Hamburg W
Munster W
VT Aurubis Hamburg schlug USC Münster am 9. Januar 2013 in der CU Arena mit 3:1 (18:25, 25:18, 25:21, 25:17) und feierte damit eine gelungene Revanche für die Hinrunden-Niederlage.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungGelungene Revanche für den VT Aurubis Hamburg
Der VT Aurubis Hamburg hat seine Hinrunden-Niederlage gegen den USC Münster eindrucksvoll wettgemacht. Am 9. Januar 2013 besiegten die Hamburgerinnen den USC Münster in der CU Arena vor rund 1.200 Zuschauern mit 3:1 (18:25, 25:18, 25:21, 25:17). Die Partie dauerte 99 Minuten.
Satz für Satz: Von Rückstand zum deutlichen Sieg
Der erste Satz gehörte klar den Gästen aus Münster. Der USC dominierte von Beginn an und gewann den Auftaktdurchgang souverän mit 25:18. Die Mannschaft von Trainer Axel Büring zeigte insbesondere in der Abwehr eine starke Leistung und ließ den Hamburger Angriffen wenig Raum.
Doch der VT Aurubis steckte den Satzverlust gut weg. Im zweiten Durchgang kam das Team von Helmut von Soosten deutlich besser ins Spiel. Mit konsequenterem Aufschlagsspiel und einer stabileren Annahme drehten die Hamburgerinnen auf und glich mit 25:18 zum 1:1 aus.
Der dritte Satz wurde zur Vorentscheidung. Beide Teams schenkten sich nichts, die Führung wechselte mehrfach. Am Ende behielten die Gastgeberinnen jedoch die Nerven und sicherten sich den Satz mit 25:21, um erstmals in Führung zu gehen.
Im vierten Satz ließ Hamburg nichts mehr anbrennen. Mit 25:17 zogen die Gastgeberinnen davon und machten den 3:1-Endstand perfekt. Der USC Münster fand in der entscheidenden Phase keine Mittel mehr, um die Partie noch einmal zu drehen.
Personelle Veränderung als Wendepunkt
Interessant war die personelle Konstellation auf der Hamburger Trainerbank: Helmut von Soosten, der kurz zuvor den entlassenen Jean-Pierre Staelens abgelöst hatte, feierte mit diesem Sieg einen erfolgreichen Einstand. Staelens war nach einer Reihe enttäuschender Ergebnisse und der deutlichen 1:3-Niederlage gegen den VC Wiesbaden von seinen Aufgaben entbunden worden.
Stimmen zum Spiel
USC-Trainer Axel Büring zeigte sich nach der Partie enttäuscht über den Umschwung: "Wir haben in Hamburg genauso begonnen wie zuletzt in Aachen und den ersten Satz sehr dominiert. Aber dann hat Hamburg was dagegengehabt, ab dem zweiten Satz besser gespielt, und dann konnten wir nicht mehr hochschalten."
Büring verwies zudem auf personelle Probleme: "Wir hatten einige Verletzte. Ich hätte gehofft, dass wir weiter sind, aber auch das muss ich noch entwickeln."
Tabellensituation
Der Sieg war für den VT Aurubis Hamburg eminent wichtig im Kampf um die Play-off-Plätze. Nach der Hinrunden-Niederlage in Münster (0:3 am 22. Dezember 2012) waren die Hamburgerinnen auf den neunten Tabellenplatz zurückgefallen. Der Erfolg in eigener Halle brachte sie wieder in Schlagdistanz zu den vorderen Rängen.
Der USC Münster hingegen rutschte nach dieser Niederlage etwas ab, hatte sich aber zuvor mit starken Leistungen eine solide Ausgangsposition für die Play-off-Qualifikation erarbeitet. Das Hinspiel in Münster hatten die Westfalen noch klar mit 3:0 dominiert.
Der Direkte Vergleich
Die Rivalität zwischen beiden Teams reicht bis 2010 zurück. Insgesamt trafen Hamburg und Münster 15 Mal aufeinander – mit einem leichten Vorteil für die Münsteranerinnen, die 9 der 15 Duelle für sich entscheiden konnten (bei 6 Hamburger Siegen). Das torreichste Spiel der Serie endete 2015 mit 2:3.
Rivalität seit 2010
Hamburg W vs Munster W Direkter Vergleich· 15
Hamburg W und Munster W trafen 15 Mal aufeinander — Hamburg W gewann 6 Mal, Munster W 9 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Munster W führt den Direktvergleich mit 9 Siegen aus 15 Begegnungen an. Insgesamt fielen 59 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.93 pro Spiel (26 für die Heimmannschaft, 33 für die Gäste). Beide Teams trafen in 9 Spielen (60%). In 15 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2015.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026
