Menu
1 Bundesliga WomenSaison 2023

Vilsbiburg W vs VC Wiesbaden W

14. Februar 2024 um 19:00
Heim

Vilsbiburg W

23
AI

Rote Raben Vilsbiburg unterliegen VC Wiesbaden 2:3 in einem dramatischen Tiebreak-Krimi vor 626 Zuschauern.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Rote Raben Vilsbiburg vs. VC Wiesbaden 2:3 (22:25, 25:13, 16:25, 25:19, 11:15)

Die Roten Raben Vilsbiburg haben dem Tabellenführer der Zwischenrundengruppe B alles abverlangt, mussten sich am Ende aber mit 2:3 (22:25, 25:13, 16:25, 25:19, 11:15) geschlagen geben. Vor 626 Zuschauern in der heimischen Ballsporthalle erkämpften sich die Niederbayern durch das Erreichen des Tiebreaks immerhin einen Zähler – ein wichtiger Punkt angesichts der personell prekären Lage.

Personelle Notlage bei den Raben

Cheftrainer Alberto Chaparro, der erst kürzlich die Nachfolge von Juan Diego Garcia Diaz angetreten hatte, musste gleich auf drei Spielerinnen verzichten. Neben der langzeitverletzten Anna Spanou (Kreuzbandriss) fehlten auch Yeisy Soto (krank) und Serena Bruin (Fingerverletzung). Im Mittelblock rückte daher die erst 19-jährige Laura Bergmann in die Startformation – eine Feuertaufe für das Talent, das sich mit fünf Zählern solide in Szene setzte. Die Starting Six komplettierten Zuspielerin Hannah Kohn, Diagonalangreiferin Pauline Martin, die Außenangreiferinnen Monika Salkute und Alondra Vazquez sowie Mittelblockerin Britte Stuut. Patricia Nestler agierte als Libera.

Satz 1: Enges Duell mit dem besseren Ende für Wiesbaden

Wie schon in den beiden vorherigen Saisonduellen lieferten sich die Teams einen engen Schlagabtausch. Die Führung wechselte mehrfach: Aus dem 7:8 machten die Raben ein 9:8, aus dem 12:16 ein 19:18. Doch in der Crunchtime behielt der VCW die Nerven. Nach einem spektakulären Ballwechsel zum 22:24 nutzte Wiesbaden den Satzball zum 22:25.

Satz 2: Vilsbiburg dominiert nach Belieben

Ein völlig anderes Bild bot der zweite Durchgang. Mit enormer Angriffswucht setzten sich die Gastgeberinnen früh auf 8:4 ab und ließen dem VCW keine Chance. Die Blockarbeit der Raben funktionierte hervorragend, die Annahme stand sicher – beim 16:8 war die Vorentscheidung längst gefallen. Ein überdeutliches 25:13 stellte den Ausgleich her und zeigte das Potenzial des Vilsbiburger Teams.

Satz 3: Wiesbaden schlägt zurück

Der dritte Satz gehörte dann wieder den Gästen aus Hessen. Wiesbaden riss die Initiative an sich, während die Raben ihre Stabilität und Durchschlagskraft nicht konservieren konnten. Beim 12:16 lief man hinterher, eine kurze Hoffnung beim 15:17 verpuffte, und nach nur einem weiteren Punkt schloss der VCW mit 25:16 ab.

Satz 4: Acht-Punkte-Lauf entscheidet

Der vierte Durchgang hielt die nächste Wendung bereit. Bis zum 15:16 begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe, dann schlug die große Stunde der Raben. Mit Hannah Kohn am Aufschlag legten die Niederbayern einen fulminanten Acht-Punkte-Lauf hin – beim 23:16 war die Messe gelesen. Pauline Martin verwandelte mit einem kraftvollen Angriff zum 25:19 und erzwang den Tiebreak.

Tiebreak: Wiesbaden behält die Oberhand

Im Entscheidungssatz erwischte Wiesbaden den besseren Start. Die Raben kämpften sich von 4:7 auf 10:11 heran und warfen alles in die Waagschale, doch der VCW ließ sich nicht mehr von der Siegerstraße abbringen. Izabella Rapacz, polnische Diagonalangreiferin des VCW und mit 26 Punkten Top-Scorerin des Abends, verwandelte den Matchball zum 11:15.

Die Stars des Abends

Bei den Roten Raben war MVP Pauline Martin mit 24 Punkten die beste Punktesammlerin, gefolgt von Britte Stuut mit 18 Zählern und Monika Salkute mit 14 Punkten. Auf Wiesbadener Seite ragte Izabella Rapacz (26 Punkte) heraus, unterstützt von Mittelblockerin Rachel Anderson und Außenangreiferin Cayetana López Rey. Interimscoach Christian Sossenheimer hatte sein Team taktisch gut eingestellt, insbesondere mit dem Fokus auf die gefährliche Pauline Martin.

Zwischenrunde und Ausblick

Durch den Punktgewinn blieben die Roten Raben in der Zwischenrunde Gruppe B in Schlagdistanz. Es war bereits das dritte Aufeinandertreffen der Saison – Wiesbaden hatte sich zuvor im Dezember 2023 mit 3:0 und Ende Januar mit 3:2 durchgesetzt. Für Vilsbiburg stand am Sonntag (16 Uhr) das Auswärtsspiel beim USC Münster an, während der VCW am Samstag die Ladies in Black Aachen empfing. Die Playoff-Qualifikation blieb für beide Teams das große Ziel.

Stimmen zum Spiel

Christian Sossenheimer (Interimscoach VC Wiesbaden) hatte vor der Partie gewarnt: „Ein weiteres schweres Match für uns. Vilsbiburg ist wie wir auch gut in die Zwischenrunde gestartet. Das wird ein Spiel auf Augenhöhe.“ Seine Einschätzung sollte sich bewahrheiten – die 626 Zuschauer in der Ballsporthalle erlebten ein hochklassiges und emotionales Volleyballspiel mit vielen Wendungen.

Spielstatistik

  • Sätze: 22:25, 25:13, 16:25, 25:19, 11:15
  • Zuschauer: 626
  • Ort: Ballsporthalle Vilsbiburg
  • Top-Scorerin: Izabella Rapacz (VCW), 26 Punkte
  • Beste Rabe: Pauline Martin, 24 Punkte

Rivalität seit 2009

Vilsbiburg W vs VC Wiesbaden W Direkter Vergleich· 36

Vilsbiburg W und VC Wiesbaden W trafen 36 Mal aufeinander — Vilsbiburg W gewann 18 Mal, VC Wiesbaden W 18 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Insgesamt fielen 140 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.89 pro Spiel (71 für die Heimmannschaft, 69 für die Gäste). Beide Teams trafen in 22 Spielen (61%). In 36 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. VC Wiesbaden W ist in den letzten 4 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2024.

Vilsbiburg W
18
Siege
Unentschieden
0
·
Tore gesamt
140 · 3.9/Spiel
Beide getroffen
22/36 · 61%
Über 2,5
36/36 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 11. Juni 2026