USC Münster feiert den ersten Saisonsieg in der Volleyball Bundesliga 2014/15. Die Westfalen gewinnen bei den Ladies in Black Aachen mit 3:0 (25:19, 25:13, 27:25).
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungUSC Münster feiert ersten Saisonsieg: Auswärtstriumph bei den Ladies in Black Aachen
1. November 2014 – Der USC Münster hat seine ersten Punkte in der Volleyball Bundesliga-Saison 2014/15 eingefahren. Beim Vorjahresdritten Ladies in Black Aachen setzten sich die Westfalen verdient mit 3:0 (25:19, 25:13, 27:25) durch und tilgten damit die Null auf dem Punktekonto.
Vor 1.270 Zuschauern in der Aachener Sporthalle präsentierte sich das Team von Trainer Axel Büring von Beginn an konzentriert und fokussiert. Die Auftaktniederlage gegen den VC Wiesbaden schien keine Rolle mehr zu spielen – der USC startete mit einer beeindruckenden Energie in das NRW-Derby.
Erster Satz: Münster setzt früh ein Ausrufezeichen
Münster lag von Beginn an vorn und erarbeitete sich bis zur ersten Aachener Auszeit beim 12:9 eine Drei-Punkte-Führung. Die Ladies in Black blieben jedoch hartnäckig und kamen durch einen erfolgreichen Block gegen Münsters Nationalspielerin Wiebke Silge zum 14:14 zurück. In der Folge blieb die Partie eng, ehe Silge mit einem Angriff und der Doppelblock von Kapitänin Ines Bathen und Leonie Schwertmann zum 21:18 die Weichen auf Sieg stellte. Bathen machte mit einem Servicewinner und einem Ass den Satz zu – 25:19.
Zweiter Satz: Überragende Aufschläge und eine Machtdemonstration
Der zweite Durchgang geriet zur einseitigsten Angelegenheit des Abends. Die Aufschläge des USC entpuppten sich als Trumpfkarte: Nahezu fehlerlos agierte Münster, der Block stand prächtig und entschärfte zahlreiche Angriffe der Gastgeberinnen. Im Angriff präsentierte sich die Büring-Sechs konsequent und im Sideout stabil. Nach dem Hinterfeldangriff von Sarah Petrausch zum 18:7 musste Aachens Trainer Marek Rojko bereits seine zweite Auszeit nehmen – ohne Wirkung. Julia Schaefer, die wie Zuspielerin Irina Kemmsies und Alisha Ossowski immer wieder Akzente von der Bank setzte, war für den 25. Punkt Münsters in Durchgang zwei verantwortlich. 25:13 – eine klare Ansage.
„Wir haben in den ersten zweieinhalb Sätzen überragend gespielt.“ – Axel Büring, Trainer USC Münster
Dritter Satz: Aachen kämpft sich zurück, Münster behält die Nerven
Nahtlos knüpften die Unabhängigen an ihren Auftritt an und schienen beim 7:2 und 13:8 bereits wie der sichere Sieger. „Mitte des dritten Satzes war das Spiel eigentlich vorbei. Aber dann haben wir etwas die Ordnung verloren“, räumte Büring ein. Angetrieben von Maja Burazer und Srna Markovic kämpfte sich Aachen zurück und ging nach zwei Blocks gegen Petrausch mit 17:16 in Führung. Die Halle kochte.
Doch Münster zeigte Moral. Mittelblockerin Ashley Benson wendete das Blatt mit zwei gelungenen Aktionen wieder zugunsten des USC. Zwar vergab Münster die ersten beiden Matchbälle, dann servierte Sarah Petrausch einen Aufschlagpunkt und machte nach nur 79 Minuten den Sack zu – 27:25.
„Dann aber haben wir gut dagegengehalten. Ich bin stolz auf die Leistung der Mannschaft.“ – Axel Büring
Die Schlüsselfiguren
Zur wertvollsten Spielerin (MVP) wurde USC-Kapitänin Ines Bathen gekürt. Die Außenangreiferin überzeugte mit starken Aufschlägen, einem effektiven Doppelblock und ihrer Führungsqualität in den entscheidenden Phasen. Nationalspielerin Wiebke Silge steuerte wichtige Punkte im Angriff bei, während Ashley Benson mit ihren Aktionen im dritten Satz die Wende einleitete.
Auf Aachener Seite kämpften Maja Burazer und Srna Markovic bis zum Schluss, konnten die Niederlage jedoch nicht verhindern.
Tabellarische Bedeutung
Für den USC Münster war es der erste Saisonsieg in der Spielzeit 2014/15 – drei wichtige Punkte, die das Team von Trainer Axel Büring nach der Auftaktniederlage gegen Wiesbaden wieder in die Spur brachten. Die Ladies in Black Aachen, die in der Vorsaison noch Dritter geworden waren, mussten sich dagegen früh in der Saison geschlagen geben und offenbarten vor allem im zweiten Satz Schwächen in der Annahme und im Block.
Fazit
Der USC Münster zeigte eine geschlossene Mannschaftsleistung auf hohem Niveau. Die Kombination aus starken Aufschlägen, einem effizienten Block und stabilen Sideout-Phasen bildete die Grundlage für den ungefährdeten Auswärtssieg. Besonders bemerkenswert war die Reaktion nach dem zwischenzeitlichen Rückstand im dritten Satz – ein Zeichen von Reife und mentaler Stärke, das für den weiteren Saisonverlauf hoffen ließ.
Rivalität seit 2009
Aachen W vs Munster W Direkter Vergleich· 30
Aachen W und Munster W trafen 30 Mal aufeinander — Aachen W gewann 13 Mal, Munster W 17 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Munster W führt den Direktvergleich mit 17 Siegen aus 30 Begegnungen an. Insgesamt fielen 111 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.70 pro Spiel (52 für die Heimmannschaft, 59 für die Gäste). Beide Teams trafen in 17 Spielen (57%). In 30 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2017.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026