Der Dresdner SC feierte den achten Sieg in Serie und besiegte NawaRo Straubing mit 3:0 (25:21, 25:20, 25:19) – in einer rotierten Aufstellung ohne Storck und Stigrot.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungDresdner SC deklassiert NawaRo Straubing mit 3:0
Der Dresdner SC hat seine Siegesserie in der 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen eindrucksvoll fortgesetzt. Drei Tage nach dem klaren Erfolg gegen Rekordmeister Schwerin feierten die Dresdnerinnen gegen NawaRo Straubing den nächsten souveränen Dreisatzsieg. Die Partie endete 3:0 (25:21, 25:20, 25:19) – es war der achte Erfolg in Serie für das Team von Cheftrainer Alexander Waibl.
Rotierte Startformation findet schnell ihren Rhythmus
Im Vergleich zum Schwerin-Spiel veränderte Waibl sein Aufgebot und gab Leistungsträgerinnen eine Verschnaufpause. Naya Crittenden startete auf der Diagonalposition, Emma Cyris kam im Außenangriff zum Zug. Sie ersetzten die Top-Scorerin Maja Storck und Kapitänin Lena Stigrot, die beide zunächst auf der Bank Platz nahmen.
In der Anfangsphase taten sich die Gastgeberinnen sichtlich schwer, in den Spielrhythmus zu finden. Die Umstellungen im Kader führten zu Abstimmungsproblemen, und NawaRo Straubing hielt mutig dagegen. Erst in der Schlussphase des ersten Durchgangs schaltete der DSC einen Gang höher. Mit druckvollen Aufschlägen, variablen Angriffen und einer stabilen Abwehr drehten die Dresdnerinnen auf und sicherten sich Satz eins mit 25:21.
Druckvolles Spiel im zweiten Durchgang
Im zweiten Satz steigerte sich der Tabellenzweite deutlich. Das Angriffsspiel lief nun wie geschmiert, die Blockarbeit von Camilla Weitzel und Monique Strubbe sorgte für zahlreiche Punktgewinne. Der DSC setzte sich früh ab und dominierte das Geschehen nach Belieben. NawaRo Straubing fand kaum Mittel gegen die druckvollen Angriffe der Gastgeberinnen. Mit 25:20 ging auch der zweite Satz verdient an den DSC.
Straubing kämpft, aber Dresden bleibt souverän
Die Straubingerinnen, die in dieser Saison gegen den Abstieg kämpften, bewiesen Moral. Nach einigen Wechseln aufseiten der Gäste steigerten sie sich und zwangen den DSC immer wieder zu schwierigen Ballwechseln. Beim DSC schlichen sich zudem einige leichte Fehler ein, die die Partie zwischenzeitlich offener gestalteten. Der Tabellenzweite ließ sich den Sieg jedoch nicht mehr nehmen und stellte mit einem 25:19 im dritten Satz den Endstand her.
8. Sieg in Serie – DSC auf Meisterkurs
Mit diesem Erfolg untermauerte der Dresdner SC seine beeindruckende Form. Die Mannschaft um Zuspielerin Jenna Gray und Libera Lenka Dürr hatte sich nach einer durchwachsenen Startphase in der Saison eindrucksvoll gefangen und spielte sich in einen wahren Rausch. Der 3:0-Erfolg gegen Straubing war der achte Sieg in Folge – eine Serie, die den DSC endgültig als ernsthaften Meisterkandidaten etablierte.
Die Saison 2020/2021 sollte für den DSC tatsächlich historisch werden: Mit einem dramatischen 3:2-Erfolg im fünften Finalspiel gegen Allianz MTV Stuttgart sicherte sich Dresden am Ende den sechsten deutschen Meistertitel der Vereinsgeschichte.
Geisterspiel unter Corona-Bedingungen
Wie viele Partien der Saison fand auch diese Begegnung in der Margon Arena unter strengen Corona-Auflagen statt – Zuschauer waren nicht zugelassen. Für die Mannschaften bedeutete dies eine zusätzliche mentale Herausforderung in einer ohnehin schon außergewöhnlichen Spielzeit.
Spielstatistik
| Kategorie | Dresdner SC | NawaRo Straubing |
|---|---|---|
| Sätze | 3 | 0 |
| Satz 1 | 25 | 21 |
| Satz 2 | 25 | 20 |
| Satz 3 | 25 | 19 |
Ausblick
Für den Dresdner SC sollte dieser Sieg ein weiterer Baustein auf dem Weg zur Meisterschaft sein. NawaRo Straubing hingegen musste weiter um den Klassenerhalt kämpfen – die Mannschaft aus Niederbayern sollte die Saison auf dem vorletzten Tabellenplatz beenden.
Rivalität seit 2014
Dresdner SC W vs NawaRo Straubing W Direkter Vergleich· 9
Dresdner SC W und NawaRo Straubing W trafen 9 Mal aufeinander — Dresdner SC W gewann 8 Mal, NawaRo Straubing W 1 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2014 zurück. Dresdner SC W führt den Direktvergleich mit 8 Siegen aus 9 Begegnungen an. Insgesamt fielen 31 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.44 pro Spiel (26 für die Heimmannschaft, 5 für die Gäste). Beide Teams trafen in 3 Spielen (33%). In 9 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Dresdner SC W ist in den letzten 5 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2019.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026