Vilsbiburg W besiegte Aachen W mit 3:1 in der Zwischenrunde der 1. Volleyball Bundesliga Frauen und beendete eine Serie von acht Niederlagen. Pauline Martin war mit 29 Punkten Matchwinnerin.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungVilsbiburg W besiegt Aachen W mit 3:1
Die Rote Raben Vilsbiburg haben am 10. Februar 2024 in der Zwischenrunde der 1. Volleyball Bundesliga Frauen einen wichtigen Heimsieg gefeiert. Vor 617 Zuschauern in der Ballsporthalle bezwangen die Niederbayern die Ladies in Black Aachen mit 3:1 (26:28, 25:16, 25:15, 25:22) und beendeten damit eine Serie von acht Niederlagen in Folge.
Satz für Satz: Vilsbiburg kämpft sich zurück
Der Auftakt verlief alles andere als nach Plan für die Gastgeberinnen. Satz eins war eine enge Angelegenheit, in der sich am Ende Aachen mit 28:26 durchsetzte. Vilsbiburg vergab mehrere Satzbälle und musste den Durchgang abgeben.
Doch was dann folgte, war eine eindrucksvolle Reaktion der Mannschaft von Neu-Coach Alberto Chaparro. Der Spanier, der erst kurz zuvor das Traineramt von Juan Diego Garcia Diaz übernommen hatte, fand die richtigen Worte. Satz zwei dominierte Vilsbiburg nach Belieben: Mit 25:16 zogen die Roten Raben gleich und ließen den Gästen aus Aachen keine Chance.
Noch deutlicher wurde es im dritten Durchgang. Vilsbiburg bestimmte das Geschehen und entschied Satz drei mit 25:15 für sich – die klarste Führung des Abends. Im vierten Satz wehrten sich die Ladies in Black zwar vehement, doch Vilsbiburg behielt die Nerven und machte mit 25:22 den Sack zu.
Pauline Martin als Matchwinnerin
Als MVP des Spiels wurde Diagonalangreiferin Pauline Martin ausgezeichnet. Die Belgierin war mit 29 Punkten die überragende Spielerin auf dem Feld. Jeweils 16 Zähler steuerten Außenangreiferin Monika Salkute (Litauen) und Mittelblockerin Britte Stuut (Niederlande) bei.
Neuer Impuls durch Trainerwechsel
Der Sieg kam unter besonderen Vorzeichen zustande. Vilsbiburg war mit dem achten Tabellenplatz zum Ende der Hauptrunde unzufrieden – fünf Siege und 17 Punkte entsprachen nicht dem Anspruch des ehemaligen Deutschen Meisters (2008 und 2010). Die Konsequenz war ein Trainerwechsel: Alberto Chaparro, zuvor für die zweite Mannschaft zuständig, übernahm und wurde von Sportdirektor Guillermo Gallardo unterstützt. Geschäftsführer Andre Wehnert sprach von einem "neuen Impuls" – und der stellte sich gegen Aachen sofort ein.
Vilsbiburg führt Direktvergleich an
Mit diesem Sieg baute Vilsbiburg seine Führung im direkten Duell mit Aachen aus. Von 32 Begegnungen seit 2010 gewannen die Roten Raben 19, Aachen 13 Mal.
Zwischenrunde – wichtige Punkte
In der Zwischenrunde Gruppe B startete Vilsbiburg (Platz acht der Hauptrunde) mit einem Bonus von drei Punkten. Der Sieg gegen Aachen (Platz neun, null Punkte) brachte drei weitere Zähler und verschaffte dem Team von Chaparro eine ordentliche Ausgangsposition.
Fazit
Der 3:1-Heimsieg gegen die Ladies in Black Aachen war mehr als nur ein Erfolg – er markierte eine Trendwende für die Rote Raben Vilsbiburg. Unter neuem Trainer zeigte das Team Moral, nachdem es den ersten Satz verloren hatte, und dominierte die folgenden drei Durchgänge. Mit 29 Punkten hatte Pauline Martin eine überragende Angreiferin in ihren Reihen, die den Unterschied ausmachte.
Rivalität seit 2010
Vilsbiburg W vs Aachen W Direkter Vergleich· 32
Vilsbiburg W und Aachen W trafen 32 Mal aufeinander — Vilsbiburg W gewann 19 Mal, Aachen W 13 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Vilsbiburg W führt den Direktvergleich mit 19 Siegen aus 32 Begegnungen an. Insgesamt fielen 126 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.94 pro Spiel (72 für die Heimmannschaft, 54 für die Gäste). Beide Teams trafen in 20 Spielen (63%). In 32 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2024.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026