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1 Bundesliga WomenSaison 2013

Vilsbiburg W vs Dresdner SC W

29. April 2014 um 18:30
Heim

Vilsbiburg W

23
Auswärts

Dresdner SC W

AI

Dresdner SC gewinnt auch Spiel 2 der Finalserie gegen Rote Raben Vilsbiburg mit 3:2 und führt 2:0 in der Best-of-Five-Serie – der Meistertitel ist nur noch einen Sieg entfernt.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Ein Spiel der Extreme

Die Partie war geprägt von starken Schwankungen auf beiden Seiten. Nach einem dominanten ersten Satz, den Dresden klar mit 25:18 für sich entschied, schien der DSC auf dem besten Weg zu einem weiteren glatten Sieg. Doch die Roten Raben kämpften sich zurück: Mit viel Kampfgeist und einer starken Block-Leistung drehten die Vilsbiburgerinnen die Partie, gewannen den zweiten Satz mit 25:23 und auch den dritten Durchgang mit 25:22.

„Es war diesmal ein Auf und Ab bei uns. Aber wir haben es über den Kampfgeist am Ende geschafft und sind natürlich froh über diesen Sieg“, sagte DSC-Trainer Alexander Waibl nach der Partie.

Die Wende im vierten Satz

Nach dem 1:2-Satzrückstand zeigte Dresden seine mentale Stärke. Die Mannschaft um Kapitänin Stefanie Karg steigerte sich wieder, dominierte den vierten Satz mit 25:18 und erzwang so den Tiebreak. Im entscheidenden fünften Satz ließen die Dresdnerinnen dann nichts mehr anbrennen: Mit 15:9 sicherten sie sich den Satz und damit den wichtigen Auswärtssieg.

„Wir wissen, dass es jetzt in Dresden ganz schwer wird, das Blatt noch zu wenden“, gab Raben-Trainer Jonas Kronseder nach der Niederlage zu.

Historischer Kontext

Für den Dresdner SC war es die vierte Finalteilnahme in Folge. In den vergangenen drei Jahren hatte sich Dresden jeweils dem Schweriner SC geschlagen geben müssen – jedes Mal im eigenen Wohnzimmer, der Margon-Arena. Der Serienmeister aus Mecklenburg-Vorpommern war jedoch in dieser Saison bereits im Viertelfinale gegen die Ladies in Black Aachen gescheitert, was den Weg für ein neues Meisterduo freimachte.

Die Rote Raben Vilsbiburg, die als Pokalsieger und Tabellendritter der Hauptrunde ins Finale eingezogen waren, hatten im Halbfinale den SC Potsdam ausgeschaltet. In der Hauptrunde hatten die Raben den DSC noch mit 3:1 bezwingen können – doch in den Playoffs zeigte sich ein anderes Bild.

Vorentscheidung in der Serie

Bereits im ersten Spiel der Finalserie hatte der Dresdner SC zuhause einen souveränen 3:0-Erfolg (25:19, 25:22, 29:27) gefeiert. Mit dem 2:0 in der Serie hatten die Dresdnerinnen nun die Möglichkeit, bereits am Samstag, den 3. Mai 2014, in der heimischen Margon-Arena vor 3.000 Zuschauern den dritten Meistertitel der Vereinsgeschichte nach 1999 und 2007 perfekt zu machen.

„Die Ausgangslage für das nächste Spiel bleibt jedoch gleich, auch das müssen wir erst einmal gewinnen“, warnte Waibl vor zu viel Optimismus.

Schlüsselspielerinnen

Aufseiten der Dresdner SC ragten Kapitänin Stefanie Karg und die erfahrene Zuspielerin Mareen Apitz heraus. Beide waren bereits 2007 als junge Spielerinnen am letzten Meistertitel beteiligt und führten das Team nun durch die schwierige Phase des Satzrückstands. Bei den Roten Raben zeigte vor allem Mittelblockerin Dominique Lamb eine starke Leistung, die jedoch am Ende nicht zum Sieg reichte.

Am Ende war es die physische Präsenz des DSC, die den Unterschied ausmachte. „Wir waren das erste Mal in den Finalserien physisch stärker als der Gegner“, analysierte Waibl später rückblickend auf die gesamte Serie.

Ausblick

Spiel 3 der Finalserie fand am 3. Mai 2014 in Dresden statt. Der DSC benötigte nur noch einen Sieg für den ersten Meistertitel seit sieben Jahren – und sollte diese Chance in eigener Halle nutzen.

Rivalität seit 2010

Vilsbiburg W vs Dresdner SC W Direkter Vergleich· 40

Vilsbiburg W und Dresdner SC W trafen 40 Mal aufeinander — Vilsbiburg W gewann 10 Mal, Dresdner SC W 30 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Dresdner SC W führt den Direktvergleich mit 30 Siegen aus 40 Begegnungen an. Insgesamt fielen 151 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.77 pro Spiel (49 für die Heimmannschaft, 102 für die Gäste). Beide Teams trafen in 22 Spielen (55%). In 40 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2016.

Vilsbiburg W
10
Siege
Unentschieden
0
·
Tore gesamt
151 · 3.8/Spiel
Beide getroffen
22/40 · 55%
Über 2,5
40/40 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 11. Juni 2026