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1 Bundesliga WomenSaison 2022

Aachen W vs NawaRo Straubing W

29. Oktober 2022 um 19:00
03
Auswärts

NawaRo Straubing W

AI

NawaRo Straubing gewinnt zum Saisonauftakt 3:0 in Aachen – Laura Rodwald als MVP vor 1.200 Zuschauern in der fast ausverkauften Halle Neuköllner Straße.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

NawaRo Straubing feiert Auftaktcoup: 3:0-Sieg bei den Ladies in Black Aachen

Aachen – NawaRo Straubing ist ein Traumstart in die Saison 2022/23 der 1. Volleyball Bundesliga Frauen gelungen. Die Niederbayern gewannen am Samstagabend, den 29. Oktober 2022, vor rund 1.200 Zuschauern in der fast ausverkauften Halle Neuköllner Straße in Aachen mit einem souveränen 3:0 (25:17, 25:15, 25:21) gegen die Ladies in Black.

Für die Gastgeberinnen aus Aachen war es ein gebrauchter Tag. Der Ausfall von Kapitänin und Annahmespielerin Jana Franziska Poll sowie von Cheftrainer Stefan Falter – beide krankheitsbedingt nicht einsatzfähig – warf das Team sowohl an der Seitenlinie (Assistentin Mareike Hindriksen übernahm die Coaching-Aufgaben) als auch auf dem Feld sichtlich aus dem Rhythmus. „Die Mädels haben sicher auch die Kulisse gespürt – fast ausverkauftes Haus, das war für einige eine neue Situation“, so Hindriksen nach der Partie.

Satz 1: Straubing findet schnell in die Spur

Nach einer kurzen Abtastphase fand das neuformierte Team von NawaRo immer besser in die Partie. Trainer Lukasz Przybylak fand in der ersten technischen Auszeit die richtigen Worte: „Ich habe den Mädels gesagt, dass sie an ihre Spielstärke glauben sollten. Denn dann haben wir eine Chance in Aachen.“ Das beherzigte das Team eindrucksvoll. Fortan lief das Spiel der Straubingerinnen immer runder. Sie riskierten im Aufschlag viel und wurden belohnt. Aachens Angriff kam nicht mehr so druckvoll wie zu Beginn. NawaRo setzte sich auf 20:14 ab und konservierte den Vorsprung bis zum Satzende. Den Satzball verwandelte Oliva Nicholson, die Aachens Annahme mit einem Aufschlag in den Drei-Meter-Raum überraschte (25:17).

Satz 2: Straubing dominiert und holt den ersten Saisonpunkt

Auch im zweiten Durchgang spielte NawaRo weiter konsequent. Zuspielerin Agata Michalewicz glich zwischenzeitliche Wackler mit tollen Pässen aus. Der Straubinger Block blieb stabil, sodass auch die Abwehr sich auszeichnen konnte. Bei Aachen wollte hingegen nicht viel gelingen – NawaRo setzte sich schnell auf 19:11 ab. Den Satzball verwandelte Laura Rodwald mit etwas Unterstützung des Aachener Blocks. Dieser fälschte ihren Angriff so ab, dass Aachens Libera Anni Cesar den Ball nicht mehr kontrollieren konnte (25:15). Mit diesem Satzgewinn sicherte sich Straubing nicht nur den zweiten Durchgang, sondern auch den ersten Punkt der Saison.

Satz 3: Aachen findet keine Antwort

In der zehnminütigen Pause versuchte Mareike Hindriksen alles, um ihr Team wieder in die Spur zu bekommen. Das gelang jedoch nur bedingt. NawaRo nutzte seine Chancen weiter konsequent und setzte sich auf 12:7 ab. Zum Satzende hin schmolz der Vorsprung zwar etwas, der dritte Satzgewinn geriet aber nicht mehr in Gefahr. Beim Stand von 23:18 war allen in der Halle klar, dass NawaRo die drei Punkte mit nach Hause nehmen würde. Letztlich beendete ein Aufschlagfehler der Ladies in Black die Partie zugunsten von Straubing (25:21).

Laura Rodwald als MVP ausgezeichnet

Nach der Partie kannte der Jubel bei den Straubingerinnen keine Grenzen mehr. Als MVP (Most Valuable Player) wurde Außenangreiferin Laura Rodwald ausgezeichnet. „Laura war heute echt gut. Sie hat sich die Medaille redlich verdient“, lobte Co-Trainer Bernhard Prem. „Ab einem gewissen Zeitpunkt des Spiels ist es uns gelungen, Aachen immer neue Herausforderungen zu stellen. Man muss aber auch bedenken, dass Aachen nicht komplett antreten konnte.“

Besonders freute Prem der Umgang der Spielerinnen miteinander auf und neben dem Feld: „Die Mädels kommunizieren sehr gut miteinander. Das sieht man als Außenstehender kaum, aber es ist so wichtig, um erfolgreich Volleyball zu spielen.“

Aachens Reaktion: „Nicht noch einmal so präsentieren“

Auf Aachener Seite zeigte sich Libera Anni Cesar nach dem Spiel enttäuscht, aber kämpferisch: „Jede einzelne Spielerin möchte sich nicht noch einmal so präsentieren.“ Sie bedankte sich ausdrücklich bei den Aachener Fans für die Unterstützung auch in dieser schwierigen Situation. Die fast ausverkaufte Halle mit beeindruckender Stimmung hatte auch am Ende noch hinter dem Team gestanden.

Ausblick

Mit dem Rückenwind des Auftaktsieges gilt bei NawaRo die volle Konzentration dem Heimauftakt. Am 5. November (19:30 Uhr) gastieren die Roten Raben Vilsbiburg zum Niederbayern-Derby in der turmair Volleyballarena. Für Headcoach Lukasz Przybylak, der vier Jahre in Vilsbiburg als Trainer arbeitete, wird es eine ganz besondere Begegnung: „Das wird ein ganz emotionales Spiel für mich, weil ich da sicher auch viele Fans sehen werde, die vergangene Saison noch mein Team in Vilsbiburg unterstützt haben.“

Die Ladies in Black müssen bereits am 5. November beim amtierenden Meister in Schwerin antreten, bevor drei Tage später das Derby gegen den USC Münster in Aachen ansteht – eine knifflige Woche für das Team von Interimstrainerin Hindriksen.

Rivalität seit 2015

Aachen W vs NawaRo Straubing W Direkter Vergleich· 10

Aachen W und NawaRo Straubing W trafen 10 Mal aufeinander — Aachen W gewann 8 Mal, NawaRo Straubing W 2 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2015 zurück. Aachen W führt den Direktvergleich mit 8 Siegen aus 10 Begegnungen an. Insgesamt fielen 36 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.60 pro Spiel (26 für die Heimmannschaft, 10 für die Gäste). Beide Teams trafen in 4 Spielen (40%). In 10 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2022.

8
Siege
Unentschieden
0
·
NawaRo Straubing W
2
Siege
Tore gesamt
36 · 3.6/Spiel
Beide getroffen
4/10 · 40%
Über 2,5
10/10 · 100%

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API-Daten: 11. Juni 2026