Dresdner SC besiegt SSC Palmberg Schwerin auswärts klar mit 3:0 (25:22, 25:21, 25:12) und erobert die Tabellenführung in der 1. Bundesliga Frauen zurück.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungDSC siegt souverän in Schwerin und holt sich Platz eins zurück
Der Dresdner SC hat seine Tabellenführung in der 1. Bundesliga Frauen eindrucksvoll zurückerobert. Im Ost-Klassiker beim SSC Palmberg Schwerin feierten die Waibl-Schützlingen einen dominanten 3:0-Auswärtssieg (25:22, 25:21, 25:12) und verwiesen den frischgebackenen Pokalsieger deutlich in die Schranken.
Satz für Satz: Die DSC-Übermacht
Satz 1 (25:22): Dresden startete konzentriert. Jennifer Janiska, die ehemalige Schwerinerin, und Maja Storck brachten die Gäste früh mit 3:2 in Führung. Schwerin kämpfte sich jedoch zurück und setzte sich zwischenzeitlich auf 7:4 ab, was DSC-Coach Alexander Waibl zur ersten Auszeit zwang. Doch die Dresdnerinnen blieben ruhig. Nach dem 20:20 zeigten sie in der Crunchtime ihre Klasse: Janiska holte mit einem Aufschlag-Ass den Satzball heraus, den Lena Stigrot im zweiten Anlauf verwertete.
Satz 2 (25:21): Erneut geriet Dresden früh in Rückstand (2:5). Waibl zog schnell die Reißleine, und sein Team kämpfte sich Punkt für Punkt heran. Maja Storck glich mit einem Ass zum 8:7 aus. Beim 14:14 war alles offen, doch dann legte Dresden einen Gang zu. Die Annahme um Libero Lenka Dürr stand stabil, Zuspielerin Jenna Gray verteilte die Bälle geschickt, und im Block waren die Gäste hellwach. Eine 18:14-Führung zwang Schwerin-Trainer Felix Koslowski zur Auszeit – vergeblich. Janiska holte erneut den Satzball, Storck schmetterte ihn durchs gegnerische Feld.
Satz 3 (25:12): Was folgte, war die wohl stärkste Phase des Dresdner SC an diesem Abend. Die Gäste ließen nichts mehr anbrennen, blieben fokussiert und zogen schnell auf 10:3 davon. Der Pokalsieger aus Schwerin – sichtlich gezeichnet von der Champions-League-Partie in Mailand nur zwei Tage zuvor – hatte nichts mehr entgegenzusetzen. Nach nur 75 Minuten war die Partie beendet. Dresden fegte mit 25:12 über den Gegner hinweg.
Schlüsselspielerinnen
Maja Storck wurde mit der goldenen MVP-Medaille ausgezeichnet. Die Diagonalangreiferin erzielte 16 Punkte und war vor allem in den entscheidenden Phasen zur Stelle. Jennifer Janiska – selbst einst im Schweriner Trikot – avancierte mit 19 Punkten zur erfolgreichsten DSC-Scorerin des Abends und bewies bei Aufschlag und Angriff starke Nerven. Die silberne MVP-Medaille ging an Schwerins Mittelblockerin Lauren Barfield, die sich vergeblich gegen die Dresdner Welle stemmte.
Libero Lenka Dürr zeigte eine herausragende Leistung in der Feldabwehr, während Zuspielerin Jenna Gray ihre Angreiferinnen aus stabiler Annahme immer wieder in Szene setzte. Kapitänin Lena Stigrot und Mittelblockerin Camilla Weitzel komplettierten eine starke Mannschaftsleistung.
Tabellenkonstellation
Mit diesem Sieg schob sich der Dresdner SC zurück an die Tabellenspitze. Für den SSC Palmberg Schwerin war es die zweite Niederlage binnen weniger Tage – am Donnerstag hatten die Schwerinerinnen noch in der Champions League in Mailand gespielt, ehe es am Samstag in der Liga weiterging. Waibl zeigte sich nach dem Spiel zufrieden: „Die Mannschaft hat aus der Niederlage gegen Stuttgart die richtige Reaktion gezeigt. Wir sind mit der nötigen Galligkeit und Emotionalität ins Spiel gegangen.“
Die letzten Hauptrundenspiele standen unmittelbar bevor: Dresden empfing die Roten Raben Vilsbiburg in der Margon Arena, Schwerin gastierte bei Allianz MTV Stuttgart.
Fakten zum Spiel
| Kategorie | Wert |
|---|---|
| Ergebnis | Dresdner SC 3:0 SSC Palmberg Schwerin (25:22, 25:21, 25:12) |
| Datum | 11. März 2021, 18:00 Uhr |
| Austragungsort | Palmberg Arena, Schwerin |
| Spieldauer | 75 Minuten |
| Topscorerin DSC | Jennifer Janiska (19 Punkte) |
| Topscorerin DSC #2 | Maja Storck (16 Punkte) |
| MVP (Gold) | Maja Storck (Dresden) |
| MVP (Silber) | Lauren Barfield (Schwerin) |
| Schiedsrichter | – |
Aufstellung Dresdner SC
- Zuspiel: Jenna Gray
- Außenangriff: Lena Stigrot (K), Jennifer Janiska
- Diagonal: Maja Storck
- Mittelblock: Camilla Weitzel, Madeleine Gates
- Libero: Lenka Dürr
Ausblick
Der Dresdner SC marschierte mit dieser Leistung gestärkt in die Play-offs. Mit dem Selbstvertrauen aus diesem deutlichen Erfolg gegen den Rivalen aus Schwerin startete die Mannschaft von Alexander Waibl als Tabellenerster in die heiße Phase der Saison.
Rivalität seit 2009
SC Schweriner W vs Dresdner SC W Direkter Vergleich· 40
SC Schweriner W und Dresdner SC W trafen 40 Mal aufeinander — SC Schweriner W gewann 24 Mal, Dresdner SC W 16 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. SC Schweriner W führt den Direktvergleich mit 24 Siegen aus 40 Begegnungen an. Insgesamt fielen 161 Tore in diesen Partien, im Schnitt 4.03 pro Spiel (89 für die Heimmannschaft, 72 für die Gäste). Beide Teams trafen in 27 Spielen (68%). In 40 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Dresdner SC W ist in den letzten 4 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2021.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026