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1 Bundesliga WomenSaison 2017

Aachen W vs SWE Volley-Team W

10. Februar 2018 um 18:00
30
Auswärts

SWE Volley-Team W

AI

Ladies in Black Aachen feiern einen souveränen 3:0-Kantersieg gegen das SWE Volley-Team Erfurt – 25:9, 25:20, 25:7 im Hexenkessel an der Neuköllner Straße.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Ladies in Black Aachen deklassieren SWE Volley-Team Erfurt mit 3:0

Die Ladies in Black Aachen haben am 17. Spieltag der 1. Volleyball-Bundesliga Frauen eine eindrucksvolle Machtdemonstration abgeliefert. Vor heimischer Kulisse im Hexenkessel an der Neuköllner Straße fegte das Team von Cheftrainerin Saskia van Hintum das SWE Volley-Team Erfurt mit 3:0 (25:9, 25:20, 25:7) vom Feld – die wohl deutlichste Niederlage der Saison für die Thüringerinnen.

Überragender Auftakt: Satz eins als Vorentscheidung

Die Hausherrinnen um Libera Kirsten Knip und Zuspielerin Lindsay Dowd legten einen Start nach Maß hin. Bereits der erste Satz geriet zur einseitigen Angelegenheit: Mit 25:9 deklassierten die Ladies in Black den Gast aus Erfurt und machten von Beginn an klar, wer die Kontrolle über das Spiel haben würde. Der Block um die Mittelblockerinnen Anna Kalinovskaya, Tessa Polder und Jeanine Stoeten stand ausgezeichnet, während die Annahme der Gäste nie richtig ins Spiel fand.

„Aachen ist die richtige Adresse“, sagte Mittelblockerin Jeanine Stoeten im Vorfeld der Partie im Vereinsmagazin – und ihre Teamkolleginnen untermauerten diesen Anspruch auf dem Parkett eindrucksvoll.

Satz zwei: Erfurt findet kurzzeitig Widerstand

Im zweiten Durchgang präsentierte sich der Außenseiter aus Erfurt gefasster. Das Team von Schwarz-Weiß Erfurt, das in der Tabelle abgeschlagen auf dem vorletzten Platz rangierte, kämpfte sich besser in die Partie und hielt den Satz bis zur Mitte offen. Am Ende setzte sich jedoch die spielerische Überlegenheit der Gastgeberinnen durch – 25:20 bedeutete die beruhigende 2:0-Satzführung.

Satz drei: Die Entscheidung fällt erdrutschartig

Was im dritten Satz folgte, war schlichtweg ein Erdrutschsieg. Mit 25:7 ließen die Ladies in Black nichts mehr anbrennen und schickten die ersichtlich verunsicherten Gäste aus Thüringen mit einer Packung nach Hause. Allen voran Außenangreiferin Karolina Pisla und die niederländische Diagonalangreiferin Frauke Neuhaus setzten immer wieder die entscheidenden Angriffe. Zuspielerin Britt Bongaerts dirigierte das Offensivspiel mit gewohntem Überblick.

Tabellarischer Kontext

Mit diesem deutlichen Heimsieg festigte Aachen den vierten Tabellenplatz in der 1. Bundesliga Frauen der Saison 2017/18. Die Mannschaft stand zu diesem Zeitpunkt bei zwölf Siegen aus 19 Spielen (34 Punkte) und war auf Playoff-Kurs – am Ende der Saison belegten die Ladies in Black tatsächlich den dritten Platz und zogen ins Playoff-Viertelfinale ein. Die Offensive um die 1,91 m große US-Amerikanerin McKenzie Adams und die Polin Karolina Pisla hatte maßgeblichen Anteil an dieser starken Bilanz.

Für das SWE Volley-Team Erfurt hingegen setzte sich die schwierige Saison fort. Mit lediglich drei Saisonsiegen und neun Punkten aus 19 Spielen stand das Team von Trainer Martin Ptacek am Saisonende auf dem zehnten Rang. Die Abwehrprobleme, die sich bereits im Hinspiel (0:3 in Erfurt am 2. Dezember 2017 mit 25:15, 25:10, 25:21) angedeutet hatten, wurden in Aachen erneut offengelegt.

Serien und Statistiken

Der Erfolg war der vierte Sieg in Serie für Aachen im direkten Duell mit dem SWE Volley-Team. Die Gesamtbilanz lautete nach dieser Partie 4:2 für die Ladies in Black, die seit 2011 ungeschlagen gegen die Thüringerinnen sind. Die Satzbilanz von 12:4 aus den Duellen unterstrich die Dominanz der Aachenerinnen in dieser Paarung. Das torreichste Spiel der Rivalität bleibt der 3:2-Erfolg Erfurts aus dem Jahr 2011.

Blick nach vorn

Für die Ladies in Black ging es nach diesem Kantersieg zum Auswärtsspiel beim Dresdner SC, der als Titelanwärter eine ganz andere Hausnummer darstellte – Dresden setzte sich prompt mit 3:0 durch. Dennoch hatte der Sieg gegen Erfurt einmal mehr gezeigt, dass die Mannschaft von Saskia van Hintum in der heimischen Halle nur schwer zu bezwingen war.

Das SWE Volley-Team (heute Schwarz-Weiß Erfurt) fand auch in den verbleibenden Saisonspielen nie richtig in die Spur. Am 18. Spieltag unterlag Erfurt dem SC Potsdam mit 0:3 und beendete die Spielzeit als Tabellenzehnter.

Rivalität seit 2011

Aachen W vs SWE Volley-Team W Direkter Vergleich· 6

Aachen W und SWE Volley-Team W trafen 6 Mal aufeinander — Aachen W gewann 4 Mal, SWE Volley-Team W 2 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2011 zurück. Aachen W führt den Direktvergleich mit 4 Siegen aus 6 Begegnungen an. Insgesamt fielen 22 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.67 pro Spiel (15 für die Heimmannschaft, 7 für die Gäste). Beide Teams trafen in 3 Spielen (50%). In 6 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Aachen W ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2011.

4
Siege
Unentschieden
0
·
SWE Volley-Team W
2
Siege
Tore gesamt
22 · 3.7/Spiel
Beide getroffen
3/6 · 50%
Über 2,5
6/6 · 100%

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