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23. Februar 2013 um 19:00
Heim

Hamburg W

03
Auswärts

Suhl W

AI

VfB Suhl besiegt VT Aurubis Hamburg auswärts mit 3:0 (25:20, 25:11, 25:17) – souveräner Auftritt der Suhlerinnen in der CU Arena am 23. Februar 2013.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

VT Aurubis Hamburg vs. VfB Suhl – 0:3 (20:25, 11:25, 17:25)

Der VfB Suhl hat seine starke Form auch auswärts unter Beweis gestellt und beim VT Aurubis Hamburg einen souveränen 3:0-Auswärtssieg gefeiert. Am 23. Februar 2013 setzten sich die Suhlerinnen vor heimischer Kulisse in der Hamburger CU Arena mit 25:20, 25:11 und 25:17 durch und wiederholten damit das Ergebnis aus dem Hinspiel vom November 2012.

Ausgangslage: Zwei Teams mit unterschiedlichen Zielen

Vor dem 20. Spieltag der 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen 2012/13 trennten die beiden Teams in der Tabelle nur wenige Plätze, jedoch mit unterschiedlichen Vorzeichen. VT Aurubis Hamburg kämpfte unter Trainer Helmut von Soosten um die direkte Playoff-Qualifikation und benötigte dringend Punkte, um den Sprung unter die ersten Acht zu schaffen. Die Hamburgerinnen waren zudem im CEV-Cup-Halbfinale aktiv und bestritten eine anspruchsvolle Englische Woche.

Der VfB Suhl hingegen – trainiert von Felix Koslowski – hatte sich nach einem schwachen Saisonstart gefangen und die Leistungskurve zeigte deutlich nach oben. Die Thüringerinnen waren bereits für die Pre-Playoffs qualifiziert und konnten befreit aufspielen. Im Hinspiel hatte Suhl Hamburg in der heimischen Wolfsgrube ebenfalls mit 3:0 abgefertigt – eine Rechnung, die die Hamburgerinnen an diesem Samstag begleichen wollten.

Satz 1: Enger Beginn, dann Suhler Dominanz

Der erste Satz begann ausgeglichen. Beide Teams starteten konzentriert, und Hamburg um Kapitänin Imke Wedekind hielt zunächst gut mit. Die Annahme stand, und im Angriff fanden die Gastgeberinnen immer wieder Lücken in der Suhler Abwehr. Doch Mitte des Satzes schaltete Suhl einen Gang höher. Mit einer stabilen Annahme und präzisen Zuspielen setzten sich die Gäste ab. Vor allem im Mittelblock zeigte Suhl eine starke Präsenz und machte den Hamburger Angreiferinnen das Leben schwer. Am Ende hieß es 25:20 für den VfB Suhl – ein knapperes Ergebnis, als es der Spielverlauf vermuten ließ.

Satz 2: Die Vorentscheidung

Der zweite Durchgang war eine einzige Demonstration der Stärke des VfB Suhl. Von Beginn an ließen die Gäste nichts anbrennen. Der Aufschlagdruck war hoch, die Block-Feld-Abstimmung nahezu perfekt. Hamburg fand überhaupt kein Mittel gegen die druckvollen Angriffe der Suhlerinnen. Die Annahme der Hamburgerinnen geriet immer wieder ins Wanken, und die Eigenfehler häuften sich. Suhl nutzte jede Schwäche eiskalt aus und zog Satz für Satz davon. Mit 25:11 – dem deutlichsten Satzergebnis des Spiels – fiel die Vorentscheidung bereits zur Satzpause. Es war der Moment, in dem klar wurde, dass für Hamburg an diesem Abend nichts zu holen sein würde.

Satz 3: Hamburg wehrt sich, aber Suhl bleibt souverän

Im dritten Satz stemmte sich VT Aurubis Hamburg noch einmal gegen die drohende Niederlage. Das Team von Helmut von Soosten kämpfte verbissen, holte sich über Aufschlagdruck und eine verbesserte Blockarbeit kleine Vorteile. Der Satz blieb länger offen als der zweite, die Hamburgerinnen hielten zwischenzeitlich auf Augenhöhe mit. Doch sobald Suhl unter Druck geriet, steigerten sich die Gäste noch einmal. Die Routine und Abgeklärtheit des VfB Suhl machten letztlich den Unterschied. Am Ende hieß es 25:17 – der dritte Satz und damit der 3:0-Auswärtssieg waren perfekt.

Fazit und Ausblick

Mit diesem klaren Erfolg untermauerte der VfB Suhl seinen Anspruch, auch in der entscheidenden Phase der Saison eine Rolle zu spielen. Für die Hamburgerinnen war es ein Rückschlag im Kampf um die direkte Playoff-Qualifikation. Die Partie hatte auch eine besondere Note: Nur wenige Tage später stand für VT Aurubis Hamburg das CEV-Cup-Halbfinale gegen Rebecchin.Meccanica Piacenza an – ein Highlight auf europäischer Bühne.

Die Rivalität zwischen Hamburg und Suhl sollte in dieser Saison noch ein Nachspiel haben: Nur drei Wochen später, am 16. März 2013, trafen die beiden Teams erneut aufeinander – und diesmal behielten die Hamburgerinnen mit einem 3:0 die Oberhand. Die Saison endete für den VfB Suhl schließlich mit der Playoff-Teilnahme, während Hamburg ebenfalls in die Pre-Playoffs einzog.


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Rivalität seit 2009

Hamburg W vs Suhl W Direkter Vergleich· 15

Hamburg W und Suhl W trafen 15 Mal aufeinander — Hamburg W gewann 7 Mal, Suhl W 8 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Suhl W führt den Direktvergleich mit 8 Siegen aus 15 Begegnungen an. Insgesamt fielen 57 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.80 pro Spiel (30 für die Heimmannschaft, 27 für die Gäste). Beide Teams trafen in 9 Spielen (60%). In 15 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2014.

Hamburg W
7
Siege
Unentschieden
0
·
8
Siege
Tore gesamt
57 · 3.8/Spiel
Beide getroffen
9/15 · 60%
Über 2,5
15/15 · 100%

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