SC Potsdam unterlag dem Schweriner SC am 22. November 2014 in der MBS-Arena mit 2:3 in einem packenden Topspiel der 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSC Potsdam unterliegt Schweriner SC im Tiebreak-Krimi
Der SC Potsdam hat am 22. November 2014 in der MBS-Arena ein hochklassiges Topspiel der 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen mit 2:3 gegen den Spitzenreiter Schweriner SC verloren. Vor heimischer Kulisse lieferten die Gastgeberinnen dem Rekordmeister über fünf Sätze einen packenden Schlagabtausch, mussten sich am Ende jedoch knapp geschlagen geben.
Spitzenspiel mit Vorgeschichte
Schwerin reiste als Tabellenführer mit einer perfekten Bilanz von 5:0-Siegen nach Potsdam. Das Team von Cheftrainer Felix Koslowski war die Mannschaft der Stunde. Der SC Potsdam stand unter Alberto Salomoni mit vier Siegen aus fünf Partien auf dem dritten Platz – und hatte aus der Vorsaison eine Rechnung offen: In der Saison 2013/14 hatte Potsdam beide Duelle gegen Schwerin für sich entschieden.
Doch die personelle Situation war angespannt. Die mexikanische Angreiferin Seomara Sainz und die Kolumbianerin Ivonee Montaño fehlten, da sie noch bei den Südamerika-Meisterschaften in Mexiko im Einsatz waren. Auch der Einsatz von Kapitänin Kathy Radzuweit war nach einem Bruch des kleinen Fingers fraglich.
Hin und Her über fünf Sätze
Die Partie begann auf Augenhöhe. Beide Teams neutralisierten sich in einem von starken Aufschlagserien und spektakulären Ballwechseln geprägten ersten Satz. Schwerin mit seinen Nationalspielerinnen um Jennifer Geerties und Lousiane Penha Souza Ziegler setzte sich am Ende durch – doch Potsdam bewies Moral und glich im zweiten Durchgang aus.
Die Gäste aus Schwerin kamen mit voller Kraft aus der Kabine und dominierten den dritten Satz, ehe Potsdam im vierten Satz zurückschlug. Im entscheidenden Tiebreak lieferten sich beide Mannschaften einen Nervenkrimi.
Letztlich behielt der Favorit die Oberhand. Schwerin bewies in den entscheidenden Momenten die größere Routine und die Breite des Kaders und sicherte sich den 3:2-Auswärtserfolg.
Tabelle und Ausblick
Mit dem Sieg blieb der Schweriner SC auch nach dem sechsten Spieltag ungeschlagen und festigte die Tabellenführung in der 1. Bundesliga. Für Potsdam war es die zweite Saisonniederlage – trotz einer starken Vorstellung, die zeigte, dass das Team von Alberto Salomoni auch gegen die Topmannschaften der Liga mithalten kann.
„Es ist alles möglich. Wir haben die Möglichkeit, das Spiel für uns zu entscheiden, und werden kämpfen bis zum Umfallen“, hatte Teammanager Eugen Benzel vor der Partie gesagt. Und tatsächlich war Potsdam nah dran. Am Ende fehlte gegen den eingespielten Titelfavoriten das Quäntchen Glück im Tiebreak.
Spielerinnen im Fokus
Auf Seiten der Gastgeberinnen ragte Michala Kvapilová heraus, die auf der Diagonalposition für Verstärkung sorgte. Potsdam zeigte eine geschlossene Teamleistung, musste aber auf die verletzte Kapitänin Radzuweit und die fehlenden südamerikanischen Angreiferinnen verzichten. Schwerin setzte vor allem auf die Durchschlagskraft von Laura Weihenmeier, Jennifer Geerties und Lousiane Penha Souza Ziegler – ein Trio, das Potsdams Abwehr immer wieder vor Probleme stellte.
Rivalität seit 2009
Potsdam W vs SC Schweriner W Direkter Vergleich· 35
Potsdam W und SC Schweriner W trafen 35 Mal aufeinander — Potsdam W gewann 5 Mal, SC Schweriner W 30 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. SC Schweriner W führt den Direktvergleich mit 30 Siegen aus 35 Begegnungen an. Insgesamt fielen 136 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.89 pro Spiel (38 für die Heimmannschaft, 98 für die Gäste). Beide Teams trafen in 21 Spielen (60%). In 35 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2021.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026