VCO Berlin W
Vilsbiburg W
VCO Berlin verliert Heimspiel gegen Rote Raben Vilsbiburg mit 0:3 (20:25, 18:25, 22:25) – Nachwuchsteam bleibt punktlos am Tabellenende.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungVCO Berlin vs. Rote Raben Vilsbiburg 0:3 (20:25, 18:25, 22:25)
Die Rote Raben Vilsbiburg haben ihre Pflichtaufgabe gegen das talentierte Nachwuchsteam des VCO Berlin souverän erfüllt. Vor heimischer Kulisse im Sportforum Berlin setzte sich der erfahrene Bundesligist am 20. Dezember 2014 mit einem glatten 3:0 (25:20, 25:18, 25:22) durch und fuhr drei wichtige Punkte im Kampf um den Anschluss an die Playoff-Plätze ein.
Ausgangslage
Der VCO Berlin – das Bundesstützpunktteam des Deutschen Volleyball-Verbandes – ging erneut als krasser Außenseiter in die Partie. Die jungen Talente um Spielführerin Luisa Sydlik hatten in den Wochen zuvor zweimal knapp 0:3 verloren: Zunächst gegen den USC Münster (18:25, 18:25, 21:25) und dann gegen die Ladies in Black Aachen (23:25, 16:25, 24:26). Gegen die erfahrenen Roten Raben aus Vilsbiburg, die mit international besetztem Kader anreisten, stand das Nachwuchsteam vor einer weiteren schweren Aufgabe.
Vilsbiburg hingegen kam mit breiter Brust nach Berlin. Die Mannschaft um Mittelblockerin Leonie Schwertmann und Zuspielerin Ilka Van de Vyver hatte zuvor zwar auch einige Rückschläge einstecken müssen – darunter eine 0:3-Niederlage gegen Tabellenführer Stuttgart –, aber gegen das Schlusslicht aus Berlin waren die Rollen klar verteilt.
Der Spielverlauf
Satz 1: Vilsbiburgs Erfahrung macht den Unterschied (25:20)
Der erste Satz begann ausgeglichen. Die VCO-Talente zeigten, warum sie als größte deutsche Nachwuchshoffnungen gelten. Merle Weidt setzte mit druckvollen Aufschlägen Akzente, und Außenangreiferin Lene Scheuschner punktete mehrfach aus dem Hinterfeld. Doch die Roten Raben spielten ihre Routine aus. Mit einer stabilen Annahme und präzisen Angriffen über die Diagonalposition setzte sich Vilsbiburg nach einer ausgeglichenen Anfangsphase erstmals auf 16:12 ab. VCO-Trainer Jens Tietböhl nahm eine Auszeit, um das Spiel seiner jungen Mannschaft zu stabilisieren. Die Berliner kämpften sich zwar wieder heran, doch die Erfahrung der Gäste gab letztlich den Ausschlag – 25:20 für Vilsbiburg.
Satz 2: Früher Rückstand besiegelt die Niederlage (25:18)
Der zweite Durchgang war geprägt von einer frühen Dominanz der Gäste. Vilsbiburg startete mit einem 5:1-Lauf und ließ den jungen Berlinerinnen keine Zeit, sich zu sortieren. Die Blockarbeit der Gäste um Eszter Nagy im Mittelblock warf die Angreiferinnen des VCO immer wieder zurück. Auch die Einwechslungen von Trainer Tietböhl – unter anderem Kimberly Drewniok auf der Diagonalposition – brachten nicht die gewünschte Wende. Bei 15:8 sah es bereits nach einer klaren Angelegenheit aus. Die Moral der VCO-Talente war aber ungebrochen: Claire Bertram und Anne Hölzig kämpften um jeden Ball, holten Punkt um Punkt auf. Der Rückstand war am Ende jedoch zu groß – 25:18 für Vilsbiburg.
Satz 3: Knappster Satz, aber kein Satzgewinn (25:22)
Im dritten Satz zeigte das VCO-Team seine stärkste Leistung. Angetrieben von der lautstarken Unterstützung der heimischen Fans im Sportforum Berlin erkämpften sich die Nachwuchstalente einen 8:6-Vorsprung zur ersten technischen Auszeit. Besonders Marie Schölzel und Merle Weidt glänzten im Mittelblock mit mehreren entscheidenden Blockpunkten und hämmerten die Bälle immer wieder wuchtig auf die gegnerische Seite. Der Satzverlauf blieb bis zum Ende spannend. Bei 22:22 stand es unentschieden – der langersehnte erste Satzgewinn der Saison war zum Greifen nah. Doch dann schaltete Vilsbiburg einen Gang hoch. Ein Ass und zwei starke Angriffe über Außenangreiferin Laura Künzler entschieden den Satz mit 25:22 und damit das Spiel endgültig zugunsten der Gäste.
Fazit: Lernphase für die Talente
Für den VCO Berlin setzte sich damit die Negativserie fort. Das Nachwuchsteam stand nach dieser Niederlage weiterhin punktlos am Tabellenende – hatte jedoch in allen drei Sätzen gezeigt, dass es mit den Profis mithalten kann. Besonders im dritten Satz war der erste Satzgewinn der Saison in greifbarer Nähe.
Vilsbiburg hingegen festigte mit dem ungefährdeten Auswärtssieg den Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle. Für die Roten Raben war es nach zuvor durchwachsenen Ergebnissen ein wichtiges Signal – vor allem mit Blick auf das anstehende Heimspiel gegen den USC Münster.
Stimmen zum Spiel
"Wir haben uns teuer verkauft", resümierte VCO-Spielführerin Luisa Sydlik nach der Partie. "Besonders im dritten Satz hat man gesehen, was in uns steckt. Die Erfahrung der Vilsbiburgerinnen hat am Ende den Unterschied gemacht – aber wir nehmen viele positive Erkenntnisse mit."
Vilsbiburgs Trainer zeigte sich zufrieden: "Wir wussten, dass der VCO trotz der Ergebnisse zuvor gefährlich ist. Die jungen Spielerinnen haben Qualität und werden in den kommenden Jahren eine wichtige Rolle in dieser Liga spielen. Für uns zählen heute die drei Punkte – auch wenn wir im dritten Satz etwas nachgelassen haben."
Ausblick
Der VCO Berlin hatte bereits am darauffolgenden Tag die nächste Gelegenheit, den ersten Saisonsieg einzufahren: Am 21. Dezember 2014 empfingen die Nachwuchstalente die VolleyStars Thüringen im Sportforum Berlin. Für Vilsbiburg stand nach dem Jahreswechsel das Heimspiel gegen den 1. VC Wiesbaden auf dem Programm.
Rivalität seit 2011
VCO Berlin W vs Vilsbiburg W Direkter Vergleich· 15
VCO Berlin W und Vilsbiburg W trafen 15 Mal aufeinander — VCO Berlin W gewann 0 Mal, Vilsbiburg W 15 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2011 zurück. Vilsbiburg W führt den Direktvergleich mit 15 Siegen aus 15 Begegnungen an. Insgesamt fielen 50 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.33 pro Spiel (5 für die Heimmannschaft, 45 für die Gäste). Beide Teams trafen in 4 Spielen (27%). In 15 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Vilsbiburg W ist in den letzten 15 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2015.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026