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13. Dezember 2025 um 19:30
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Auswärts

Aachen W

AI

Aachen gewinnt souverän 3:0 beim Aufsteiger Flacht – Celine Jebens überragt als MVP, Frauke Neuhaus beste Flachter Spielerin.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Aachen deklassiert Flacht: Ladies in Black feiern souveränen 3:0-Auswärtssieg

Die Ladies in Black Aachen haben am 9. Spieltag der 1. Volleyball Bundesliga Frauen ein klares Ausrufezeichen gesetzt. Beim Aufsteiger Binder Blaubären TSV Flacht gewann das Team von Trainerin Mareike Hindriksen mit 3:0 (25:14, 25:18, 25:16) und untermauerte damit den Anspruch auf die Spitzenplätze.

Satz 1: Überlegene Aachenerinnen

Die Partie in der Weissacher Bärenhöhle begann denkbar ungünstig für die Gastgeberinnen. Aachen erwischte einen Blitzstart und setzte die Flachter Abwehr von Beginn an massiv unter Druck. Manuel Hartmann, Trainer der Binder Blaubären, musste bereits beim Stand von 8:5 die erste Auszeit nehmen, um sein Team zu sortieren. Doch die Ladies in Black ließen nicht locker. Besonders Diagonalangreiferin Celine Jebens erwischte einen glänzenden Tag und traf aus nahezu jeder Position. Die zweite Auszeit der Gastgeber folgte beim 14:7 – ohne durchschlagenden Erfolg. Aachens Angriffsdruck war schlicht zu hoch, der erste Durchgang ging verdient mit 25:14 an die Gäste.

Satz 2: Flacht kämpft, Aachen kontert

Im zweiten Satz zeigten die Blaubären eine deutliche Reaktion. Die Mannschaft um die wertvollste Flachter Spielerin Frauke Neuhaus agierte mutiger und erspielte sich beim Stand von 12:11 sogar eine knappe Führung – ein besonders langer Ballwechsel endete hier zugunsten der Gastgeberinnen.

Doch Aachen bewies seine Abgeklärtheit. Nach einer Auszeit bei 12:12 legten die Ladies eine Serie von vier Punkten vor und zwangen die Hausherrinnen bei 16:12 erneut zur Unterbrechung. „Wir starten schlecht ins Spiel und müssen viel arbeiten, um uns ins Spiel zu kämpfen. Etwas enttäuscht bin ich schon, weil wir nicht alles umsetzen können, was wir uns vorgenommen haben. Mentale Stärke und Selbstbewusstsein sind für uns besonders wichtig“, resümierte Leonie Büdenbender nach der Partie.

Aachen blieb im Spielaufbau schneller und zielstrebiger. Jebens überzeugte erneut mit kraftvollen Angriffen über die Positionen. Mit 25:18 ging auch dieser Durchgang an die Favoritinnen aus der Kaiserstadt.

Satz 3: Blaubären starten stark, Aachen bleibt cool

Der dritte Satz hielt die wohl größte Überraschung bereit. Flacht startete stark und führte früh mit 7:6 – genug für Mareike Hindriksen, um die erste Auszeit des Satzes für ihr Team zu nehmen. „Mit dem Auftritt war ich nicht zufrieden“, ließ die Aachener Trainerin später durchblicken. Ihre Spielerinnen stellten sich umgehend auf die veränderte Situation ein und fanden schnell zurück in die Spur.

Aachen zeigte nun schnelle und präzise Angriffe, während sich bei den Gastgeberinnen leichtere Fehler einschlichen. Die Auszeiten bei 18:14 und 22:15 nutzte Flacht-Coach Hartmann zur Motivation seiner Mannschaft, doch der Angriffsdruck der Ladies in Black war erneut zu hoch. Mit 25:16 endete auch Satz drei – der 3:0-Auswärtssieg war perfekt.

Celine Jebens: Die Spielerin des Spiels

Aachens MVP Celine Jebens zeigte sich nach der Partie zufrieden, aber nicht überschwänglich: „Ein, zwei Punkte hätte ich persönlich besser machen können, aber insgesamt bin ich ganz zufrieden. Nach oben gibt es immer Luft – wir sind für alles offen.“ Die Diagonalangreiferin, die im Sommer vom VC Wiesbaden nach Aachen gewechselt war, ist längst zur zentralen Figur im Spiel der Ladies in Black geworden.

Bei den Binder Blaubären wurde Frauke Neuhaus zur wertvollsten Spielerin gewählt. Die Vereinsikone, die nach einem zweijährigen Gastspiel in die Bärenhöhle zurückgekehrt war, wurde immer wieder gesucht und erzielte wichtige Punkte für ihr Team.

Tabellenkonstellation und Ausblick

Durch den Sieg ziehen die Ladies in Black mit fünf Siegen aus neun Partien mit dem Dresdner SC gleich und festigen ihren Platz im oberen Tabellenmittelfeld. „Die Blaubären präsentieren sich als selbstbewusster Aufsteiger mit starkem Kampfgeist und lautstarker Halle“, lobte Jebens die Flachter Mannschaft.

Für die Binder Blaubären TSV Flacht war es nach dem historischen ersten Bundesliga-Sieg eine Woche zuvor beim ETV Hamburg ein Rückschlag. Dennoch bleibt der Aufsteiger kämpferisch: Mit dem Underdog-Status kommt man in Flacht bestens zurecht. Nächste Station für die Blaubären ist die Partie gegen die Skurios Volleys Borken am 20. Dezember.

Für die Ladies in Black geht es bereits am 27. Dezember weiter, wenn der VfB Suhl Lotto Thüringen in der Wolfsgrube gastiert – ein richtungsweisendes Duell in der Hauptrunde.

Rivalität seit 2026

Flacht W vs Aachen W Direkter Vergleich· 1

Flacht W und Aachen W trafen 1 Mal aufeinander — Flacht W gewann 0 Mal, Aachen W 1 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2026 zurück. Aachen W führt den Direktvergleich mit 1 Sieg aus 1 Begegnung an. Insgesamt fielen 3 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.00 pro Spiel (0 für die Heimmannschaft, 3 für die Gäste). Beide Teams trafen in 0 Spielen (0%). In 1 Begegnung (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–0 im Jahr 2026.

0
Siege
Unentschieden
0
·
1
Siege
Tore gesamt
3 · 3.0/Spiel
Beide getroffen
0/1 · 0%
Über 2,5
1/1 · 100%

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API-Daten: 11. Juni 2026