VfB Suhl LOTTO Thüringen gewinnt das Thüringenderby gegen Schwarz-Weiß Erfurt souverän mit 3:0 (25:19, 25:20, 25:15) und bleibt die Nummer 1 im Thüringer Volleyball.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungVfB Suhl LOTTO Thüringen dominiert Thüringenderby: Klarer 3:0-Sieg gegen Schwarz-Weiß Erfurt
Der VfB Suhl LOTTO Thüringen hat das Thüringenderby gegen Schwarz-Weiß Erfurt am 18. Januar 2025 souverän mit 3:0 gewonnen. Vor heimischer Kulisse in der Wolfsgrube setzten sich die Gastgeberinnen mit 25:19, 25:20 und 25:15 durch und untermauerten damit ihre Position als die Nummer 1 im Thüringer Volleyball.
Satz 1: Suhl startet druckvoll (25:19)
Die Mannschaft von Trainer Laszlo Hollosy erwischte einen guten Start und kontrollierte den ersten Durchgang von Beginn an. Laura Berger und Monika Brancuska überzeugten mit kraftvollen Angriffsschlägen, während die Abwehr um Libera Rosa Laack wenig zuließ. Erfurt kämpfte zwar mit, fand aber gegen den gut organiserten Suhler Block selten ein Durchkommen. Nach 25 Minuten stand der erste Satzball – 25:19 für Suhl.
Satz 2: Erfurt hält mit, Suhl bleibt cool (25:20)
Der zweite Satz war die engste Phase der Partie. Schwarz-Weiß Erfurt steigerte sich deutlich und forderte den Favoriten heraus. Lotte Goertz und die Mittelblockerin Kovaic sorgten mit starken Aktionen für eine knappe Führung der Gäste (14:13, 19:18). Ein langer Ballwechsel, der mit einem cleveren Tippball über das Netz endete, brachte Erfurt zwischenzeitlich auf 8:9 heran – einer der Höhepunkte der Begegnung. Doch Suhl behielt die Nerven: Monika Brancuska, die über die gesamte Partie hinweg eine herausragende Leistung zeigte, traf in den entscheidenden Momenten. Mit 25:20 sicherte sich Suhl auch den zweiten Durchgang.
Satz 3: Suhl zieht davon (25:15)
Im dritten Satz ließ Suhl nichts mehr anbrennen. Die Gastgeberinnen steigerten die Aufschlagqualität und setzten Erfurts Annahme massiv unter Druck. Brancuska drosch einen ihrer berüchtigten Diagonalangriffe unhaltbar ins Feld – „Linie runter, keine Chance für die Abwehr“, kommentierte der Reporter. Bei 14:10 nahm Erfurt noch einmal eine Auszeit, doch der Lauf war nicht mehr zu stoppen. Suhl dominierte nun nach Belieben und schloss den Satz mit 25:15 ab.
Spielanalyse: Das Thüringenderby als Klassenunterschied
Das Aufeinandertreffen der beiden Thüringer Teams war eine klare Angelegenheit – auch wenn der zweite Satz für kurze Zeit Spannung versprach. Suhl zeigte sich in allen Elementen überlegen: Aufschlag, Block und Feldabwehr harmonierten deutlich besser als bei den Gästen aus Erfurt.
Monika Brancuska war mit ihren kraftvollen Angriffen die überragende Spielerin auf dem Feld. Immer wieder fand die Diagonalangreiferin Lücken im Erfurter Block und erzielte wichtige Punkte in kritischen Phasen. Laura Berger am Mittelblock und Rosa Laack in der Abwehr komplettierten eine starke Suhler Mannschaftsleistung.
Auf Erfurter Seite kämpfte Lotte Goertz unermüdlich und zeigte einige sehenswerte Aktionen in der Abwehr. Auch die in der Partie eingewechselte Emma Sambale konnte Akzente setzen. Insgesamt fehlte es den Gästen jedoch an Durchschlagskraft in der Offensive, um gegen den gut organisierten Suhler Block zu bestehen.
Tabellensituation
Mit diesem Sieg festigte Suhl den 5. Tabellenplatz (12 Siege, 12 Niederlagen aus 24 Spielen) in der 1. Bundesliga Frauen der Saison 2024/25. Für Erfurt war es die bereits 23. Niederlage der Saison – das Team rangierte mit nur einem Saisonsieg auf dem 9. und letzten Platz der Tabelle. Die Formkurve sprach Bände: Suhl kam mit LWWLL in die Partie, während Erfurt bei LLWLL stand.
Ausblick
Für den VfB Suhl ging es in der Folge um den Anschluss an die Play-off-Plätze, während Schwarz-Weiß Erfurt weiter um den Klassenerhalt in der 1. Bundesliga kämpfen musste. Das Rückspiel in Erfurt am 29. Januar 2025 gewann Suhl ebenfalls – mit 3:1.
Direkter Vergleich
Suhl und Erfurt trafen bis dato 13 Mal aufeinander. Die Bilanz spricht eine deutliche Sprache: 11 Siege für Suhl, 1 Sieg für Erfurt (1 Unentschieden in einem Freundschaftsspiel). Suhl ist in den letzten 12 Aufeinandertreffen ungeschlagen – eine beeindruckende Serie im Thüringenderby.
Suhl W und Erfurt W trafen 13 Mal aufeinander — Suhl W gewann 11 Mal, Erfurt W 1 Mal, dazu kamen 1 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2018 zurück. Suhl W führt den Direktvergleich mit 11 Siegen aus 13 Begegnungen an. Insgesamt fielen 47 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.62 pro Spiel (35 für die Heimmannschaft, 12 für die Gäste). Beide Teams trafen in 6 Spielen (46%). In 13 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Suhl W ist in den letzten 12 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2022.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026

