Dresdner SC besiegt USC Münster klar mit 3:0 (25:14, 25:22, 25:16) in der Margon Arena. Martha Lewinska als Topscorerin. 2. Saisonsieg für den DSC.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungDresdner SC deklassiert USC Münster: Klarer 3:0-Heimsieg in der Margon Arena
Dresden – Der Dresdner SC hat seine Heimstärke einmal mehr unter Beweis gestellt. Am 24. Oktober 2020 feierten die DSC Volleys in der Margon Arena einen souveränen 3:0 (25:14, 25:22, 25:16)-Erfolg gegen den USC Münster. Vor leeren Rängen – wie in der gesamten Saison 2020/21 aufgrund der COVID-19-Pandemie üblich – ließen die Gastgeberinnen von Beginn an keine Zweifel an ihrem Siegeswillen aufkommen.
Satz für Satz: Dresdens Dominanz
Erster Satz: 25:14 – Eine Ansage
Der DSC legte einen Start nach Maß hin. Mit einem furiosen 25:14 machte die Mannschaft von Trainer Alexander Waibl im ersten Durchgang kurzen Prozess. Topscorerin Martha Lewinska erwischte einen glänzenden Tag und traf aus nahezu jeder Position. Die Annahme des USC Münster geriet früh ins Wanken, während Dresden vor allem im Aufschlag enormen Druck ausübte. „Im ersten und dritten Satz haben wir bei eigenem Aufschlag viel Druck aufgebaut. Das war heute der Unterschied“, analysierte Kapitänin Lena Stigroth nach der Partie gegenüber SPORT1.
Zweiter Satz: 25:22 – Münster wehrt sich
Der zweite Satz gestaltete sich zunächst deutlich ausgeglichener. Der USC Münster, angeführt von einer couragiert aufspielenden Mia Kirchhoff, hielt diesmal besser dagegen. Die Gäste agierten in der Annahme stabiler und forcierten längere Ballwechsel. Der Block von Münster stand zeitweise gut, doch Dresden behielt die Nerven. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und entscheidenden Punkten in der Crunchtime holte sich der DSC auch diesen Durchgang mit 25:22.
Dritter Satz: 25:16 – Der Deckel drauf
Im dritten Satz schaltete Dresden wieder einen Gang hoch. Mit 25:16 zogen die Gastgeberinnen dem USC endgültig den Zahn. Lorena Lor und die stark aufspielende Martha Lewinska sorgten für die entscheidenden Akzente im Angriff. Die Abwehr um Libera Patrizia Nestler und die Kanadierin Amanda Sichner machte den Angreiferinnen des USC das Leben schwer. Am Ende stand ein verdienter 3:0-Sieg, den der DSC dank seiner Überlegenheit in puncto Aufschlagdruck und Blockarbeit nie ernsthaft in Gefahr geraten ließ.
Saisonkontext: Geisterspiele und Dresdens Weg an die Spitze
Die Saison 2020/21 der 1. Volleyball Bundesliga der Frauen stand ganz im Zeichen der Corona-Pandemie. Sämtliche Spiele fanden als Geisterspiele ohne Zuschauer statt – auch diese Partie in der sonst so stimmungsvollen Margon Arena. Dennoch ließ sich der Dresdner SC nicht beirren. Mit dem zweiten Sieg im dritten Saisonspiel verbesserte sich die Mannschaft auf Tabellenplatz drei. Der USC Münster hingegen rutschte nach der dritten Saisonniederlage auf den neunten Rang ab.
Der Dresdner SC sollte in dieser Spielzeit noch Großes erreichen: Im April 2021 krönte sich die Mannschaft von Alexander Waibl durch einen Finalsieg gegen Allianz MTV Stuttgart zum Deutschen Meister – der dritte Meistertitel der Vereinsgeschichte nach 2007 und 2016. Der Grundstein für diese Erfolgssaison wurde auch an einem Nachmittag wie diesem gelegt.
Schlüsselspielerinnen der Partie
Martha Lewinska (Dresdner SC) – Topscorerin des Spiels
Die polnische Angreiferin war der unumstrittene Offensivmotor des DSC. Immer wieder fand sie Lücken im Münsteraner Block und verwandelte auch schwierige Bälle mit Übersicht und Präzision.
Mia Kirchhoff (USC Münster)
Auf Seiten des USC ragte Mia Kirchhoff heraus. Die Mittelblockerin zeigte eine starke Leistung und war sowohl im Block als auch im Angriff eine verlässliche Größe.
Lena Stigroth (Dresdner SC) – Die Kapitänin
Die schwedische Kapitänin des DSC lenkte das Spiel ihrer Mannschaft mit gewohnter Ruhe und Übersicht. Ihr Zitat nach dem Spiel unterstreicht die hohe Trainingsintensität: „Ich bin froh, dass wir uns für die harte Trainingswoche belohnt haben.“
Direkter Vergleich und Statistik
Der DSC führt den direkten Vergleich gegen den USC Münster mit 31 Siegen aus 33 Begegnungen eindrucksvoll an (Stand Oktober 2020). Insgesamt fielen in diesen Duellen 122 Punkte, im Schnitt 3,7 pro Spiel.
Ausblick
Für den Dresdner SC war dieser Sieg ein wichtiger Schritt in einer Saison, die am Ende mit der Meisterschaft gekrönt werden sollte. Der USC Münster hingegen musste sich in dieser Spielzeit mit einem Platz im unteren Tabellendrittel arrangieren.
Highlights der Partie gibt es auf dem YouTube-Kanal von Dyn Volleyball zu sehen.
Rivalität seit 2010
Dresdner SC W vs Munster W Direkter Vergleich· 33
Dresdner SC W und Munster W trafen 33 Mal aufeinander — Dresdner SC W gewann 31 Mal, Munster W 2 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Dresdner SC W führt den Direktvergleich mit 31 Siegen aus 33 Begegnungen an. Insgesamt fielen 122 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.70 pro Spiel (95 für die Heimmannschaft, 27 für die Gäste). Beide Teams trafen in 17 Spielen (52%). In 33 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2016.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026
