SSC Palmberg Schwerin besiegte Allianz MTV Stuttgart im Playoff-Viertelfinale mit 3:0 (25:11, 25:23, 25:21) und zog souverän ins Halbfinale der 1. Bundesliga Frauen ein.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSSC Palmberg Schwerin deklassiert Allianz MTV Stuttgart im Playoff-Viertelfinale
Schwerin – Der SSC Palmberg Schwerin hat am 2. April 2016 in der heimischen Palmberg Arena ein klares Statement im Playoff-Viertelfinale der 1. Volleyball-Bundesliga Frauen abgegeben. Der Tabellenzweite der Hauptrunde besiegte den Dritten Allianz MTV Stuttgart mit 3:0 (25:11, 25:23, 25:21) und zog souverän in das Halbfinale ein.
Pre-Match-Kontext: Zwei Schwergewichte im Viertelfinale
Der SSC Palmberg Schwerin hatte die Hauptrunde mit 57 Punkten und 20 Siegen bei nur 4 Niederlagen auf Rang zwei abgeschlossen – mit 65 gewonnenen zu 27 verlorenen Sätzen und der zweitbesten Heimbilanz der Liga. Allianz MTV Stuttgart landete mit 51 Punkten (17 Siege, 7 Niederlagen) auf Platz drei.
In den direkten Duellen der Saison 2015/16 stand es 1:1. Am 15. Oktober 2015 – dem ersten Spieltag – setzte sich Schwerin mit 3:1 durch, Stuttgart revanchierte sich am 16. Januar 2016 mit einem 3:2-Erfolg. Die historische Bilanz zwischen beiden Vereinen: 28 Siege für Schwerin aus 50 Begegnungen.
Stuttgart kam über die Pre-Playoffs ins Viertelfinale und hatte zuvor einen 3:2-Sieg über die Roten Raben Vilsbiburg erkämpft. Schwerin war als Zweiter direkt gesetzt.
Satz 1: Die perfekte Demontage – 25:11
Schwerin startete furios und dominierte den ersten Satz nach Belieben. Mit druckvollen Aufschlägen, einer nahezu undurchlässigen Blockarbeit und einer effizienten Angriffsquote ließ der SSC Stuttgart keine Chance. Die Gäste fanden überhaupt nicht in die Partie – Annahme und Spielaufbau wackelten. Nach nur 20 Minuten stand es 25:11.
Satz 2: Stuttgart kämpft sich zurück – 25:23
Stuttgart stabilisierte sich, stellte die Blockarbeit um und lieferte einen intensiven Schlagabtausch. Bis 16:18 und 18:20 führten die Gäste. Schwerin zeigte jedoch Abgeklärtheit, wehrte Satzbälle ab und verwandelte zum 25:23. Der 2:0-Satzvorsprung war die Vorentscheidung.
Satz 3: Nervenstärke im entscheidenden Moment – 25:21
Stuttgart stemmte sich gegen das Aus, führte mit 11:8 und 20:18. Schwerin drehte auf: Sieben der letzten acht Punkte gingen an den SSC. Mit einem Block zum 25:21 beendete der Rekordmeister das Match.
Analyse und Auswirkungen
Schwerins Aufschlagvarianten zerstörten die Stuttgarter Annahme frühzeitig und verhinderten geordnete Angriffe aus dem Mittelblock. Stuttgart fand nie zu seinem gewohnten Spiel.
Mit dem Sieg zog Schwerin ins Playoff-Halbfinale ein. Dresden wurde am Ende Deutscher Meister, Stuttgart Vizemeister, Schwerin belegte Rang drei.
Der 25:11-Satz im ersten Durchgang ging in die Vereinschronik ein – eine Machtdemonstration, die in der Volleyball-Bundesliga der Frauen ihresgleichen suchte.
Rivalität seit 2010
SC Schweriner W vs Stuttgart W Direkter Vergleich· 50
SC Schweriner W und Stuttgart W trafen 50 Mal aufeinander — SC Schweriner W gewann 28 Mal, Stuttgart W 22 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. SC Schweriner W führt den Direktvergleich mit 28 Siegen aus 50 Begegnungen an. Insgesamt fielen 194 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.88 pro Spiel (107 für die Heimmannschaft, 87 für die Gäste). Beide Teams trafen in 32 Spielen (64%). In 50 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Stuttgart W ist in den letzten 7 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2019.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026