Die VolleyStars Thüringen besiegten VCO Berlin am 15. Februar 2015 mit 3:0 (25:13, 25:20, 25:13) – der zweite Sieg binnen 24 Stunden im Abstiegskampf.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungVolleyStars Thüringen feiern wichtigen 3:0-Heimsieg gegen VCO Berlin
Die VolleyStars Thüringen haben ihre Hoffnungen auf den Klassenerhalt in der 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen eindrucksvoll untermauert. Am Sonntag, dem 15. Februar 2015, besiegte das Team von Trainer Sebastian Leipold den Tabellenletzten VCO Berlin vor heimischer Kulisse in der Suhler Sporthalle Wolfsgrube mit einem glatten 3:0 (25:13, 25:20, 25:13).
Zweiter Sieg innerhalb von 24 Stunden
Es war bereits der zweite Erfolg der Thüringerinnen binnen eines Tages. Erst am Samstag hatten sie sich gegen den direkten Konkurrenten Köpenicker SC mit 3:0 (25:16, 25:22, 25:15) durchgesetzt. Mit zwei makellosen Siegen an einem Wochenende katapultierten sich die VolleyStars zurück in den Kampf um den Klassenverbleib.
Lediglich 76 Minuten benötigten die Gastgeberinnen am Sonntag, um die jungen Berlinerinnen zu bezwingen. Vor rund 550 Zuschauern in der Sporthalle Wolfsgrube zeigte Suhl von Beginn an eine konzentrierte Leistung und ließ dem Tabellenschlusslicht keine Chance.
Satz für Satz zur Dominanz
Der erste Satz geriet zur klarsten Angelegenheit: Mit 25:13 zogen die VolleyStars davon und machten von Anfang an deutlich, wer Herr im Haus war. Der VCO Berlin, der als Nachwuchsförderteam des Deutschen Volleyball-Verbands in der Liga antritt und nicht absteigen kann, fand gegen die druckvollen Aufschläge und die stabile Annahme der Suhlerinnen kaum Mittel.
Im zweiten Durchgang kämpften die Berlinerinnen verbissener und hielten länger mit. Bis zur Mitte des Satzes blieb die Partie ausgeglichen, ehe sich die Heimmannschaft entscheidend absetzen konnte und den Satz mit 25:20 für sich entschied.
Der dritte Satz geriet erneut zu einer einseitigen Angelegenheit. Mit 25:13 machten die VolleyStars den Deckel drauf und fuhren den zweiten 3:0-Erfolg des Wochenendes ein.
Wichtige Punkte im Abstiegskampf
„Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie zusammensteht und kämpfen kann“, hieß es von Seiten des Vereins. Dabei war die Vorbereitung alles andere als optimal gewesen: Eine Grippewelle hatte das Team in der Trainingswoche erwischt, zeitweise konnten nur vier Spielerinnen trainieren. Doch als es am Wochenende ernst wurde, knieten sich alle voll rein.
Durch die beiden Siege verkürzte Suhl den Rückstand auf VT Aurubis Hamburg auf lediglich einen Punkt. Der neunte Tabellenplatz, der den Klassenerhalt bedeuten würde, rückte damit in greifbare Nähe. Für die Mannschaft von Sebastian Leipold war es ein entscheidender Schritt im Kampf um den Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse.
VCO Berlin als Entwicklungsmannschaft
Der VCO Berlin nahm als Nachwuchs-Nationalmannschaft des DVV eine Sonderrolle in der Liga ein. Die Mannschaft dient der Förderung junger Talente und war, wenngleich tabellarisch am Ende der Liga platziert, ein wichtiger Bestandteil der Saison 2014/15. Gegen die erfahrenen Suhlerinnen um Zuspielerin Lia-Tabea Mertens fehlte an diesem Tag jedoch die notwendige Durchschlagskraft.
Fazit
Für die VolleyStars bedeutete das 3:0 gegen VCO Berlin einen enorm wichtigen Moralboost im Abstiegskampf. Die Kombination aus dem Sieg gegen Köpenick am Samstag und dem klaren Erfolg am Sonntag ließ die Hoffnung auf den Klassenerhalt neu aufleben. Mit nur noch einem Punkt Rückstand auf das rettende Ufer hatten sich die Suhlerinnen eindrucksvoll zurückgemeldet.
Rivalität seit 2011
Suhl W vs VCO Berlin W Direkter Vergleich· 15
Suhl W und VCO Berlin W trafen 15 Mal aufeinander — Suhl W gewann 13 Mal, VCO Berlin W 2 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2011 zurück. Suhl W führt den Direktvergleich mit 13 Siegen aus 15 Begegnungen an. Insgesamt fielen 53 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.53 pro Spiel (43 für die Heimmannschaft, 10 für die Gäste). Beide Teams trafen in 5 Spielen (33%). In 15 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Suhl W ist in den letzten 8 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2017.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
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