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1 Bundesliga WomenSaison 2017

Dresdner SC W vs SWE Volley-Team W

10. März 2018 um 19:30
30
Auswärts

SWE Volley-Team W

AI

Dresdner SC besiegt SWE Volley-Team Erfurt am letzten Hauptrundenspieltag 3:0 (25:11, 25:21, 25:12) und sichert sich Platz 2 in der 1. Bundesliga Frauen 2017/2018.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

DSC dominiert das mitteldeutsche Derby nach Belieben

Der Dresdner SC hat am letzten Spieltag der Hauptrunde der 1. Bundesliga Frauen 2017/2018 seine Vormachtstellung im mitteldeutschen Derby eindrucksvoll unterstrichen. Vor heimischer Kulisse besiegte das Team von Trainer Alexander Waibl das SWE Volley-Team Erfurt am 10. März 2018 glatt mit 3:0 (25:11, 25:21, 25:12).

Tabellarische Ausgangslage

Für den Dresdner SC ging es in diesem letzten Hauptrundenspiel um die optimale Positionierung für die anstehenden Playoffs. Die Elbflorenzerinnen waren als eines der Spitzenteams der Liga in die Saison gestartet und belegten nach 20 Spielen mit 50 Punkten und einem Satzverhältnis von 53:17 den zweiten Tabellenplatz hinter Allianz MTV Stuttgart.

Das SWE Volley-Team aus Erfurt hingegen stand bereits als Tabellenletzter fest. Die Thüringerinnen hatten nach einer enttäuschenden Saison den sportlichen Abstieg bereits vor dem letzten Spieltag nicht mehr abwenden können. Präsident Michael Panse hatte in den Wochen zuvor signalisiert, dass man jedoch alle Anstrengungen unternehmen werde, um eine Erstligalizenz für die Folgesaison zu beantragen.

Historische Dominanz

Die Bilanz zwischen beiden Teams sprach eine deutliche Sprache: In sämtlichen fünf Pflichtspielbegegnungen seit 2010 hatte der DSC stets als Sieger das Feld verlassen. Auch das Hinrundenspiel am 28. Dezember 2017 in Erfurt hatten die Dresdnerinnen klar mit 3:0 (25:12, 25:15, 25:12) für sich entschieden – eine Dominanz, die sich auch an diesem Abend fortsetzen sollte.

Satz 1: DSC-Start mit Ansage

Die Gäste aus Erfurt hielten zu Beginn des ersten Satzes kurzzeitig mit, doch der DSC schaltete früh in den höheren Gang. Eine beeindruckende Serie von Aufschlagpunkten brachte die Gastgeberinnen schnell auf eine komfortable Führung. Die Erfurterinnen haderten zunehmend mit der eigenen Annahme, während der Dresdner Block um Mette Pfeffer den gegnerischen Angriff immer wieder zur Verzweiflung trieb. Mit 25:11 ging der erste Satz deutlich an den DSC – ein klares Ausrufezeichen.

Satz 2: Enger, aber dennoch souverän

Der zweite Durchgang gestaltete sich ausgeglichener. Erfurt kam besser ins Spiel und konnte über weite Strecken des Satzes mit dem DSC mithalten. Die Thüringerinnen zeigten mehr Widerstandsfähigkeit und zwangen Dresden zu längeren Ballwechseln. Doch die spielerische Überlegenheit des DSC zeigte sich vor allem in den entscheidenden Phasen. Lorena Lorber Fijok, die slowenische Außenangreiferin des DSC, setzte mit ihren variantenreichen Angriffen immer wieder die entscheidenden Akzente. Am Ende stand ein 25:21 – der zweite Satz war eingefahren.

Satz 3: Kein Zweifel mehr

Nach der Satzpause war der Widerstand der Erfurterinnen endgültig gebrochen. Der DSC spielte konzentriert zu Ende und ließ keine Zweifel am Ausgang der Partie aufkommen. Trotz aller Gegenwehr der Gäste zog Dresden unaufhaltsam davon. Die eingewechselte Japanerin Miku Akimoto setzte mit einem Aufschlag-Ass den Schlusspunkt zum 25:12 und besiegelte den 3:0-Endstand.

Spielerinnen des Spiels

Als wertvollste Spielerin ragte einmal mehr die DSC-Diagonalspielerin Lorena Lorber Fijok heraus, die mit kraftvollen Angriffen aus dem Hinterfeld immer wieder punktete. Auch Zuspielerin Mette Pfeffer überzeugte mit kluger Spielverteilung und sicherte dem DSC eine hohe Angriffseffizienz. Auf Erfurter Seite kämpfte vor allem Kinga Sutsch im Angriff vergeblich gegen den übermächtigen Dresdner Block.

Saisonausblick

Mit diesem ungefährdeten Sieg verabschiedete sich der DSC in die Playoffs, wo man als Tabellenzweiter in die K.o.-Runde startete. Die Saison sollte für die Sachsinnen erfolgreich verlaufen: Neben dem zweiten Platz in der Hauptrunde errang der Dresdner SC in dieser Saison auch den DVV-Pokalsieg.

Für das SWE Volley-Team Erfurt bedeutete die Niederlage den Abschluss einer schwierigen Saison. Der Verein beantragte erfolgreich eine Lizenz für die 1. Bundesliga und trat auch in der Folgesaison 2018/19 im Oberhaus an.

Das Spiel vor rund 1.800 Zuschauern in der Dresdner Margon Arena – am internationalen Frauentag – war ein weiterer Beleg für die enorme Heimstärke des DSC, der in dieser Spielzeit in eigener Halle eine beeindruckende Bilanz vorweisen konnte.

Rivalität seit 2010

Dresdner SC W vs SWE Volley-Team W Direkter Vergleich· 5

Dresdner SC W und SWE Volley-Team W trafen 5 Mal aufeinander — Dresdner SC W gewann 5 Mal, SWE Volley-Team W 0 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Dresdner SC W führt den Direktvergleich mit 5 Siegen aus 5 Begegnungen an. Insgesamt fielen 18 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.60 pro Spiel (15 für die Heimmannschaft, 3 für die Gäste). Beide Teams trafen in 2 Spielen (40%). In 5 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Dresdner SC W ist in den letzten 5 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2011.

Unentschieden
0
·
SWE Volley-Team W
0
Siege
Tore gesamt
18 · 3.6/Spiel
Beide getroffen
2/5 · 40%
Über 2,5
5/5 · 100%

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