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12. Dezember 2020 um 19:00
Heim

Suhl W

30
Auswärts

Erfurt W

AI

VfB Suhl feiert am 10. Spieltag der 1. Bundesliga Frauen 2020/2021 den ersten Saisonsieg – ein klarer 3:0-Erfolg im Thüringen-Derby gegen Schlusslicht Schwarz-Weiß Erfurt.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Suhl dominiert das Thüringen-Derby nach Maß

Der VfB Suhl hat am 10. Spieltag der 1. Bundesliga Frauen Saison 2020/2021 einen wichtigen und zugleich deutlichen 3:0-Heimsieg gegen den Tabellenletzten Schwarz-Weiß Erfurt gefeiert. Vor heimischer Kulisse in der Multihalle Meiningen ließen die Schützlinge von Trainer Laszlo Hollosy keinen Zweifel an ihrer Überlegenheit aufkommen und fuhren den ersten Saisonsieg ein.

Der Weg zum Erfolg

Suhl startete druckvoll in die Partie und zeigte von Beginn an, dass man sich gegen den Rivalen aus der Landeshauptstadt keine Blöße geben wollte. Die Gastgeberinnen kontrollierten das Geschehen an der Netzkante und ließen Erfurts Abwehrreihen kaum zur Entfaltung kommen. Besonders die Diagonalangreiferinnen Danielle Harbin und Jelena Šunjić sowie die Außenangreiferinnen Dagmar Boom und Ágnes Pallag setzten immer wieder erfolgreiche Angriffsschläge.

Die Gäste aus Erfurt hielten in den entscheidenden Phasen zwar tapfer dagegen, doch am Ende fehlte die Durchschlagskraft, um Suhls Abwehrverbund ernsthaft in Gefahr zu bringen. Auch Zuspielerin Vedrana Jakšetić lenkte das Spiel ihrer Mannschaft mit viel Übersicht und stellte die Angreiferinnen immer wieder gekonnt frei.

Geduldiger Satzgewinn

Der erste Durchgang entwickelte sich zu einer geduldigen Partie, in der sich beide Teams zunächst tasteten. Suhl fand jedoch zunehmend besser in den Rhythmus und setzte sich Mitte des Satzes entscheidend ab. Mit 25:20 ging Satz eins an die Hausherrinnen.

Erfurt ohne Durchschlagskraft

Auch im zweiten Satz blieb Suhl das bestimmende Team. Erfurt versuchte zwar, über die Außenpositionen Madeline Palmer und Sindy Lenz Akzente zu setzen, scheiterte jedoch immer wieder an der gut organisierten Suhler Deckung. Mittelschlagspielerin Laura de Zwart und Blake Mohler blockten zahlreiche Angriffe der Gäste. Mit 25:17 zog Suhl auf 2:0 davon.

Klare Sache im dritten Durchgang

Im dritten Satz zeigte sich ein ähnliches Bild: Suhl ließ nicht nach, Libera Elisa Lohmann sicherte die Annahme, und die Angreiferinnen verwandelten die Vorlagen konsequent. Erfurt kämpfte zwar, kam aber gegen die Übermacht der Gastgeberinnen nicht an. Am Ende hieß es 25:19 – und Suhl hatte den ersten Saisonsieg in trockenen Tüchern.

Erster Saisonsieg für die Wölfinnen

Für den VfB Suhl war dieser 3:0-Erfolg gegen den Thüringen-Rivalen nicht nur eine Prestigesache, sondern auch ein enorm wichtiger Schritt im Kampf um den Klassenerhalt. Das Team hatte zuvor in der Saison noch keinen Sieg einfahren können und lag im Tabellenkeller. Mit diesem Derbysieg tankte die Mannschaft reichlich Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben.

„Wir haben heute gezeigt, dass wir in der Liga bestehen können. Die Mannschaft hat charakterlich eine starke Leistung gezeigt und sich endlich für ihre harte Arbeit belohnt“, ließ sich Trainer Laszlo Hollosy nach dem Spiel zitieren.

Erfurt weiter auf der Suche

Für Schwarz-Weiß Erfurt setzte sich mit dieser Niederlage der schwierige Saisonstart fort. Das Team von der Landeshauptstadt fand über das gesamte Spiel zu wenige Mittel gegen die gut eingestellte Suhler Mannschaft und blieb auch im zehnten Saisonspiel ohne Sieg.

Direkter Vergleich spricht für Suhl

Der VfB Suhl hat sich in den direkten Duellen mit Erfurt in den letzten Jahren zur klaren Nummer eins in Thüringen entwickelt. Von 21 Begegnungen seit 2011 konnte Suhl 20 für sich entscheiden – eine beeindruckende Bilanz, die die Dominanz der Wölfinnen im Freistaat unterstreicht.

Das Spiel auf einen Blick

Team Sätze 1. Satz 2. Satz 3. Satz
VfB Suhl 3 25 25 25
SW Erfurt 0 20 17 19

Datum: 12. Dezember 2020 Wettbewerb: 1. Bundesliga Frauen – 10. Spieltag Spielort: Multihalle Meiningen Zuschauer: Unter Corona-Auflagen Trainer VfB Suhl: Laszlo Hollosy Trainer SW Erfurt:

Aufstellung VfB Suhl

  • Zuspiel: Vedrana Jakšetić, Lisanne Meis
  • Diagonal: Danielle Harbin, Jelena Šunjić
  • Außen: Dagmar Boom, Maria Genitsaridi, Ágnes Pallag, Claudia Steger
  • Mittelblock: Laura de Zwart, Blake Mohler, Sabrina Müller
  • Libero: Elisa Lohmann
  • Trainer: Laszlo Hollosy (Ungarn)

Aufstellung Schwarz-Weiß Erfurt

  • Zuspiel: Meghan Barthel, Madelyn Cole, Antonia Greskamp, Bianka Werner
  • Außen: Sindy Lenz, Madeline Palmer, Paula-Katharina Reinisch
  • Mittelblock: Jasmine Gross, Sabrina Krause, Franca Merte, Agnes Michel Tosi
  • Libero: Michelle Petter

Rivalität seit 2018

Suhl W vs Erfurt W Direkter Vergleich· 13

Suhl W und Erfurt W trafen 13 Mal aufeinander — Suhl W gewann 11 Mal, Erfurt W 1 Mal, dazu kamen 1 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2018 zurück. Suhl W führt den Direktvergleich mit 11 Siegen aus 13 Begegnungen an. Insgesamt fielen 47 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.62 pro Spiel (35 für die Heimmannschaft, 12 für die Gäste). Beide Teams trafen in 6 Spielen (46%). In 13 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Suhl W ist in den letzten 12 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2022.

11
Siege
Unentschieden
1
·
1
Siege
Tore gesamt
47 · 3.6/Spiel
Beide getroffen
6/13 · 46%
Über 2,5
13/13 · 100%

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