Allianz MTV Stuttgart besiegte am 12. Spieltag der Saison 2012/13 den VC Olympia Berlin deutlich mit 3:0. Ein souveräner Heimsieg in der SCHARRena.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungDominanz von Beginn an
Die Mannschaft von Trainer Jan Lindenmair ließ von der ersten Minute an keinen Zweifel am Ausgang der Partie aufkommen. Mit großer Aufschlagstärke und einer stabilen Annahme verhinderten die Stuttgarterinnen frühzeitig jeden Aufbäumungsversuch der jungen Berlinerinnen. Vor allem im ersten Satz zeigte der Gastgeber eine konzentrierte Vorstellung und ließ den Gästen beim 25:14 kaum eine Chance.
Auch der zweite Durchgang verlief nach ähnlichem Muster. Stuttgart kontrollierte das Geschehen an Netz und Grundlinie, ließ den VC Olympia immer wieder in der eigenen Hälfte verharren und spielte seine physische Überlegenheit konsequent aus. Mit 25:19 ging auch Satz zwei an die Hausherrinnen.
Keine Überraschung möglich
VC Olympia Berlin, das als Nachwuchsfördermannschaft des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) in der Liga antritt, präsentierte sich wie gewohnt engagiert, hatte gegen die erfahrene Stuttgarter Mannschaft jedoch keine Mittel. Die Berliner Talente gaben sich zwar nicht kampflos geschlagen und wehrten sich insbesondere im dritten Satz mit viel Leidenschaft, doch die individuelle Klasse von Allianz MTV Stuttgart war am Ende eine Nummer zu groß. Mit 25:17 entschieden die Gastgeberinnen auch den dritten Satz für sich.
Tabellensituation
Mit dem ungefährdeten 3:0-Heimerfolg festigte Allianz MTV Stuttgart seinen Platz im Mittelfeld der Tabelle. Vor der Partie belegte Stuttgart mit 8 Siegen und 6 Niederlagen (16 Punkte) den fünften Rang und hielt damit Anschluss an die Play-off-Ränge. Der Rückstand auf die Spitzengruppe um Spitzenreiter Schweriner SC und den Dresdner SC war zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits deutlich.
VC Olympia Berlin hingegen blieb mit dieser Niederlage abgeschlagen am Tabellenende. Mit lediglich einem Sieg aus 13 Partien stand die Mannschaft von Trainer Jens Tietböhl auf dem letzten Platz und hatte bereits 38 Sätze abgegeben bei nur 3 gewonnenen Sätzen — eine deutliche Statistik, die die Rolle des Nachwuchsteams als Punktelieferant der Liga unterstreicht.
Historische Einordnung
Das Duell zwischen Stuttgart und dem VC Olympia Berlin war in jenen Jahren ein einseitiges: Aus insgesamt 15 Pflichtspielen zwischen 2010 und 2019 gingen die Stuttgarterinnen stets als Sieger hervor. Für den VCO Berlin, dessen Kader sich aus den talentiertesten Nachwuchsspielerinnen Deutschlands zusammensetzt, dienten Begegnungen dieser Art vor allem der wertvollen Spielpraxis auf höchstem Niveau — auch wenn die Ergebnisse selten zu Gunsten der Berlinerinnen ausfielen.
Für Allianz MTV Stuttgart, das in der Saison 2012/13 noch nicht zu den absoluten Topteams der Liga zählte, war der Sieg gegen das Schlusslicht eine wichtige Standortbestimmung auf dem Weg in die Play-offs. Der Klub aus der baden-württembergischen Landeshauptstadt hatte sich in den Jahren zuvor kontinuierlich weiterentwickelt und sollte nur wenige Jahre später — 2019 — erstmals die Deutsche Meisterschaft gewinnen.
Rivalität seit 2010
Stuttgart W vs VCO Berlin W Direkter Vergleich· 15
Stuttgart W und VCO Berlin W trafen 15 Mal aufeinander — Stuttgart W gewann 15 Mal, VCO Berlin W 0 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Stuttgart W führt den Direktvergleich mit 15 Siegen aus 15 Begegnungen an. Insgesamt fielen 50 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.33 pro Spiel (45 für die Heimmannschaft, 5 für die Gäste). Beide Teams trafen in 5 Spielen (33%). In 15 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Stuttgart W ist in den letzten 15 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 1–3 im Jahr 2017.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026