Dresdner SC besiegt USC Münster mit 3:1 in der Margon Arena. Robin de Kruijf und Myrthe Schoot überzeugen, Louisa Lippmann glänzt auf Münster Seite.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungDresdner SC bezwingt USC Münster mit 3:1 und bleibt an der Tabellenspitze
Dresden – Der Dresdner SC hat seine weiße Weste in der 1. Volleyball Bundesliga der Frauen gewahrt. Am 4. Spieltag der Saison 2012/2013 besiegten die Schützlinge von Trainer Alexander Waibl den USC Münster in der Margon Arena vor 2.214 Zuschauern mit 3:1 (25:21, 23:25, 25:20, 25:18) und festigten damit die Tabellenführung.
Ausgeglichener Beginn mit starken Aufschlägen
Die Partie begann mit hohem Tempo. Beide Teams suchten früh die Entscheidung über druckvolle Aufschläge und eine aggressive Spieleröffnung. Der Dresdner SC erwischte den besseren Start und setzte sich über die Niederländerinnen Robin de Kruijf im Mittelblock und Myrthe Schoot in der Annahme früh ab. Münster kämpfte sich zwar heran, doch der Satzgewinn ging mit 25:21 an die Hausherrinnen.
Münster schlägt zurück
Im zweiten Durchgang zeigte der USC Münster eine deutliche Reaktion. Die Mannschaft spielte befreit auf und insbesondere die junge Außenangreiferin Louisa Lippmann – damals 18 Jahre alt und am Beginn ihrer später glanzvollen Karriere – sorgte mit kraftvollen Angriffen für Gefahr. Die Gäste aus Westfalen erspielten sich eine Führung und brachten diese trotz einer Aufholjagd der Dresdnerinnen mit 25:23 ins Ziel. Der Satzausgleich war perfekt, die Partie wieder völlig offen.
DSC zieht davon
Nach dem Seitenwechsel fand der DSC zurück zu seiner dominierenden Art. Die Abstimmung zwischen Zuspielerin Mareen von Römer und Mittelblockerin Robin de Kruijf funktionierte immer besser. De Kruijf, die später für die niederländische Nationalmannschaft zu einer der erfolgreichsten Blockspielerinnen Europas avancieren sollte, traf ihre Absprungzeitpunkte nun perfekt und setzte mehrfach die entscheidenden Blöcke. Dazu gesellte sich eine solide Feldabwehr, angeführt von Libera Myrthe Schoot, die kaum einen Ball verloren gab. Mit 25:20 ging Satz drei an den DSC – die Vorentscheidung war gefallen.
Klare Sache im vierten Satz
Münster versuchte im vierten Satz noch einmal alles, doch der Widerstand war gebrochen. Dresden ließ in der Annahme nichts mehr anbrennen und spielte seine körperliche Überlegenheit am Netz konsequent aus. Die Aufschläge der Dresdnerinnen setzten die Münsteraner Annahme immer wieder unter Druck, sodass USC nur selten zu geordneten Angriffen kam. Mit 25:18 beendete der DSC die Partie nach 96 Minuten.
Tabellensituation
Mit dem vierten Sieg im vierten Spiel behauptete der Dresdner SC die alleinige Tabellenführung mit 8:0 Punkten – punktgleich mit dem SSC Palmberg Schwerin, der ebenfalls alle bisherigen Partien gewonnen hatte. Der USC Münster verpasste durch die Niederlage den Sprung in die obere Tabellenhälfte und blieb mit 6:4 Punkten auf Rang fünf.
Die Saison 2012/2013 sollte für den DSC eine der erfolgreichsten der Vereinsgeschichte werden. Unter Trainer Alexander Waibl, der den Verein seit 2006 führte, erreichte Dresden am Ende der Saison das Playoff-Halbfinale, wo man am späteren Meister Schweriner SC scheiterte.
Ausblick
Für den Dresdner SC ging es bereits am übernächsten Spieltag mit einem schweren Auswärtsspiel beim SSC Palmberg Schwerin weiter – ein richtungsweisendes Duell an der Tabellenspitze. Der USC Münster hingegen musste sich in den folgenden Wochen auf heimischem Boden beweisen, um den Anschluss an die Playoff-Ränge nicht zu verlieren.
Rivalität seit 2010
Dresdner SC W vs Munster W Direkter Vergleich· 33
Dresdner SC W und Munster W trafen 33 Mal aufeinander — Dresdner SC W gewann 31 Mal, Munster W 2 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Dresdner SC W führt den Direktvergleich mit 31 Siegen aus 33 Begegnungen an. Insgesamt fielen 121 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.67 pro Spiel (95 für die Heimmannschaft, 26 für die Gäste). Beide Teams trafen in 16 Spielen (48%). In 33 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2016.
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API-Daten: 11. Juni 2026