Menu
1 Bundesliga WomenSaison 2024

Aachen W vs Palmberg Schwerin W

30. Oktober 2024 um 19:00
03
AI

SSC Palmberg Schwerin besiegt Aachen W auswärts mit 3:0. Leana Grozer wird MVP. Die Gäste dominieren in allen drei Sätzen im Aachener Hexenkessel.

Match-Videos

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Aachen W 0:3 Palmberg Schwerin W — Schwerin dominiert im Aachener Hexenkessel

Aachen. Der SSC Palmberg Schwerin hat seine Spitzenposition in der 1. Bundesliga Women eindrucksvoll untermauert. Am 30. Oktober 2024 setzten sich die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern bei den Ladies in Black Aachen mit 0:3 (20:25, 17:25, 15:25) durch und feierten den vierten Saisonsieg. Vor rund 1.300 Zuschauern in der ausverkauften Halle Neuköllner Straße war der Tabellenführer über die gesamte Spielzeit die bestimmende Mannschaft, auch wenn Aachen phasenweise starke Gegenwehr leistete.

Erster Satz: Schwerin findet frühen Rhythmus

Der Auftaktdurchgang begann ausgeglichen. Susan Schut auf Aachener Seite und Schwerins Elles Dambrink punkteten im Gleichschritt, ehe eine Aufschlagserie von Jaelyn Keene den Gästen ein 4:8 bescherte. Aachens Cheftrainerin Mareike Hindriksen reagierte mit zwei frühen Auszeiten, doch Schwerin ließ sich nicht beirren. Meg Wolowicz setzte im Block und Angriff Akzente und baute die Führung auf 5:12 aus.

Aachen kämpfte sich nach schwacher Aufschlagphase zurück und verkürzte nach der Einwechslung von Luisa Keller von 8:17 auf 12:17. Susan Schut und die Diagonalangreiferin Nova Marring (van der Vosse) hielten ihr Team im Rennen, und als Aachen auf 19:21 herankam, griff das Schweriner Trainerteam zum Timeout. Mit Erfolg: Nur ein weiterer Punkt gelang den Gastgeberinnen, Schwerin brachte den Durchgang souverän mit 20:25 ins Ziel.

Zweiter Satz: Aachener Startschwung verpufft

Aachen nahm den Schwung aus dem Satzende mit und ging im zweiten Durchgang früh mit 4:1 in Führung. Die Gastgeberinnen agierten druckvoller, zwangen Schwerin in die Defensive und stellten auf 7:2. Felix Koslowski reagierte und wechselte Leana Grozer für Iris Savelkoel auf der Außenposition ein – ein taktischer Schachzug, der Wirkung zeigte.

Der Rhythmus der Ladies in Black wurde unterbrochen. Schwerin kämpfte sich Punkt für Punkt heran und glich beim 12:12 aus. Das Momentum kippte endgültig: Aachen verlor den Faden, während die Gäste um Kapitänin Anne Hölzig ihr Niveau hielten und auf 14:18 davonzogen. Mit 17:25 sicherte sich Schwerin auch den zweiten Satz – eine Demonstration der mentalen Stärke des Tabellenführers.

Dritter Satz: Personelle Not und Schweriner Dominanz

Der dritte Durchgang begann für Aachen mit einer zusätzlichen Hiobsbotschaft: Verletzungsbedingt musste Luisa Keller auf die Liberaposition wechseln. Da die Gastgeberinnen bereits ohne ihre zweite Diagonalspielerin angetreten waren – einzig Nova Marring stand auf dieser Position zur Verfügung – waren die Wechselmöglichkeiten für Trainerin Hindriksen stark eingeschränkt.

Schwerin nutzte die personelle Notlage eiskalt aus. Meg Wolowicz und Leana Grozer punkteten nach Belieben, und schon früh stand es 4:12. Koslowski rotierte durch, brachte Britte Stuut im Mittelblock, Beem Kokram auf dem Außenangriff und Marie Hänle als Diagonalspielerin – alle reihten sich in die Punktesammlerinnen ein. Aachen wehrte sich nach Kräften, hatte dem Angriffsdruck der Gäste aber nichts mehr entgegenzusetzen. Mit 15:25 ging auch der dritte Satz ungefährdet an den SSC.

Leana Grozer als MVP – Aachens van der Vosse stark

Als wertvollste Spielerin des Spiels wurde Schwerins Außenangreiferin Leana Grozer ausgezeichnet. Die erst 17-jährige Nachwuchshoffnung überzeugte mit mutigen Aufschlägen und effektiven Angriffen, insbesondere im dritten Satz, in dem sie wesentlich zum ungefährdeten Satzgewinn beitrug. Auf Aachener Seite erhielt Nova Marring (van der Vosse) die silberne Medaille für zehn erzielte Punkte.

Tabellensituation und Ausblick

Mit dem Sieg festigte Schwerin seine Position an der Tabellenspitze. Der SSC präsentierte sich als ernsthafter Titelanwärter – mit einer beeindruckenden Mischung aus Erfahrung (Hölzig, Wolowicz) und talentierten Nachwuchskräften (Grozer). Das Team von Felix Koslowski beendete die Partie nach knapp eineinhalb Stunden Spielzeit und machte sich auf die Heimreise, um bereits am folgenden Samstag in der Palmberg Arena Schwarz-Weiß Erfurt zu empfangen.

Für Aachen war es eine Niederlage, die den Abstand zum Spitzenteam deutlich machte. Die Ladies in Black um Trainerin Mareike Hindriksen zeigten jedoch in Phasen der Partie, dass sie mit Leidenschaft und Kampfgeist auch gegen stärkere Gegner bestehen können – eine Eigenschaft, die in der weiteren Saison noch wichtig werden sollte.

Aufstellungen

SSC Palmberg Schwerin: Antunovic – Savelkoel – Keene – Dambrink – Hölzig (K) – Wolowicz – Llabres (L)

Ladies in Black Aachen: Schut – Lyklema – McKenzie – Rivest – Bruin – Van der Vosse – Jost (L)

Rivalität seit 2022

Aachen W vs Palmberg Schwerin W Direkter Vergleich· 13

Aachen W und Palmberg Schwerin W trafen 13 Mal aufeinander — Aachen W gewann 1 Mal, Palmberg Schwerin W 12 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2022 zurück. Palmberg Schwerin W führt den Direktvergleich mit 12 Siegen aus 13 Begegnungen an. Insgesamt fielen 41 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.15 pro Spiel (4 für die Heimmannschaft, 37 für die Gäste). Beide Teams trafen in 2 Spielen (15%). In 13 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–1 im Jahr 2026.

1
Siege
Unentschieden
0
·
Tore gesamt
41 · 3.2/Spiel
Beide getroffen
2/13 · 15%
Über 2,5
13/13 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 11. Juni 2026