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1 Bundesliga WomenSaison 2011

Sinsheim W vs SC Schweriner W

10. März 2012 um 19:00
Heim

Sinsheim W

03
Auswärts

SC Schweriner W

AI

Die envacom volleys sinsheim unterliegen dem Schweriner SC mit 0:3 und stehen als erster sportlicher Absteiger der Saison 2011/12 fest.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

envacom volleys sinsheim vs. Schweriner SC 0:3 (21:25, 21:25, 11:25)

Am vorletzten Hauptrundenspieltag der 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen mussten die envacom volleys sinsheim zu Hause gegen den Schweriner SC eine 0:3-Niederlage hinnehmen. Die Partie am 10. März 2012 in der Messehalle in Sinsheim endete mit 21:25, 21:25 und 11:25 – ein Ergebnis, das die Kraichgauerinnen endgültig auf einen Abstiegsplatz verwies und den vorzeitigen Gang in die 2. Bundesliga besiegelte.

Vorgeschichte: Sinsheim im Abstiegskampf, Schwerin im Play-off-Modus

Vor der Begegnung stand Sinsheim massiv unter Druck. Nach einer von Verletzungen und Unruhe geprägten Saison ging das Team von Trainer Stefan Bräuer als Tabellenvorletzter in die Partie. Der Schweriner SC hingegen hatte als Dritter der Normalrunde seine Play-off-Teilnahme bereits sicher und reiste mit der Rolle des klaren Favoriten an. Dazu kamen die jüngsten Erfolge: Der Pokalsieger von 2012 hatte alle fünf bisherigen Duelle gegen Sinsheim gewonnen – eine makellose Bilanz.

Der Spielverlauf: Kampf in den ersten Sätzen, dann klare Dominanz

Sinsheim startete beherzt und zeigte in den ersten beiden Durchgängen, warum Trainer Bräuer seiner Mannschaft das Potenzial für den Klassenerhalt zutraute. Mit geschlossener Blockarbeit und mutigen Angriffen hielten die Gastgeberinnen gegen den spielstarken Gegner gut mit. Die Sätze endeten jeweils knapp mit 21:25 – ein Resultat, das die aufopferungsvolle Abwehrleistung der Hausherrinnen widerspiegelte.

„Wir haben in den ersten beiden Sätzen dem Pokalsieger Paroli bieten können“, analysierte Bräuer nach der Partie. „Doch die individuelle Klasse der Schwerinerinnen hat sich durchgesetzt.“

Im dritten Satz fiel Sinsheim dann sichtlich ab. Die Kräfte schwanden, die Konzentration ließ nach – und der Schweriner SC nutzte dies gnadenlos aus. Mit 11:25 wurde der Satz deutlich an den Gast vergeben. „Im dritten Satz hat man dann gesehen, dass ein Champions-League-Teilnehmer gegen einen Absteiger gespielt hat“, so Bräuer.

Entscheidung im Abstiegskampf

Mit der Niederlage waren die envacom volleys sinsheim nicht mehr zu retten. Der SC Potsdam hatte parallel mit einem souveränen 3:0-Auswärtssieg in Leverkusen den Klassenverbleib perfekt gemacht, während Sinsheim als letzter sportlicher Absteiger feststand. Bräuer blickte zurück auf eine Saison mit „Pleiten, Pech und Pannen“. Zahlreiche Verletzungen und eine andauernde personelle Unruhe hatten das Team nie zur vollen Entfaltung kommen lassen. „Die Mannschaft hatte das Potenzial, die Klasse zu halten. Doch wir haben es nie geschafft, unsere Leistung abzurufen“, resümierte der Trainer.

Als Knackpunkt der Saison nannte Bräuer das mit 2:3 verlorene Heimspiel gegen den Köpenicker SC Berlin – eine Partie, in der Sinsheim bereits wie der sichere Sieger aussah und am Ende doch leer ausging. „Der Abstieg tut schon weh“, gab Bräuer zu, richtete aber auch Glückwünsche an seinen Trainerkollegen Alberto Salomoni, der mit Potsdam den Klassenerhalt feierte.

Die Ausgangslage vor den Play-offs

Während für Sinsheim mit dem Abstieg eine turbulente Saison ihr bitteres Ende fand, ging der Blick bei Schwerin nach vorne. Als Dritter der Hauptrunde startete das Team von Trainer Sebastian Muskulus in die Play-offs um die Deutsche Meisterschaft. Die Mannschaft um die starke Mittelblockerin und Nationalspielerin Patricia Thormann hatte gezeigt, dass sie auch in der entscheidenden Saisonphase mit den Topteams mithalten kann.

Fazit

Die 0:3-Niederlage gegen den Schweriner SC besiegelte den Abstieg der envacom volleys sinsheim aus der 1. Volleyball-Bundesliga. Dabei hatten die Gastgeberinnen in den ersten beiden Sätzen durchaus gezeigt, dass sie auf diesem Niveau bestehen können – am Ende machte jedoch die individuelle Klasse des Pokalsiegers und Champions-League-Teilnehmers den Unterschied. Für Sinsheim begann mit diesem Spiel der Abschied vom Oberhaus, während Schwerin gestärkt in die Play-off-Phase ging.

Satzverlauf

Satz Sinsheim Schwerin
1. Satz 21 25
2. Satz 21 25
3. Satz 11 25

Endstand: 0:3 (21:25, 21:25, 11:25)

Rivalität seit 2010

Sinsheim W vs SC Schweriner W Direkter Vergleich· 5

Sinsheim W und SC Schweriner W trafen 5 Mal aufeinander — Sinsheim W gewann 0 Mal, SC Schweriner W 5 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. SC Schweriner W führt den Direktvergleich mit 5 Siegen aus 5 Begegnungen an. Insgesamt fielen 16 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.20 pro Spiel (1 für die Heimmannschaft, 15 für die Gäste). Beide Teams trafen in 1 Spiel (20%). In 5 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. SC Schweriner W ist in den letzten 5 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–1 im Jahr 2010.

Sinsheim W
0
Siege
Unentschieden
0
·
SC Schweriner W
5
Siege
Tore gesamt
16 · 3.2/Spiel
Beide getroffen
1/5 · 20%
Über 2,5
5/5 · 100%

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