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25. Oktober 2025 um 16:45
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Auswärts

Suhl W

AI

VfB Suhl gewinnt das Thüringenderby bei Schwarz-Weiß Erfurt mit 3:0. Monika Brancuska überragt mit 21 Punkten, Erfurt verkauft sich teuer.

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Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Suhl bleibt die Nummer 1 in Thüringen

Der VfB Suhl LOTTO Thüringen hat das Thüringenderby der 1. Volleyball-Bundesliga Frauen bei Schwarz-Weiß Erfurt souverän mit 3:0 (25:21, 25:15, 25:19) gewonnen. Vor rund 1.200 Zuschauern in der Erfurter Halle untermauerten die Südthüringerinnen ihre Vormachtstellung im Freistaat und bleiben dem Spitzenreiter aus Stuttgart auf den Fersen.

Für Erfurt war es die 20. Derby-Niederlage im 21. Aufeinandertreffen mit Suhl – eine einseitige Bilanz, die das aktuelle Kräfteverhältnis in der Liga treffend widerspiegelt. Der VfB Suhl steht in der Tabelle mit 48 Punkten aus 20 Spielen auf Rang zwei, während Erfurt mit 19 Zählern auf dem achten Platz liegt.

Erfurts Überraschungs-Coup verpufft

Die Gastgeberinnen griffen tief in die Trickkiste und präsentierten wenige Stunden vor Anpfiff einen Neuzugang: Die US-Amerikanerin Alianza Darley wurde kurzfristig verpflichtet und stand direkt im Kader. Der Überraschungseffekt verpuffte jedoch – Suhl ließ sich nicht aus dem Konzept bringen.

„Das Thüringenderby ist immer speziell und das wichtigste Saisonspiel für die Fans. Da herrscht immer ein bisschen mehr Druck“, sagte Suhls Mittelblockerin Laura Berger nach der Partie beim MDR. „Wir hatten einen schwierigen Start ins Spiel.“

Satz eins: Erfurt führt, Suhl dreht auf

Der erste Durchgang war der umkämpfteste. Erfurt zeigte einen beherzten Auftritt und lag zwischenzeitlich mit 18:15 vorn. Die Heimmannschaft spielte druckvoll, die Annahme stand sicher, und Suhls Angriffe verfingen sich mehrfach im Erfurter Block. Doch nach einer Suhler Auszeit änderte sich das Bild schlagartig. Die Gäste erhöhten den Aufschlagdruck, Erfurts Annahme geriet ins Wanken. Ausgerechnet Monika Brancuska, die überragende Diagonalangreiferin des VfB, beendete den Satz mit einem Aufschlagpunkt zum 25:21. Es war der Beginn einer One-Woman-Show.

Satz zwei: Suhl überrollt Erfurt

Den zweiten Satz verschlief Erfurt komplett. Nach einem 2:7-Rückstand fand die Mannschaft von Trainer Laszlo Hollosy keine Mittel mehr. Suhls Angreiferinnen agierten nahezu fehlerfrei, Brancuska traf aus allen Lagen. Block und Verteidigung der Gastgeberinnen hatten der geballten Offensivkraft nichts entgegenzusetzen. 25:15 – der deutlichste Durchgang des Abends.

Satz drei: Lange ausgeglichen, dann die Entscheidung

Erfurt bewies Moral und kämpfte sich zurück. Nach einer 2:0-Führung egalisierten die Gäste zwar mehrfach, doch bis zum 14:14 blieb die Partie völlig offen. Dann schaltete Suhl einen Gang hoch. Brancuska – am Ende mit 21 Punkten die mit Abstand beste Scorerin – und Mittelblockerin Laura Berger trafen in den entscheidenden Momenten. Ein klassischer Brancuska-Kracher – Linie runter, keine Abwehrchance – zwang Erfurt schließlich zur Auszeit. Den Matchball verwandelte Suhl zum 25:19.

„Trotz guter Phasen nehmen die Gäste beim 0:3 verdient drei Punkte mit über den Rennsteig“, fasste es die Volleyball-Bundesliga auf ihrer Website zusammen.

Statistik spricht Bände

Der direkte Vergleich zwischen den beiden Thüringer Rivalen ist eindeutig: Von 13 Pflichtspiel-Duellen gewann Erfurt nur eines, Suhl elf Mal. Ein Spiel endete unentschieden. Der VfB ist seit zwölf Aufeinandertreffen ungeschlagen – eine Serie, die auch am 3. Spieltag der Saison 2025/26 nicht endete.

Die Sätze im Überblick:

Satz Erfurt Suhl
1 21 25
2 15 25
3 19 25

Ausblick

Für Schwarz-Weiß Erfurt geht es bereits am Dienstag (28. Oktober 2025) auswärts gegen den 1. VC Wiesbaden weiter – eine Chance, die gezeigten Leistungen gegen andere Gegner in Punkte umzumünzen. Suhl reist hingegen zum Tabellenschlusslicht nach Flacht, um den nächsten Dreier einzufahren.

Trainer Laszlo Hollosy war trotz des klaren Erfolgs nicht vollends zufrieden: „Aachen war einfach super stark und das muss man einfach mal honorieren“, ließ er nach Schlusspfiff durchblicken – ein Fingerzeig auf die knappe 2:3-Niederlage gegen den Dresdner SC eine Woche zuvor.

Rivalität seit 2018

Erfurt W vs Suhl W Direkter Vergleich· 13

Erfurt W und Suhl W trafen 13 Mal aufeinander — Erfurt W gewann 1 Mal, Suhl W 11 Mal, dazu kamen 1 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2018 zurück. Suhl W führt den Direktvergleich mit 11 Siegen aus 13 Begegnungen an. Insgesamt fielen 47 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.62 pro Spiel (12 für die Heimmannschaft, 35 für die Gäste). Beide Teams trafen in 6 Spielen (46%). In 13 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Suhl W ist in den letzten 12 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2022.

1
Siege
Unentschieden
1
·
11
Siege
Tore gesamt
47 · 3.6/Spiel
Beide getroffen
6/13 · 46%
Über 2,5
13/13 · 100%

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API-Daten: 11. Juni 2026