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1 Bundesliga WomenSaison 2012

SC Schweriner W vs Dresdner SC W

4. Mai 2013 um 18:00
Heim

SC Schweriner W

31
Auswärts

Dresdner SC W

AI

Schweriner SC besiegt Dresdner SC 3:1 im dritten Playoff-Finale der 1. Bundesliga Women und geht mit 2:1 in Führung. Die Sätze: 25:19, 17:25, 25:21, 25:22.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Schwerin erzwingt den Matchball

Der Schweriner SC hat im Playoff-Finale der Volleyball-Bundesliga der Frauen den dritten Streich Richtung Meistertitel gelandet. Vor heimischer Kulisse besiegten die Mecklenburgerinnen den Dresdner SC am 4. Mai 2013 mit 3:1 (25:19, 17:25, 25:21, 25:22) und gingen in der Best-of-five-Serie mit 2:1 in Führung. Damit hat der Titelverteidiger seinen ersten Matchball zur dritten deutschen Meisterschaft in Folge.

Die Ausgangslage: Eine Final-Rivalität

Die beiden deutschen Spitzenteams duellierten sich zum dritten Mal in Folge im Playoff-Finale. In den beiden vorangegangenen Jahren hatte jeweils Schwerin die Nase vorn gehabt. Nach dem ersten Finalspiel, das der SSC in eigener Halle mit 3:1 gewonnen hatte, glich Dresden im zweiten Spiel in der Margon Arena mit einem 3:1-Erfolg aus. Nun stand Spiel drei auf dem Programm – und für Schwerin die Chance, die Weichen endgültig auf Titelgewinn zu stellen.

Satz 1: Schweriner Start nach Maß

Im ersten Durchgang legte Schwerin los wie die Feuerwehr. Das Team von Trainer Teun Buijs dominierte von Beginn an und ließ dem DSC wenig Raum zur Entfaltung. Über die Stationen 8:5 und 16:12 zogen die Gastgeberinnen auf und davon. Ein Aufschlag-Ass nach dem anderen und eine solide Blockarbeit sorgten dafür, dass Dresden nie wirklich in den Satz fand. Mit 25:19 ging Satz eins an den SSC.

Satz 2: Dresden schlägt zurück

Doch der Dresdner SC, von Alexander Waibl coacht, zeigte Moral. Die Gäste stellten ihre Annahme um und attackierten gezielt die vermeintlichen Schwachstellen im Schweriner Spiel. Mit einer 8:3-Führung zur ersten technischen Auszeit war die Richtung vorgegeben. Vor allem die junge Lisa Izquierdo, gerade einmal 18 Jahre alt, machte mit kraftvollen Angriffen und einer beeindruckenden Sprungkraft auf sich aufmerksam. Der DSC zog auf 16:11 davon und holte sich den Satz mit 25:17 – Ausgleich nach Sätzen.

Satz 3: Die Vorentscheidung

Der dritte Durchgang wurde zur Zitterpartie. Beide Teams schenkten sich nichts, die Führung wechselte mehrfach. Dresden lag bei der ersten technischen Auszeit noch mit 8:7 vorne, doch dann schaltete Schwerin einen Gang hoch. Mit einer Serie von starken Aufschlägen und präzisen Angriffen über die Mitte setzten sich die Gastgeberinnen auf 16:11 ab. Der DSC kämpfte sich auf 20:21 heran – doch in der entscheidenden Phase behielt Schwerin die Nerven. Anne Buijs, die niederländische Diagonalangreiferin, traf in den entscheidenden Momenten und besiegelte den 25:21-Erfolg.

Satz 4: Schwerin macht den Deckel drauf

Im vierten Satz erwischte Dresden erneut einen schwachen Start. Schwerin legte mit einem 6:2-Lauf vor und ließ nicht mehr locker. DSC-Trainer Waibl versuchte mit Auszeiten und personellen Wechseln – unter anderem brachte er Judith Pietersen, die nach langer Verletzungspause ihr Comeback feierte – die Wende zu erzwingen. Doch Schwerin ließ sich die Butter nicht vom Brot nehmen. Mit 25:22 holten sich die Gastgeberinnen den Satz und machten den 3:1-Gesamtsieg perfekt.

Spielerinnen des Spiels

Auf Seiten des Schweriner SC ragte Anne Buijs heraus. Die Niederländerin war in den entscheidenden Phasen zur Stelle und erzielte wichtige Punkte, wenn es darauf ankam. Auch die Angriffssicherheit des gesamten Schweriner Kollektivs beeindruckte. Beim DSC war es erneut Lisa Izquierdo, die mit 15 Punkten die beste Angreiferin ihres Teams war. Die damals 18-Jährige agierte mit einer Abgeklärtheit, die ihr viele Beobachter in diesem Alter nicht zugetraut hätten. Martina Utla überzeugte ebenfalls mit starken Aktionen in der Offensive.

Taktische Geschichte des Spiels

Schwerins Trainer Teun Buijs hatte seine Mannschaft taktisch hervorragend eingestellt. Der SSC nahm gezielt die brasilianischen Spielerinnen des DSC in der Annahme unter Druck – ein Plan, der in den Sätzen eins, drei und vier voll aufging. Dresden seinerseits profitierte im zweiten Satz von einer Umstellung in der Aufstellung und einer deutlich stabileren Annahme. Doch die Konstanz über vier Sätze war das Problem: Immer wieder leistete sich der DSC kleine Nachlässigkeiten, die Schwerin eiskalt bestrafte.

Ausblick: Alles offen für Spiel vier

Durch den Sieg führt Schwerin in der Finalserie mit 2:1 und kann bereits am Mittwoch, dem 8. Mai 2013, in Dresden den entscheidenden dritten Sieg einfahren. Für den DSC heißt es: Heimsieg erzwingen, um die Serie nach Schwerin zurückzubringen. Die Margon Arena in Dresden wird erneut ausverkauft sein – und die Fans dürfen ein weiteres hochklassiges Duell zwischen den beiden deutschen Vorzeigeteams erwarten. Am Ende setzte sich Schwerin dann tatsächlich durch: Mit einem 3:0-Erfolg im vierten Spiel holte sich der SSC die zehnte deutsche Meisterschaft der Vereinsgeschichte – die dritte in Folge unter Trainer Teun Buijs.

Fazit

Der 3:1-Sieg des Schweriner SC im dritten Playoff-Finale am 4. Mai 2013 war ein weiteres Kapitel in einer der größten Rivalitäten des deutschen Frauen-Volleyballs. Die Mecklenburgerinnen bewiesen einmal mehr ihre Titelreife und schickten sich an, den Dresdner SC zum dritten Mal in Folge als Vizemeister zu belassen.

Rivalität seit 2009

SC Schweriner W vs Dresdner SC W Direkter Vergleich· 40

SC Schweriner W und Dresdner SC W trafen 40 Mal aufeinander — SC Schweriner W gewann 23 Mal, Dresdner SC W 17 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. SC Schweriner W führt den Direktvergleich mit 23 Siegen aus 40 Begegnungen an. Insgesamt fielen 160 Tore in diesen Partien, im Schnitt 4.00 pro Spiel (86 für die Heimmannschaft, 74 für die Gäste). Beide Teams trafen in 26 Spielen (65%). In 40 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Dresdner SC W ist in den letzten 5 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2021.

SC Schweriner W
23
Siege
Unentschieden
0
·
Tore gesamt
160 · 4.0/Spiel
Beide getroffen
26/40 · 65%
Über 2,5
40/40 · 100%

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API-Daten: 11. Juni 2026