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7. Januar 2023 um 19:30
Heim

Munster W

23
Auswärts

Potsdam W

AI

SC Potsdam besiegt USC Münster in einem dramatischen Fünfsatzkrimi (2:3) zum Abschluss der Hinrunde der 1. Volleyball Bundesliga Frauen.

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Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

USC Münster vs. SC Potsdam – Ein Fünfsatzkrimi zum Hinrundenabschluss

Der SC Potsdam hat das letzte Spiel der Hinrunde in der 1. Volleyball Bundesliga der Frauen mit einem 3:2 (27:29, 25:12, 21:25, 25:15, 15:8) Auswärtssieg beim USC Münster für sich entschieden. Vor 1.658 Zuschauern in der Sporthalle Berg Fidel lieferten sich beide Teams eine wechselhafte Begegnung, die erst im Tiebreak ihre Entscheidung fand.

Ein wilder Ritt durch fünf Sätze

Die Partie am 7. Januar 2023 war alles andere als ein Spaziergang für den SC Potsdam. Cheftrainer Guillermo Hernandez musste auf seine Kapitänin Laura Emonts verzichten und schickte stattdessen Florien Reesink auf die Liberoposition – eine Entscheidung, die sich als goldrichtig erweisen sollte.

Satz 1: Münster kämpft sich zurück, Potsdam zittert

Der USC Münster startete hochkonzentriert und mit viel Druck. Die Gastgeberinnen setzten Potsdam früh unter Druck und zogen auf 17:9 davon. Doch der SC Potsdam fand allmählich in die Partie. Mit einer beeindruckenden Aufholjagd kämpften sich die Gäste zurück und glichen beim 27:27 aus. Beide Teams hatten anschließend Satzballchancen, doch es war Münster, das den Durchgang mit 29:27 für sich entschied. Die Führung für die Hausherrinnen war verdient, auch wenn Potsdam in der Schlussphase stark zurückkam.

Satz 2: Die Antwort des SC Potsdam

Im zweiten Durchgang zeigte Potsdam ein völlig anderes Gesicht. Mit viel Druck im Aufschlag, einer sicheren Annahme und einem präzisen Kombinationsspiel ließen die Gäste den Gastgeberinnen keine Chance. Münster fand überhaupt nicht ins Spiel und musste sich mit 12:25 geschlagen geben – der glatte 1:1-Ausgleich war perfekt.

Satz 3: Münster erneut mit dem besseren Ende

Doch wie schon im ersten Durchgang enteilten die Hausherrinnen erneut und brachten Potsdam in einen deutlichen 16:8 Rückstand. Die Mannschaft von Trainer Matthias Pack spielte konzentriert und ließ sich den Vorsprung nicht mehr nehmen. Mit einem Drei-bis-vier-Punkte-Vorsprung brachte Münster den Satz 25:21 ins Ziel und stellte auf 2:1.

Satz 4: Potsdam dominiert nach Belieben

Nach diesem 2:1-Rückstand stand die Frage im Raum, wie sich der weitere Verlauf gestalten würde. Der SC Potsdam war gewillt, auszugleichen und die Rückreise erfolgreich antreten zu wollen. Ab einem 3:3 zog Potsdam davon: 7:3, 14:9 – die Gäste dominierten nach Belieben. Mit 25:15 erzwang Potsdam den Tiebreak und schickte die Partie in den fünften Satz.

Satz 5: Tiebreak – Potsdam lässt nichts anbrennen

Den Entscheidungsdurchgang hatte der SC Potsdam fest im Griff. Beim Seitenwechsel führten die Gäste bereits mit 8:3. Die Münsteranerinnen fanden kein Mittel mehr gegen die Aufschläge und Angriffe von Potsdam. Fleur Savelkoel verwandelte den Matchball zum 15:8 und besiegelte den 3:2-Gesamterfolg für den SC Potsdam nach 120 Minuten.

Die Entscheidungsträgerinnen

Als wertvollste Spielerin (MVP) wurde Sarah van Aalen ausgezeichnet. Die Zuspielerin des SC Potsdam dirigierte das Angriffsspiel ihrer Mannschaft über die gesamte Partie hinweg mit großer Übersicht und Präzision.

Florien Reesink feierte auf der Liberoposition eine beachtliche Premiere und zeigte eine starke Leistung, die entscheidend zur Stabilität der Potsdamer Annahme beitrug.

Fleur Savelkoel war die Spielerin des letzten Moments – sie war es, die mit ihrem Angriff den Matchball zum 15:8 im Tiebreak verwandelte und den 3:2-Sieg perfekt machte.

Auf Seiten des USC Münster überzeugte vor allem die kämpferische Leistung über die gesamte Spielzeit. Die Mannschaft von Trainer Matthias Pack zeigte in den Sätzen eins und drei, dass sie auch gegen Spitzenteams bestehen kann, konnte die Leistung jedoch nicht über die gesamte Distanz halten.

Tabellarische Bedeutung

Mit diesem zehnten Sieg in der Hinrunde schloss der SC Potsdam die erste Saisonhälfte mit 29 Punkten und einem beeindruckenden Satzverhältnis von 30:7 ab. Damit belegte Potsdam den zweiten Tabellenplatz hinter Allianz MTV Stuttgart – das beste Zwischenergebnis einer Saison seit der Zugehörigkeit zur 1. Bundesliga.

Der USC Münster stand nach der 20. Runde mit neun Siegen aus 20 Spielen auf Platz 7 und qualifizierte sich damit ebenfalls für die Playoff-Quarterfinals.

Für den SC Potsdam ging es bereits wenige Tage später in der Champions League weiter, bevor am darauffolgenden Samstag der Dresdner SC zum Rückrundenauftakt in der MBS Arena erwartet wurde. Das Hinrundenfazit für den SC Potsdam fiel mehr als positiv aus: zehn Siege, Platz zwei und die Gewissheit, auch in engen Fünfsatzspielen bestehen zu können.

Rivalität seit 2009

Munster W vs Potsdam W Direkter Vergleich· 28

Munster W und Potsdam W trafen 28 Mal aufeinander — Munster W gewann 17 Mal, Potsdam W 11 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Munster W führt den Direktvergleich mit 17 Siegen aus 28 Begegnungen an. Insgesamt fielen 108 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.86 pro Spiel (56 für die Heimmannschaft, 52 für die Gäste). Beide Teams trafen in 15 Spielen (54%). In 28 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2021.

Munster W
17
Siege
Unentschieden
0
·
11
Siege
Tore gesamt
108 · 3.9/Spiel
Beide getroffen
15/28 · 54%
Über 2,5
28/28 · 100%

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API-Daten: 11. Juni 2026