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1 Bundesliga WomenSaison 2011

Munster W vs Dresdner SC W

7. März 2012 um 19:30
Heim

Munster W

03
Auswärts

Dresdner SC W

AI

Der Dresdner SC gewann mit 3:0 (25:14, 25:10, 25:15) in nur 67 Minuten beim USC Münster - eine Machtdemonstration in der 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen 2011/12.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Dresden demontiert Münster: DSC feiert 67-Minuten-Derby-Sieg

Der Dresdner SC hat am 22. Spieltag der 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen ein klares Ausrufezeichen gesetzt. Beim Tabellenvierten USC Münster feierten die Sächsinnen einen imposanten 3:0 (25:14, 25:10, 25:15)-Auswärtssieg – und das in lediglich 67 Minuten Spielzeit.

Ein Spiel der Überlegenheit

Von Beginn an ließen die Dresdnerinnen keinen Zweifel aufkommen, wer an diesem Abend die Halle als Sieger verlassen würde. Nach der Pokalspielpause und einer intensiven Phase mit englischen Wochen – inklusive Auswärtsreisen nach Aserbaidschan und Russland im CEV-Pokal – hatte DSC-Trainer Alexander Waibl die Gelegenheit genutzt, um seiner Mannschaft endlich wieder intensive Trainingseinheiten und ausreichend Regeneration zu ermöglichen. Mit beeindruckendem Erfolg.

„Wir haben heute gegen eine heimstarke Mannschaft sehr dominant gespielt und über eine Stunde kaum Fehler gemacht“, lobte Waibl nach der Partie. „Das ist für mich wichtig: Je näher wir den Play-offs kommen, desto besser wollen wir Volleyball spielen.“

Satz für Satz: Die Dominanz in Zahlen

Satz 1 (25:14): Dresden legte los wie die Feuerwehr. Mit einer nahezu fehlerfreien Annahme und variablen Angriffskombinationen über die Außen und die Mitte setzten sich die Gäste früh ab. Münsters Annahmeriegel geriet bereits in den ersten Minuten unter Druck – ein Muster, das sich durch die gesamte Partie ziehen sollte.

Satz 2 (25:10): Der zweite Durchgang war eine einzige Machtdemonstration. Mit nur zehn Gegenpunkten erzielte Münster den niedrigsten Satzgewinn des gesamten Spiels. Dresdens Angriffsquote blieb konstant hoch, während die Blockarbeit um Robin de Kruijf und die Abwehr um Libera-Legende Kerstin Tzscherlich, die nach einer Verletzungspause ihr Comeback feierte und eine starke Partie ablieferte, den Münsteraner Angreiferinnen kaum eine Lücke ließen.

Satz 3 (25:15): Münster versuchte im dritten Satz noch einmal, Widerstand zu leisten und die Partie offener zu gestalten. Doch Dresden ließ nicht locker. Zuspielerin Mareen Apitz, die zur Spielerin des Spiels gewählt wurde, dirigierte ihr Team mit gewohnt kluger Spielverteilung und hielt die Angreiferinnen konstant in Szene.

Schlüssel zum Erfolg

Der Dresdner SC überzeugte an diesem Abend in allen Elementen:

  • Aufschlag: Mit druckvollen Aufschlägen wurde Münsters Annahme früh aus dem Rhythmus gebracht
  • Block: Der Doppelblock in der Mitte erwies sich als nahezu unüberwindbar
  • Feldabwehr: Kerstin Tzscherlich zeigte nach ihrer Rückkehr, warum sie zu den besten Liberas der Liga zählt
  • Angriffsvariation: Die Mischung aus schnellen Mitte-Angriffen und präzisen Außenangriffen ließ Münsters Block stets rätseln

Tabellarische Bedeutung

Mit diesem deutlichen Erfolg untermauerte der Dresdner SC seine Ambitionen im Meisterschaftsrennen der Saison 2011/12. Die Mannschaft von Alexander Waibl blieb damit dem Spitzenreiter Rote Raben Vilsbiburg auf den Fersen, der zeitgleich ein hart umkämpftes 3:2 gegen den VfB Suhl feierte. Münster hingegen musste als Tabellenvierter einen Rückschlag im Kampf um die besten Play-off-Platzierungen hinnehmen – und das ausgerechnet vor heimischem Publikum in der Sporthalle Berg Fidel.

Stimmen zum Spiel

DSC-Trainer Alexander Waibl zeigte sich hochzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: „Wir haben heute gegen eine heimstarke Mannschaft sehr dominant gespielt.“ Die deutlichen Satzergebnisse spiegelten die Überlegenheit wider, die der DSC über die gesamte Spielzeit hinweg auf das Parkett brachte.

Ausblick

Für Dresden stand bereits am 10. März 2012 das nächste Topspiel in der Margon Arena gegen den VC Wiesbaden auf dem Programm – eine weitere Standortbestimmung im Kampf um die Tabellenspitze. Münster reiste zeitgleich zu Alemannia Aachen und musste Wiedergutmachung für diese klare Heimniederlage betreiben.

Die Saison 2011/12 endete schließlich mit der Meisterschaft der Roten Raben Vilsbiburg. Der Dresdner SC belegte Rang zwei und qualifizierte sich für die Play-offs, wo man erneut an den starken Niederbayerinnen scheiterte. Der USC Münster beendete die Saison auf dem vierten Tabellenplatz.

Fazit

Der 3:0-Sieg des Dresdner SC beim USC Münster war eine eindrucksvolle Demonstration der Stärke und Tiefe des sächsischen Kaders. In nur 67 Minuten wurde klar, dass der DSC zu diesem Zeitpunkt der Saison in bestechender Form agierte und als ernsthafter Titelkandidat in die entscheidende Saisonphase ging. Für Münster hingegen war es eine Lehrstunde – ein Spiel, das die Defizite im Annahme- und Abwehrspiel schonungslos aufzeigte.

Rivalität seit 2010

Munster W vs Dresdner SC W Direkter Vergleich· 33

Munster W und Dresdner SC W trafen 33 Mal aufeinander — Munster W gewann 2 Mal, Dresdner SC W 31 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Dresdner SC W führt den Direktvergleich mit 31 Siegen aus 33 Begegnungen an. Insgesamt fielen 122 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.70 pro Spiel (27 für die Heimmannschaft, 95 für die Gäste). Beide Teams trafen in 17 Spielen (52%). In 33 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2016.

Munster W
2
Siege
Unentschieden
0
·
Tore gesamt
122 · 3.7/Spiel
Beide getroffen
17/33 · 52%
Über 2,5
33/33 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

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