Schweriner SC schlägt Ladies in Black Aachen in der 1. Volleyball-Bundesliga Frauen mit 3:0 (25:19, 25:17, 25:21) und feiert einen souveränen Heimsieg in der Palmberg Arena.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungVor der Partie
Schwerin ging als klarer Favorit in die Begegnung. Die Mannschaft von Trainer Felix Koslowski hatte bereits das Hinrundenduell Ende Dezember 2014 in Aachen mit 3:1 (25:21, 21:25, 19:25, 19:25) für sich entschieden und war zu Hause traditionell schwer zu bezwingen. Der direkte Vergleich sprach mit 26 Siegen aus 31 Aufeinandertreffen ebenfalls deutlich für den SSC.
Aachen hingegen reiste als Außenseiter an. Die Ladies in Black hatten sich nach einem schwierigen Saisonstart im Dezember 2014 von Platz 11 auf Rang 6 nach oben gearbeitet und waren heiß auf den Einzug in die Playoffs. Ivona Svobodnikova brachte es im Vorfeld im Vereinsmagazin auf den Punkt: „Platz sechs ist das Ziel, aber alles kann passieren. Es wird wirklich hart.“
Satz 1: Rückstand gedreht (25:19)
Der erste Durchgang begann denkbar ungünstig für die Gastgeberinnen. Probleme in der Annahme und Abwehr bescherten Aachen eine frühe 7:2-Führung. Schwerin wirkte zunächst überrascht und fand nur schwer ins Spiel. Doch dann drehte der Rekordmeister auf: Beim Stand von 12:13 eroberte der SSC erstmals die Führung und zog mit einer beeindruckenden 5:0-Serie in der Schlussphase auf 25:19 davon. Vor allem die Schlagkraft aus der Mitte und eine deutlich stabilisierte Annahme machten den Unterschied.
Satz 2: Dominanz nach ausgeglichenem Start (25:17)
Auch im zweiten Abschnitt erwiesen sich die Schwerinerinnen als das effektivere Team. Die Gäste aus Aachen hielten bis zum 11:11 gut mit, ehe der SSC erneut einen Gang hochschaltete. Fünf Punkte in Folge zum 16:11 brachten die Vorentscheidung. Aachens Angriffe verfingen sich zunehmend im gut organisierten Schweriner Block, während die Gastgeberinnen ihr schnelles Spiel über die Außenpositionen aufzogen. Am Ende stand ein deutliches 25:17 – Schwerins bislang klarster Satzgewinn an diesem Abend.
Satz 3: Aachen kämpft, Schwerin bleibt cool (25:21)
Mit der 2:0-Satzführung im Rücken wollte Schwerin den Sack schnell zumachen. Den besseren Start erwischte jedoch erneut Aachen: Die Ladies in Black hielten das Spiel offen und ließen sich auch von zwischenzeitlichen Schweriner Führungen nicht entmutigen. Zweimal gab der SSC deutliche Vorsprünge aus der Hand, doch in der Crunchtime behielt die Koslowski-Sieben die Nerven. Beim 24:21 verwandelte Schwerin den zweiten Matchball zum 25:21 – der 3:0-Endstand war perfekt.
Schlüssel zum Erfolg
Ausschlaggebend für den Schweriner Sieg war die Überlegenheit am Netz. Der Block um die Mittelblockerinnen arbeitete zuverlässig und nahm Aachens Angreiferinnen immer wieder die gefährlichsten Winkel. Zudem steigerte sich der SSC nach dem holprigen Start in der Annahme und servierte druckvolle Aufschläge, die Aachens Spielaufbau immer wieder störten. Auf Aachener Seite kämpften Ivona Svobodnikova und Maja Burazer am Netz verbissen, doch gegen die Schweriner Geschlossenheit war an diesem Abend kein Kraut gewachsen.
Ausblick
Mit dem Sieg untermauerte Schwerin seine Ambitionen auf die vorderen Playoff-Plätze. Der Rekordmeister und Titelverteidiger von 2012/13 zeigte sich in der Palmberg Arena in bestechender Form und untermauerte seine Heimstärke. Für Aachen bedeutete die Niederlage einen Rückschlag im Rennen um die Playoff-Plätze, doch der Kampfgeist der Mannschaft von Trainer Marek Rojko ließ hoffen, dass die Ladies in Black in den verbleibenden Hauptrundenspielen zurückschlagen würden. Am 21. Februar empfing Aachen den Allianz MTV Stuttgart in der Neuköllner Straße – eine weitere richtungsweisende Partie auf dem Weg in die Playoffs.
Die Rivalität zwischen Schwerin und Aachen reicht bis 2009 zurück und bleibt eines der reizvollen Duelle in der deutschen Volleyball-Bundesliga – mit klarem Vorteil für den SSC, der nun 27 der 32 Aufeinandertreffen für sich entschieden hatte.
Rivalität seit 2009
SC Schweriner W vs Aachen W Direkter Vergleich· 31
SC Schweriner W und Aachen W trafen 31 Mal aufeinander — SC Schweriner W gewann 26 Mal, Aachen W 5 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. SC Schweriner W führt den Direktvergleich mit 26 Siegen aus 31 Begegnungen an. Insgesamt fielen 115 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.71 pro Spiel (83 für die Heimmannschaft, 32 für die Gäste). Beide Teams trafen in 16 Spielen (52%). In 31 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. SC Schweriner W ist in den letzten 4 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2021.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026