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1 Bundesliga WomenSaison 2023

Aachen W vs Vilsbiburg W

24. Februar 2024 um 17:10
30
Auswärts

Vilsbiburg W

AI

Aachen besiegte Vilsbiburg in der Volleyball-Bundesliga-Zwischenrunde souverän mit 3:0 (28:26, 25:19, 25:17). Gabrielle Goddard glänzte mit 17 Punkten.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Ladies in Black Aachen feiern deutlichen 3:0-Heimsieg gegen Rote Raben Vilsbiburg

Aachen – In der Zwischenrunde der 1. Volleyball Bundesliga Frauen haben die Ladies in Black Aachen am Samstagabend einen souveränen 3:0-Erfolg (28:26, 25:19, 25:17) gegen die Rote Raben Vilsbiburg gefeiert. Vor heimischer Kulisse in der Sporthalle Neuköllner Straße zeigte das Team von Cheftrainerin Mareike Hindriksen eine konzentrierte Leistung und knüpfte an den Erfolg aus der Vorwoche an.

Ein Auftakt zum Zittern – Satz eins geht an Aachen

Die Partie begann denkbar knapp. Beide Teams lieferten sich von Beginn an einen intensiven Schlagabtausch. Vilsbiburg, das zwei Wochen zuvor das direkte Duell in eigener Halle noch mit 3:1 für sich entschieden hatte, erwischte einen guten Start und setzte Aachen früh unter Druck. Die Gäste um die stark aufspielende Pauline Martin (15 Punkte) hielten das Tempo hoch und erarbeiteten sich Satzbälle.

Doch Aachen zeigte Moral. In der Crunchtime behielten die Ladies in Black die Nerven und verwandelten den ersten Satz nach 29 Minuten mit 28:26. Die Außenangreiferin Gabrielle Goddard erwischte einen Sahnetag und traf aus nahezu jeder Position – im ersten Durchgang sammelte sie bereits fünf Punkte.

Aachen zieht davon

Der zweite Satz stand ganz im Zeichen der Aachener Blockarbeit. Mit zwölf Blocks insgesamt – darunter fünf von Goddard und vier von Wiebke Silge – machten die Gastgeberinnen den Roten Raben das Leben schwer. Die Angriffsquote von Aachen stieg auf über 40 Prozent, während Vilsbiburg immer wieder an der gut organisierten Aachener Abwehr scheiterte. Am Ende hieß es 25:19 nach 24 Minuten.

Im dritten Satz war der Widerstand der Niederbayerinnen endgültig gebrochen. Aachen dominierte nach Belieben, führte früh 8:6, 16:10 und schließlich 21:13. Mit 25:17 machten die Ladies in Black nach 22 Minuten den Deckel drauf.

Goddard als Matchwinnerin

Die US-Amerikanerin Gabrielle Goddard avancierte zur überragenden Spielerin des Abends. Mit 17 Punkten – darunter zwölf Angriffspunkte bei einer beeindruckenden Angriffseffizienz von 80 Prozent – war sie nicht nur die zuverlässigste Angreiferin, sondern auch eine der Schlüsselfiguren im Block. Hinzu kamen fünf Blockpunkte, die Vilsbiburgs Angriffsbemühungen immer wieder im Keim erstickten.

Neben Goddard überzeugten auch Lara Davidovic (13 Punkte, zwölf davon im Angriff), Jolijn de Haan (zwölf Punkte) sowie Celine van Gestel, die mit drei Assen für Aufschlagdruck sorgte. Die ehemalige Vilsbiburgerin Luisa Keller, die vor der Saison nach Aachen gewechselt war, kam in diesem Spiel nicht zum Einsatz.

Aufseiten der Roten Raben um Trainer Alberto Chaparro war Pauline Martin mit 15 Punkten die verlässlichste Angreiferin. Monika Salkute steuerte neun, Elaine Vazquez Rivera sieben Zähler bei. Doch insgesamt fand Vilsbiburg gegen die starke Aachener Block-Feldabwehr nur schwer ins Spiel: Die Angriffsquote lag bei nur 42 Prozent, bei den Gästen gelangen insgesamt nur 41 Angriffspunkte – verglichen mit 43 auf Aachener Seite.

Zwischenrunde: Wichtige Punkte für Aachen

Das Spiel war Teil der neu eingeführten Zwischenrunde (Plätze 6–9) der Saison 2023/24, die über die Playoff-Teilnahme entscheidet. Mit dem dritten Sieg im vierten Zwischenrundenspiel festigte Aachen seine Position im oberen Tabellendrittel. Eine Woche zuvor hatten die Ladies in Black bereits einen 3:2-Auswärtssieg in Wiesbaden gefeiert.

Für die Roten Raben war es nach dem 3:1-Heimsieg gegen Aachen am 10. Februar und einem 3:2-Erfolg in Münster die zweite Niederlage in der Zwischenrunde.

Statistik im Überblick

Ladies in Black Aachen 3 – 0 Rote Raben Vilsbiburg
Sätze: 28:26, 25:19, 25:17
Spieldauer: 1 Stunde 15 Minuten
Ort: Sporthalle Neuköllner Straße, Aachen

Top-Scorer Aachen:
Gabrielle Goddard (17 Punkte, 12 Angriff/5 Block)
Lara Davidovic (13 Punkte, 12 Angriff/1 Block)
Jolijn de Haan (12 Punkte, 10 Angriff/1 Ass/1 Block)
Wiebke Silge (9 Punkte, 2 Angriff/3 Ass/4 Block)
Celine van Gestel (10 Punkte, 7 Angriff/3 Ass)

Top-Scorer Vilsbiburg:
Pauline Martin (15 Punkte, 14 Angriff/1 Block)
Monika Salkute (9 Punkte, 8 Angriff/1 Block)
Elaine Vazquez Rivera (7 Punkte, 7 Angriff)
Yeisy Paola Soto Nunez (6 Punkte, 6 Angriff)
Britte Mayke Stuut (6 Punkte, 5 Angriff/1 Block)

Teamvergleich:

  • Punkte: Aachen 78 – Vilsbiburg 62
  • Angriffspunkte: Aachen 43 – Vilsbiburg 41
  • Blöcke: Aachen 12 – Vilsbiburg 1
  • Aufschlagasse: Aachen 8 – Vilsbiburg 3
  • Eigenfehler: Aachen 11 – Vilsbiburg 6

Rivalität seit 2010

Aachen W vs Vilsbiburg W Direkter Vergleich· 32

Aachen W und Vilsbiburg W trafen 32 Mal aufeinander — Aachen W gewann 12 Mal, Vilsbiburg W 20 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Vilsbiburg W führt den Direktvergleich mit 20 Siegen aus 32 Begegnungen an. Insgesamt fielen 127 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.97 pro Spiel (52 für die Heimmannschaft, 75 für die Gäste). Beide Teams trafen in 21 Spielen (66%). In 32 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2024.

12
Siege
Unentschieden
0
·
Vilsbiburg W
20
Siege
Tore gesamt
127 · 4.0/Spiel
Beide getroffen
21/32 · 66%
Über 2,5
32/32 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 11. Juni 2026