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1 Bundesliga WomenSaison 2011

SC Schweriner W vs Hamburg W

25. Februar 2012 um 19:00
Heim

SC Schweriner W

31
Auswärts

Hamburg W

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Schweriner SC dominiert Nordderby: Klarer 3:0-Heimsieg gegen VT Aurubis Hamburg

Der Schweriner SC hat das norddeutsche Duell der 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen gegen VT Aurubis Hamburg souverän mit 3:0 (25:19, 25:16, 25:16) für sich entschieden. Vor stimmungsvoller Kulisse in der Arena am Lambrechtsgrund ließ der Rekordmeister den Gästen aus der Hansestadt über weite Strecken keine Chance.

Überlegene Vorstellung vor NDR-Kameras

Die Partie am 25. Februar 2012 wurde aufgrund der Live-Übertragung des NDR auf die ungewohnte Anstoßzeit von 14:30 Uhr vorverlegt – und die Schwerinerinnen dankten es mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Trainer Tore Aleksandersen konnte dabei auf seine Stammformation um die Nationalspielerinnen Denise Hanke, Patricia Thormann und Maja Pachale zurückgreifen.

Von Beginn an zeigte der SSC, warum er am Ende der Saison den deutschen Meistertitel feiern sollte. Im ersten Satz setzte sich das Team schnell auf 8:5 ab und gab die Führung nicht mehr aus der Hand. Patricia Thormann erwies sich mit ihrer Übersicht am Netz als zentrale Figur, Nadja Schaus sorgte mit ihrem kraftvollen Diagonalangriff für die entscheidenden Punkte zum 25:19-Satzgewinn.

Aufschlagserie entscheidet zweiten Durchgang

Im zweiten Satz steigerten sich die Gastgeberinnen noch einmal. Nach einem ausgeglichenen Beginn brach Denise Hanke mit ihren gefürchteten Sprungaufschlägen den Widerstand der Hamburgerinnen. Eine Serie von sechs Punkten in Folge katapultierte Schwerin auf 16:10 – die Vorentscheidung in diesem Durchgang. Vendula Adlerova und Patricia Thormann nutzten die Verunsicherung in der Hamburger Annahme konsequent aus und brachten den Satz mit 25:16 nach Hause.

Die rund 1.800 Zuschauer in der Arena feierten die La-Ola-Welle und machten das Nordderby zu einem echten Heimspiel für den SSC.

Hamburger Aufholjagd bleibt unbelohnt

Der dritte Satz bot die größte Dramatik des Nachmittags. VT Aurubis Hamburg, das mit einer starken internationalen Besetzung antrat – lediglich vier deutsche Spielerinnen standen im Kader –, fand besser in die Partie. Über Carmen Coccia und Kathy Radzuweit erarbeiteten sich die Gäste eine 8:4-Führung zur ersten technischen Auszeit.

Doch dann schlug die Stunde der Schweriner Aufschlagasse. Vendula Adlerova und Nadja Schaus drehten mit einer beeindruckenden Serie von elf Punkten den Satz von 11:13 auf 22:15 – ein Lauf, der den Gästen den Zahn zog. "Die Hamburgerinnen lagen deutlich in Führung, dann folgte eine sensationelle Aufschlagserie", kommentierte der NDR-Reporter. Am Ende hieß es 25:16 – der dritte 3:0-Heimsieg in Folge für den SSC in der eigenen Halle.

Tabellensituation und Ausblick

Mit diesem Erfolg untermauerte der Schweriner SC seine Spitzenposition in der 1. Bundesliga. Zur Saisonhalbzeit rangierte das Team von Tore Aleksandersen mit 44:8 Punkten und 71:27 Sätzen auf Platz drei der Tabelle, punktgleich mit dem Zweitplatzierten Rote Raben Vilsbiburg. VT Aurubis Hamburg belegte mit 34:18 Zählern einen soliden fünften Rang.

Für den SSC stand bereits am nächsten Morgen die nächste große Aufgabe an: Die Reise zum Viertelfinal-Hinspiel im CEV Challenge Cup gegen Lokomotive Baku in Aserbaidschan. Das Rückspiel war für den 1. März in der Arena am Lambrechtsgrund angesetzt – eine Doppelbelastung, die das Team von Aleksandersen mit breiter Brust nach diesem überzeugenden Heimsieg anging.

Historische Perspektive

Das Nordderby zwischen Schwerin und Hamburg hatte bereits damals eine lange Tradition. Von den 15 Aufeinandertreffen bis zu diesem Zeitpunkt hatte der Schweriner SC 13 für sich entschieden – eine Dominanz, die auch an diesem Februarnachmittag ihre Fortsetzung fand. Die Gäste aus Hamburg sollten ihren ersten Sieg gegen Schwerin erst 2016 feiern.

Am Ende der Saison 2011/12 krönte sich der SSC Palmberg Schwerin zum neunten Mal zum deutschen Meister – ein Titel, der mit solchen souveränen Auftritten wie diesem gegen den Nordrivalen den Grundstein fand.

Rivalität seit 2009

SC Schweriner W vs Hamburg W Direkter Vergleich· 15

SC Schweriner W und Hamburg W trafen 15 Mal aufeinander — SC Schweriner W gewann 13 Mal, Hamburg W 2 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. SC Schweriner W führt den Direktvergleich mit 13 Siegen aus 15 Begegnungen an. Insgesamt fielen 57 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.80 pro Spiel (41 für die Heimmannschaft, 16 für die Gäste). Beide Teams trafen in 9 Spielen (60%). In 15 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2016.

SC Schweriner W
13
Siege
Unentschieden
0
·
Hamburg W
2
Siege
Tore gesamt
57 · 3.8/Spiel
Beide getroffen
9/15 · 60%
Über 2,5
15/15 · 100%

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