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1 Bundesliga WomenSaison 2017

Dresdner SC W vs SC Schweriner W

6. Dezember 2017 um 19:30
32
Auswärts

SC Schweriner W

AI

Dresdner SC besiegt SSC Palmberg Schwerin 3:2 (20:25, 25:7, 21:25, 27:25, 15:13) in der Volleyball-Bundesliga der Frauen am 6. Dezember 2017 vor ausverkaufter Margon Arena.

Match-Videos

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Dresdner SC ringt Spitzenreiter Schwerin in einem denkwürdigen Fünf-Satz-Krimi nieder

Der Dresdner SC hat in der Volleyball-Bundesliga der Frauen ein echtes Ausrufezeichen gesetzt. Vor 3.000 Zuschauern in der ausverkauften Margon Arena besiegten die Gastgeberinnen den Tabellenführer SSC Palmberg Schwerin am 6. Dezember 2017 mit 3:2 (20:25, 25:7, 21:25, 27:25, 15:13). Es war ein Spiel der Extreme, das alles bot, was der Volleyballsport zu bieten hat — von einem vernichtenden 25:7-Durchgang bis hin zu einem nervenaufreibenden Tiebreak.

Satz für Satz: Achterbahnfahrt der Emotionen

Erster Satz — Schwerin erwischt den besseren Start (20:25)

Die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern erwischten den deutlich besseren Start. Schwerin präsentierte sich von Beginn an effizient und ließ Dresden kaum zur Entfaltung kommen. Mit druckvollen Aufschlägen und einer stabilen Annahme sicherten sich die Meisterinnen den ersten Durchgang verdient mit 25:20.

Zweiter Satz — Dresden demontiert Schwerin (25:7)

Was dann folgte, war eine Demonstration der Dresdner Stärke. Der DSC antwortete auf den verlorenen Startsatz mit einer derart überlegenen Leistung, dass Schwerin völlig von der Rolle war. Mit 25:7 deklassierten die Gastgeberinnen den Tabellenführer — ein Satzverhältnis, das in dieser Höhe im Spitzenspiel der Liga absolut ungewöhnlich ist. Die Blockarbeit um Barbara Wezorke und Saša Planinšec funktionierte perfekt, und im Angriff ließen die Dresdnerinnen nichts anbrennen.

Dritter Satz — Schwerin kontert zurück (21:25)

Der Meister zeigte jedoch seine Klasse und ließ sich von dem debakelartigen zweiten Satz nicht aus dem Konzept bringen. Schwerin kämpfte sich zurück ins Spiel, kontrollierte die entscheidenden Phasen und holte sich Satz drei mit 25:21. Damit stand der SSC Palmberg Schwerin wieder in Führung und war nur noch einen Satz vom Sieg entfernt.

Vierter Satz — Nervenraubendes Kopf-an-Kopf-Rennen (27:25)

Der vierte Durchgang entwickelte sich zum emotionalen Höhepunkt der Partie. Beide Teams schenkten sich nichts, die Führung wechselte mehrfach. Dresden wehrte mehrere Satzbälle ab und bewies enorme Moral. Am Ende behielten die Gastgeberinnen mit 27:25 die Oberhand und erzwangen den Tiebreak. Die Margon Arena kochte.

Fünfter Satz — DSC dominiert den Tiebreak (15:13)

Im Entscheidungssatz zeigte der DSC seine ganze mentale Stärke. Anders als im MDR-Bericht eines späteren Spiels (Stand 2025) war der Tiebreak 2017 denkbar knapp: 15:13 hieß es am Ende, nachdem Schwerin bis zum Schluss kämpfte. Die Mannschaft von Trainer Alexander Waibl ließ sich die Butter nicht vom Brot nehmen und verwandelte den ersten Matchball zum vielumjubelten 3:2-Endstand.

Schlüsselspielerinnen und Wendepunkte

Marta Levinska wurde zur wertvollsten Spielerin (MVP) des Abends gekürt. Die Diagonalangreiferin traf in den entscheidenden Phasen die richtigen Entscheidungen und punktete aus schwierigsten Lagen. Auch Amanda Siksna und Jette Kuipers überzeugten mit starken Aufschlägen und wichtigen Punkten, insbesondere im vierten Satz. Auf Schweriner Seite war Anna Artyshuk die auffälligste Spielerin — sie setzte mit ihrer Präsenz am Netz immer wieder Akzente.

Eine besondere Rolle kam der US-amerikanischen Zuspielerin Jenna Bugg zu, die an diesem Abend startete und das Dresdner Spiel mit ihren präzisen Zuspielen lenkte.

Rivalität der Spitzenklubs

Die Partie war mehr als nur ein weiterer Spieltag — es war ein Gipfeltreffen der beiden deutschen Vollleyball-Schwergewichte. Schwerin war als amtierender Meister und Tabellenführer nach Dresden gereist, der DSC hatte sich nach einer Auftaktniederlage in Potsdam in eine Siegesserie gespielt. Die Rivalität zwischen beiden Vereinen reicht Jahre zurück und gipfelt regelmäßig in Duellen auf höchstem Niveau.

Mit dem Sieg verbesserte sich Dresden in der Tabelle und untermauerte seinen Anspruch auf die Spitzenplätze. Für Schwerin war es die erste Saisonniederlage — ausgerechnet im Hexenkessel der Margon Arena, wo die Stimmung an diesem Nikolaustag alles andere als besinnlich war.

Fazit

Der 3:2-Erfolg des Dresdner SC gegen den SSC Palmberg Schwerin war ein hochklassiges Volballspiel, das die ganze Bandbreite des Sports zeigte: Dominanz auf der einen Seite, Kampfgeist auf der anderen und am Ende eine Mannschaft, die den Tiebreak mit den besseren Nerven für sich entschied. Für die Zuschauer in der ausverkauften Margon Arena war es ein Nikolausabend, den sie so schnell nicht vergessen werden.

Rivalität seit 2009

Dresdner SC W vs SC Schweriner W Direkter Vergleich· 40

Dresdner SC W und SC Schweriner W trafen 40 Mal aufeinander — Dresdner SC W gewann 16 Mal, SC Schweriner W 24 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. SC Schweriner W führt den Direktvergleich mit 24 Siegen aus 40 Begegnungen an. Insgesamt fielen 159 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.98 pro Spiel (72 für die Heimmannschaft, 87 für die Gäste). Beide Teams trafen in 26 Spielen (65%). In 40 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Dresdner SC W ist in den letzten 5 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2021.

Unentschieden
0
·
SC Schweriner W
24
Siege
Tore gesamt
159 · 4.0/Spiel
Beide getroffen
26/40 · 65%
Über 2,5
40/40 · 100%

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API-Daten: 11. Juni 2026