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7. Februar 2015 um 19:00
30
Auswärts

Hamburg W

AI

Ladies in Black Aachen besiegen VT Aurubis Hamburg souverän mit 3:0 und ziehen in der Tabelle an USC Münster vorbei auf Platz sechs – den direkten Playoff-Rang.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Aachen springt auf Playoff-Rang sechs

Die Ladies in Black Aachen haben am 7. Februar 2015 in der 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen einen wichtigen 3:0-Heimsieg gegen den VT Aurubis Hamburg gefeiert. Vor heimischer Kulisse in der Neuköllner Straße setzte sich das Team von Cheftrainer Marek Rojko souverän mit 3:0 gegen die Hamburgerinnen durch und schob sich in der Tabelle vor dem punktgleichen USC Münster vorbei auf Platz sechs – den direkten Playoff-Qualifikationsrang.

Der Erfolg war der dritte Sieg in Folge für die Aachenerinnen, die sich nach einem durchwachsenen Saisonstart immer besser gefunden hatten. Erst am Mittwoch zuvor hatte Aachen Köpenick mit 3:0 besiegt, und am vergangenen Wochenende war ein hart erkämpftes 3:2 in Suhl gefolgt. Gegen Hamburg bestätigte die Mannschaft ihre aufsteigende Form und ließ den Gästen aus der Hansestadt über die gesamte Spielzeit kaum eine Chance.

Hexenkessel beflügelt Aachenerinnen

Die Aachenerinnen präsentierten sich von Beginn an fokussiert. Vor den lautstarken Fans im „Hexenkessel“ der Neuköllner Straße – bekannt für die mitreißendste Atmosphäre der Liga – fand Aachen schnell in den Rhythmus. Die Abstimmung zwischen Zuspiel und Angriff griff wie schon in den vorangegangenen Partien, und im Block stellten die Ladies um die tschechische Mittelblockerin Ivona Svobodnikova die Hamburger Angreiferinnen immer wieder vor Probleme.

VT Aurubis Hamburg, das in der Tabelle im unteren Drittel stand, versuchte zwar dagegenzuhalten, fand gegen die aggressive Aufschlagserie und die stabile Annahme der Aachenerinnen aber zu selten die Mittel. Die Gäste kämpften, doch Aachens Defensive ließ wenig zu.

Tabellensprung mit Signalwirkung

Der 3:0-Erfolg hatte unmittelbare Tabellenauswirkungen. Die Ladies in Black zogen mit dem Sieg am USC Münster vorbei, der am Sonntag darauf Allianz MTV Stuttgart empfing und 0:3 unterlag. Die Aachenerinnen festigten damit nicht nur den sechsten Rang, sondern untermauerten auch ihren Anspruch auf die Playoff-Teilnahme.

„Aus der Zuschauerrolle heraus musste der USC am Samstag mitansehen, wie die Ladies in Black Aachen durch das 3:0 gegen VT Aurubis Hamburg vorbei auf Platz sechs gezogen waren“, hieß es damals im Spielbericht der Volleyball-Bundesliga. Es war ein psychologischer Vorteil im engen Rennen um die postseason-Plätze.

Saison mit Höhen und Tiefen

Die Saison 2014/15 war für Aachen eine Achterbahnfahrt. Die Mannschaft von Trainer Marek Rojko – der zeitgleich auch die slowakische Nationalmannschaft betreute – startete schwer in die Spielzeit. Das neu formierte Team musste sich erst finden, die Abstimmung in der Annahme haperte zunächst. Kapitänin Karolina Bednarova, die bereits ihr fünftes Jahr in Aachen spielte, erinnerte sich später: „Zu Anfang hatten wir direkt sehr starke Gegner. Da viele junge Spielerinnen im Team sind, musste sich das Zusammenspiel erst finden. Als das besser klappte, kamen auch die positiven Ergebnisse.“

Der Wendepunkt kam nach einer Niederlagenserie im Dezember. Ab Ende November gewann Aachen an Stabilität, und die Resultate stimmten wieder. Der 3:0-Sieg gegen Hamburg war ein weiterer Beleg für die Entwicklung der Mannschaft, die sich in der zweiten Saisonhälfte als feste Größe im oberen Tabellenmittelfeld etablierte.

Vorfreude auf das Pokalfinale

Zum Zeitpunkt der Partie gegen Hamburg war in Aachen bereits die Pokaleuphorie spürbar. Die Ladies in Black hatten sich Ende Dezember 2014 durch einen 3:1-Auswärtssieg bei den Roten Raben Vilsbiburg sensationell für das DVV-Pokalfinale qualifiziert. Am 1. März 2015 stand das Endspiel gegen Allianz MTV Stuttgart in Halle/Westfalen an – das erste Pokalfinale der Vereinsgeschichte. Das 3:0 gegen Hamburg war auch in dieser Hinsicht ein wichtiges Signal: Die Mannschaft war in Form.

Ausblick

Der Sieg gegen Hamburg war ein Mosaikstein in einer Saison, die für die Ladies in Black Aachen historisch werden sollte. Das Team erreichte am Ende nicht nur die Playoffs, sondern stand auch im Pokalfinale und krönte eine beeindruckende Entwicklung, die wenige Monate zuvor noch undenkbar schien. Trainer Rojko und sein Team hatten aus einem verunsicherten Kollektiv eine Einheit geformt, die in den entscheidenden Phasen der Saison ablieferte.

Rivalität seit 2009

Aachen W vs Hamburg W Direkter Vergleich· 15

Aachen W und Hamburg W trafen 15 Mal aufeinander — Aachen W gewann 7 Mal, Hamburg W 8 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Hamburg W führt den Direktvergleich mit 8 Siegen aus 15 Begegnungen an. Insgesamt fielen 59 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.93 pro Spiel (28 für die Heimmannschaft, 31 für die Gäste). Beide Teams trafen in 10 Spielen (67%). In 15 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2016.

7
Siege
Unentschieden
0
·
Hamburg W
8
Siege
Tore gesamt
59 · 3.9/Spiel
Beide getroffen
10/15 · 67%
Über 2,5
15/15 · 100%

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