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1 Bundesliga WomenSaison 2020

NawaRo Straubing W vs Stuttgart W

17. März 2021 um 19:30
Heim

NawaRo Straubing W

03
Auswärts

Stuttgart W

AI

Allianz MTV Stuttgart gewinnt das erste Playoff-Viertelfinale bei NawaRo Straubing souverän mit 3:0 (25:19, 25:22, 25:17). Stuttgart führt in der Best-of-Three-Serie mit 1:0.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Deutlicher Auftakt nach Maß für Stuttgart

Allianz MTV Stuttgart ist mit einem souveränen 3:0 (25:19, 25:22, 25:17) bei NawaRo Straubing in die Playoffs der 1. Bundesliga Frauen gestartet. Der Hauptrundenzweite ließ von Beginn an keinen Zweifel daran, wer das Viertelfinale der Best-of-Three-Serie für sich entscheiden will, und feierte einen ungefährdeten Auswärtssieg in der turmair-Arena.

Die Stuttgarterinnen um Kapitänin Krystal Rivers zeigten sich von der 0:3-Niederlage gegen Schwerin zum Hauptrundenabschluss bestens erholt und präsentierten sich von der ersten Minute an konzentriert und zielstrebig. Für Straubing, das in dieser Spielzeit seine erste offizielle Playoff-Teilnahme feierte, war die Aufgabe gegen den Topfavoriten eine Nummer zu groß.

Satz für Satz: Stuttgart dominiert

Erster Satz (19:25)

Stuttgart erwischte den besseren Start und setzte Straubing früh mit starkem Aufschlagdruck unter Druck. Die Annahme der Gastgeberinnen geriet immer wieder ins Wanken, was Libera Sophie Dreblow vor große Herausforderungen stellte. Krystal Rivers und Iris Scholten, die niederländische Angreiferin, die in der Scorerliste der Hauptrunde auf Platz vier rangierte, trafen aus nahezu jeder Position. Beim 19:25 war der erste Durchgang nach 24 Minuten entschieden – Stuttgart hatte von Beginn an die Kontrolle.

Zweiter Satz (22:25)

Der zweite Satz war der engste der Partie. Straubing kämpfte sich besser ins Spiel und konnte insbesondere über die Außenangreiferinnen Anne Hölzig und Lena Große Scharmann Akzente setzen. Die Mannschaft von Trainer Benedikt Frank hielt das Spiel lange offen und lag zwischenzeitnah auf Augenhöhe. Doch Stuttgart blieb in den entscheidenden Momenten abgeklärter. Vor allem die Aufschläge von Pia Kästner brachten die Straubinger Annahme wiederholt in Bedrängnis, sodass die Angriffsoptionen der Gastgeberinnen eingeschränkt wurden. Am Ende setzten sich die erfahreneren Stuttgarterinnen mit 25:22 durch.

Dritter Satz (17:25)

Im dritten Satz machte Stuttgart kurzen Prozess. Die Mannschaft von Trainer Tore Aleksandersen zog früh auf 8:3 davon und ließ Straubing keine Chance mehr, noch einmal heranzukommen. Die Blockarbeit von Juliet Lohuis und der agilen Libera Roosa Koskelo sorgte dafür, dass kaum ein Angriff der Gastgeberinnen ungehindert durchkam. Mit 17:25 war der dritte Satz die deutlichste Angelegenheit des Abends.

Schlüssel zum Erfolg: Stuttgarts Aufschlag und Block

Ausschlaggebend für den deutlichen Sieg war die Überlegenheit Stuttgarts in zwei entscheidenden Spielelementen: Aufschlag und Block. Die Gäste servierten druckvoll und zielgenau, sodass Straubings Angriffsspiel nie richtig ins Rollen kam. Iris Scholten und Krystal Rivers, die beiden Hauptangreiferinnen, fanden immer wieder Lücken in der Straubinger Abwehr. Stuttgart agierte in der Offensive variabler und nutzte die Fehler der Gastgeberinnen eiskalt aus.

"Die Playoffs sind ein neuer Wettbewerb, und wir wollen nicht einfach zwei Spiele verlieren", hatte Straubings Coach Benedikt Frank vor der Partie noch betont. Sein Team hielt vor allem im zweiten Satz gut mit, doch die individuelle Klasse des Favoriten war am Ende eine Nummer zu groß.

Playoff-Krimis an anderen Orten

Zum Auftakt der Viertelfinalserie gab es auch an anderen Spielorten Spannung pur. Während Stuttgart seine Aufgabe souverän löste, lieferte sich der VfB Suhl einen packenden Fünf-Satz-Krimi gegen den SSC Palmberg Schwerin (3:2) – inklusive einer Roten Karte für Suhls Trainer Laszlo Hollosy. Der SC Potsdam siegte bei den Roten Raben Vilsbiburg mit 3:1, während der Dresdner SC sich in Aachen mit 3:1 durchsetzte.

Ausblick: Entscheidung in Stuttgart

Durch diesen Sieg geht Stuttgart in der Best-of-Three-Serie mit 1:0 in Führung. Bereits am 20. März 2021 könnte das Team von Tore Aleksandersen in der heimischen SCHARRena den Halbfinaleinzug perfekt machen. Straubing hingegen steht vor einer Herkulesaufgabe und muss zwingend gewinnen, um ein drittes Entscheidungsspiel am 21. März zu erzwingen.

Sollte Stuttgart die gleiche Leistung wie am Mittwoch abrufen, dürfte der Viertelfinal-Einzug nur Formsache sein. Doch Straubing hat in dieser Saison bereits bewiesen, dass man den Favoriten schlagen kann – im Januar gelang der Sensationssieg gegen genau diesen Gegner.

Fazit

Stuttgart erfüllte beim Playoff-Auftakt die Erwartungen und untermauerte seine Ambitionen auf die deutsche Meisterschaft. Die Mannschaft präsentierte sich nach der Hauptrundenpleite gegen Schwerin wieder in bestechender Form. Straubing hielt phasenweise gut mit, konnte die individuelle Klasse des Stuttgarter Ensembles aber nicht kompensieren. Die Ausgangslage vor dem zweiten Spiel ist denkbar klar: Stuttgart kann mit einem weiteren Sieg alles klar machen, Straubing braucht eine Leistungssteigerung, um die Serie zu verlängern.

Rivalität seit 2015

NawaRo Straubing W vs Stuttgart W Direkter Vergleich· 13

NawaRo Straubing W und Stuttgart W trafen 13 Mal aufeinander — NawaRo Straubing W gewann 1 Mal, Stuttgart W 12 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2015 zurück. Stuttgart W führt den Direktvergleich mit 12 Siegen aus 13 Begegnungen an. Insgesamt fielen 41 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.15 pro Spiel (5 für die Heimmannschaft, 36 für die Gäste). Beide Teams trafen in 2 Spielen (15%). In 13 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Stuttgart W ist in den letzten 6 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 1–3 im Jahr 2021.

NawaRo Straubing W
1
Siege
Unentschieden
0
·
Tore gesamt
41 · 3.2/Spiel
Beide getroffen
2/13 · 15%
Über 2,5
13/13 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 11. Juni 2026