Spieltag der 1. Volleyball Bundesliga Frauen einen souveränen 3:0-Heimsieg gegen die Skurios Volleys Borken gefeiert. Vor 741 Zuschauern in der Riethsporthalle setzten sich die Gastgeberinnen am 13. Dezember 2025 mit 25:16, 25:22 und 25:16 durch und revanchierten sich somit eindrucksvoll für die schwache Vorstellung eine Woche zuvor in Aachen.
Ausgangslage: Erfurt mit Wiedergutmachung im Fokus
Für Schwarz-Weiß Erfurt war diese Partie mehr als nur ein weiterer Spieltag. Nach dem wohl schwächsten Auftritt der Saison eine Woche zuvor bei den Ladies in Black Aachen stand das Team von der Riethsporthalle unter Druck, zuhause eine Reaktion zu zeigen. Die Skurios Volleys Borken wiederum reisten als Aufsteiger mit der Hoffnung an, nach zuletzt knappen Niederlagen endlich den ersten Sieg in der 1. Bundesliga einzufahren.
Borken hatte bereits am Freitagmittag die weite Reise nach Thüringen angetreten – die bislang längste Auswärtsfahrt der Saison. Mit rund 30 mitgereisten Fans im Block F bot sich den Borkenerinnen eine kleine, aber feine Unterstützung in der fremden Halle.
Satz 1: Erfurts Machtdemonstration zum Auftakt
Der Beginn der Partie machte den Gästen zunächst Mut. Borken startete konzentriert und ging früh mit 3:0 in Führung. Doch Erfurt reagierte postwendend, stabilisierte die eigene Annahme und übernahm zunehmend die Kontrolle.
Trainerin Danuta Brinkmann reagierte auf Borkener Seite frühzeitig, nahm sowohl im Zuspiel als auch auf den Angriffspositionen Wechsel vor. Doch trotz Auszeit und personellen Veränderungen gelang es dem Team nicht, die eigene Annahme dauerhaft zu stabilisieren. Erfurt nutzte diese Phase konsequent, setzte sich Punkt für Punkt ab und entschied den ersten Durchgang deutlich mit 25:16 für sich.
Satz 2: Der knappste Durchgang
Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Skurios Volleys gefestigter und stabiler. Der zweite Satz begann ausgeglichen, der eigene Aufschlag sorgte zeitweise für Druck auf der gegnerischen Seite. Nach einer Erfurter Serie drohte der Satz dennoch zu kippen – doch Borken blieb dran, kämpfte sich heran und verkürzte nach einer eigenen Punkteserie auf 22:20.
Die Gastgeberinnen nahmen daraufhin eine Auszeit, fanden zurück zu mehr Ruhe und nutzten die entscheidenden Ballwechsel. Trotz erneuter personeller Wechsel auf Borkener Seite ging auch dieser Durchgang mit 25:22 an die Erfurterinnen. Es war der engste und umkämpfteste Satz der Partie.
Satz 3: Erfurt macht den Deckel drauf
Im dritten Durchgang versuchte Trainerin Danuta Brinkmann erneut, mit frischen Impulsen den Rhythmus zu verändern. Kurzzeitig gelang es den Borkenerinnen, den sich schnell aufbauenden Rückstand zu verkürzen. Doch Erfurt antwortete jedes Mal mit eigenen druckvollen Aufschlagserien und hielt das Tempo hoch.
Den Skurios Volleys gelang es nicht, über längere Phasen konstant Druck aufzubauen, während die Gastgeberinnen immer sicherer agierten. So wuchs der Abstand erneut an, ehe Erfurt den ersten Matchball zum 25:16-Endstand verwandelte und das Spiel damit beendete.
Stimmen zum Spiel
Trainerin Danuta Brinkmann fand nach der Partie klare Worte: „Es ist anders gelaufen, als wir uns das vorgenommen haben. Man hat gesehen, dass wir unsere Annahme von Anfang an nicht nach vorne bekommen haben. Damit machen wir den Gegner stark und bei uns kam Unsicherheit rein.“ Immer wieder hätten sich einfache Fehler eingeschlichen. „Erfurt hat deutlich mehr Druck gemacht und wir waren heute nicht in der Lage, Lösungen zu finden“, so Brinkmann.
Für Außenangreiferin Pia Mohr hatte die Partie eine besondere Note. Die gebürtige Borkenerin lief zwei Jahre für Schwarz-Weiß Erfurt auf und kehrte nun erstmals als Gegnerin in die Riethsporthalle zurück. Sie wurde zur MVP auf Borkener Seite ausgezeichnet: „Ich hatte eine große Vorfreude“, verriet sie nach dem Match. Vom Ergebnis zeigte sie sich enttäuscht: „Gefühlt haben wir zu wenig gezeigt und uns eigentlich viel mehr vorgenommen.“
Spielerinnen des Spiels
Auf Erfurter Seite überzeugte vor allem die geschlossene Mannschaftsleistung. Nach der schwachen Vorstellung in Aachen präsentierte sich das Team von Schwarz-Weiß Erfurt stabil in der Annahme und druckvoll im Aufschlag – genau die Bereiche, die in der Vorwoche noch haderten. Besonders die Aufschlagserien in den entscheidenden Phasen der Sätze 1 und 3 unterstrichen die Heimstärke der Erfurterinnen.
Bei Borken ragte Pia Mohr als MVP heraus. Die Außenangreiferin zeigte eine engagierte Leistung gegen ihren Ex-Verein, konnte die Niederlage aber auch nicht verhindern.
Tabellenauswirkungen
Mit dem dritten Saisonsieg festigte Schwarz-Weiß Erfurt seine Position im Mittelfeld der 1. Bundesliga. Für die Skurios Volleys Borken setzte sich dagegen die schwierige Premierensaison im deutschen Oberhaus fort. Der Aufsteiger wartete weiterhin auf den ersten Bundesliga-Sieg der Vereinsgeschichte.
Ausblick
Die Skurios Volleys Borken hatten eine Woche später die nächste Gelegenheit: Im letzten Heimspiel des Jahres empfingen sie am 20. Dezember den Mitaufsteiger Binder Blaubären TSV Flacht in der Mergelsberg-Sporthalle – eine richtungsweisende Partie im Kampf um den ersten Saisonsieg. Schwarz-Weiß Erfurt reiste am 27. Dezember zum Spitzenteam USC Münster.
Zwar blieb der erhoffte Ertrag für Borken aus, doch Trainerin Brinkmann und ihr Team nahmen die Erkenntnis mit, dass ihr Spiel in Phasen durchaus funktioniert. Die Konstanz über die gesamte Spielzeit zu halten, blieb die große Aufgabe für die Rückrunde.
Erfurt W und Borken W trafen 1 Mal aufeinander — Erfurt W gewann 0 Mal, Borken W 1 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2026 zurück. Borken W führt den Direktvergleich mit 1 Sieg aus 1 Begegnung an. Insgesamt fielen 3 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.00 pro Spiel (0 für die Heimmannschaft, 3 für die Gäste). Beide Teams trafen in 0 Spielen (0%). In 1 Begegnung (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–0 im Jahr 2026.
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API-Daten: 11. Juni 2026