Ladies in Black Aachen gewinnen 3:1 bei VT Aurubis Hamburg – enge Sätze entscheiden die Gäste für sich.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungEnge Sätze, aber Aachen hat die Nase vorn
Die Partie in der Hamburger CU Arena war von Beginn an hart umkämpft. Gleich im ersten Satz lieferten sich beide Teams ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das am Ende die Gäste aus Aachen mit 26:24 für sich entschieden. Der Satz war geprägt von starken Aufschlägen und einer stabilen Annahme der Ladies in Black.
Im zweiten Durchgang zeigte VT Aurubis Hamburg eine starke Reaktion. Die Mannschaft von Trainer Helmut von Soosten kämpfte sich zurück ins Spiel und gewann den Satz verdient mit 25:20. Jennifer Pettke, die sich auch in dieser Saison als wertvollste Spielerin der Hamburgerinnen profilierte, war eine der tragenden Kräfte.
Die Entscheidung fällt in den Crunchtime-Momenten
Die Sätze drei und vier waren erneut extrem eng. Beide gingen mit 26:24 an die Ladies in Black Aachen. In den entscheidenden Phasen bewiesen die Aachenerinnen um ihre Kapitänin Karolina Bednarova die größere Nervenstärke. Die Gäste aus der Neuköllner Straße profitierten dabei von der hervorragenden Zuspielarbeit von Femke Stoltenborg, die zuvor selbst für Hamburg aufgelaufen war und die Hamburger Abwehr immer wieder vor Probleme stellte.
"Wir haben uns in den engen Phasen nicht aus der Ruhe bringen lassen und unser Spiel durchgezogen", ließ sich die Aachener Mannschaft nach dem Spiel zitieren. "Gerade in den Crunchtime-Momenten haben wir gezeigt, dass wir als Team gewachsen sind."
Tabellensituation und Ausblick
Mit diesem Sieg festigten die Ladies in Black Aachen ihren Platz im Mittelfeld der Tabelle und hielten Kontakt zu den Playoff-Plätzen. Für Hamburg war es eine weitere Enttäuschung in einer schwierigen Saison – das Team kämpfte in jener Spielzeit gegen den Abstieg.
Besonders bemerkenswert: Es war bereits der zweite 3:1-Erfolg der Aachenerinnen gegen die Hamburgerinnen innerhalb weniger Tage. Bereits im DVV-Pokal-Viertelfinale Anfang Dezember hatten sich die Ladies in Black mit einem 3:1 (20:25, 20:25, 25:20, 23:25) in Hamburg durchgesetzt und waren ins Halbfinale eingezogen.
Die Sätze im Überblick
- 1. Satz: VT Aurubis Hamburg – Ladies in Black Aachen 24:26
- 2. Satz: VT Aurubis Hamburg – Ladies in Black Aachen 25:20
- 3. Satz: VT Aurubis Hamburg – Ladies in Black Aachen 24:26
- 4. Satz: VT Aurubis Hamburg – Ladies in Black Aachen 24:26
Endstand: 1:3 (24:26, 25:20, 24:26, 24:26)
Rivalität seit 2009
Hamburg W vs Aachen W Direkter Vergleich· 15
Hamburg W und Aachen W trafen 15 Mal aufeinander — Hamburg W gewann 8 Mal, Aachen W 7 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Hamburg W führt den Direktvergleich mit 8 Siegen aus 15 Begegnungen an. Insgesamt fielen 58 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.87 pro Spiel (30 für die Heimmannschaft, 28 für die Gäste). Beide Teams trafen in 9 Spielen (60%). In 15 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2016.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026