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1 Bundesliga WomenSaison 2023

Neuwied W vs Stuttgart W

11. November 2023 um 18:00
Heim

Neuwied W

03
Auswärts

Stuttgart W

AI

Allianz MTV Stuttgart feiert den fünften Sieg im fünften Saisonspiel und schlägt Neuwied auswärts souverän mit 3:0 (25:18, 25:20, 25:12). Vera Mulder glänzt als Top-Scorerin, Monique Strubbe wird MVP.

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Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Die Generalprobe vor dem CL-Kracher

Die Partie in der Koblenzer Sporthalle war für Stuttgart zugleich die Generalprobe für das anstehende Champions-League-Spiel gegen den italienischen Spitzenclub Conegliano. Entsprechend rotierte Cheftrainer Konstantin Bitter seine Formation kräftig durch, um den etablierten Kräften Verschnaufpausen zu gönnen. Dennoch ließ die Mannschaft um die finnische Libera Roosa Koskelo keinen Zweifel an ihrem Klassenunterschied aufkommen.

Im Vergleich zum Champions-League-Spiel in Rzeszów rückte Jovana Mirosavljevic für Maria Segura in die Startaufstellung. Auf der Gegenseite begann Jolien Knollema, während Vera Mulder auf der Diagonalposition ihre starke Form unter Beweis stellte. Auf der Mitte starteten zunächst Eline Timmerman und Monique Strubbe. Zuspielerin Corina Glaab dirigierte das Angriffsspiel mit gewohnter Präzision.

Satz 1: Startschwierigkeiten und souveräner Abschluss

Vera Mulder eröffnete die Partie mit einem feinen Tip zum 1:0, doch Stuttgart tat sich in der Anfangsphase gegen die tapferen Neuwiederinnen überraschend schwer. Eline Timmerman baute den Vorsprung per Block auf 5:3 aus, Mulder legte ein Ass nach. Neuwied kämpfte sich mit einer Aufschlagserie zurück zum Ausgleich. Beim 8:9 griff Bitter zur Auszeit, um sein Team zu wecken.

Die Maßnahme zeigte Wirkung. Timmerman per Tip und Mulder per Ass münzten die Stuttgarter Bemühungen wieder in eine Zwei-Punkte-Führung um (15:13). Jolien Knollema griff anschließend in einem überragenden Winkel zum 20:16 an, ehe Mulder und Strubbe im Verbund den Satzblock zum 25:18-Endstand setzten.

Satz 2: Neuwied hält dagegen

Monique Strubbe wurde zu Beginn des zweiten Abschnitts schön für das erste Tempo von Glaab in Szene gesetzt, doch Neuwied konterte umgehend. Bitter zog beim 2:4 erneut die Auszeit. Die Stuttgarter Annahme wackelte, Neuwied blieb mutig und zwang den Favoriten zu Fehlern.

Doch Stuttgart kämpfte sich zurück. Knollema und Mirosavljevic retteten überragend in der Abwehr, letztere setzte den Block zum 6:6-Ausgleich. Mit einem sehenswerten Roll-Shot brachte Mirosavljevic Stuttgart mit 11:7 in Führung. Doch Neuwied gab sich nicht geschlagen, führte plötzlich 14:16 und ließ die heimischen Fans von einer Sensation träumen.

Allianz MTV spielte jedoch nicht mit. Begünstigt durch Neuwieder Annahmeschwächen ging Stuttgart wieder in Führung. Strubbe gestaltete diese beim 21:17 deutlicher, Mirosavljevic verwandelte den Satzball zum 25:20.

Satz 3: Stuttgart spielt auf und davon

Im dritten Satz zeigte Stuttgart von Beginn an seine Klasse. Knollema stopfte die zu lange Neuwieder Annahme zum 4:1. Die eingewechselte US-Amerikanerin Kayla Haneline blockte zum 8:4 und zwang Neuwied zur Auszeit. Nun lief es beim Tabellenführer.

Knollemas Abwehr fiel ins Feld der Gastgeberinnen, Mulders Tip zum 10:5 war erfolgreich. Haneline baute die Führung per Block auf 14:6 aus; ihr Pendant auf Mitte stellte per Einbeiner auf 16:9. Neuwieds Wille war gebrochen. Stuttgart gelang ein 10:3-Lauf zum Ende der Partie, gekrönt durch ein Ass von Knollema und einen Mulder-Block. Schließlich zog Knollema nach einem Pipe-Angriff – bestätigt durch Bitters Challenge – den Schlussstrich unter diese Begegnung.

Strubbe MVP, Mulder Top-Scorerin

Als MVP des Spiels wurde Mittelblockerin Monique Strubbe ausgezeichnet, die sowohl im Block als auch im Angriff eine starke Leistung zeigte. Die meisten Punkte sammelte Diagonalangreiferin Vera Mulder mit 14 Zählern. Kayla Haneline, die in den Sätzen zwei und drei startete, steuerte ebenfalls wichtige Impulse bei.

Von 24 angetretenen Spielerinnen kamen im Laufe der Partie 16 zum Einsatz – ein Zeichen für die beeindruckende Kaderbreite des amtierenden Meisters.

Tabellensituation und Ausblick

Mit dem fünften Sieg im fünften Spiel untermauerte Stuttgart seine Spitzenposition in der 1. Bundesliga Women. Neuwied hingegen blieb in der unteren Tabellenhälfte gefangen. Die Serie von Stuttgart gegen Neuwied setzte sich damit fort: In allen bisherigen sechs Aufeinandertreffen seit 2021 gingen die Schwäbinnen als Sieger vom Feld – jedes Mal mit 3:0.

Am Mittwoch stand für Stuttgart das Champions-League-Duell mit Conegliano auf dem Programm. Die Generalprobe war geglückt. "Selbstvertrauen konnten Roosa Koskelo und Co. in Koblenz auf jeden Fall sammeln", hieß es auf der Vereinsseite.

Die Aufstellung von Stuttgart

  • Zuspiel: Corina Glaab
  • Mitte: Eline Timmerman, Monique Strubbe, Kayla Haneline
  • Außen: Jovana Mirosavljevic, Jolien Knollema
  • Diagonal: Vera Mulder
  • Libera: Roosa Koskelo

Cheftrainer: Konstantin Bitter

Rivalität seit 2021

Neuwied W vs Stuttgart W Direkter Vergleich· 6

Neuwied W und Stuttgart W trafen 6 Mal aufeinander — Neuwied W gewann 0 Mal, Stuttgart W 6 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2021 zurück. Stuttgart W führt den Direktvergleich mit 6 Siegen aus 6 Begegnungen an. Insgesamt fielen 18 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.00 pro Spiel (0 für die Heimmannschaft, 18 für die Gäste). Beide Teams trafen in 0 Spielen (0%). In 6 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Stuttgart W ist in den letzten 6 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–0 im Jahr 2024.

Neuwied W
0
Siege
Unentschieden
0
·
Tore gesamt
18 · 3.0/Spiel
Beide getroffen
0/6 · 0%
Über 2,5
6/6 · 100%

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API-Daten: 11. Juni 2026