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1 Bundesliga WomenSaison 2011

VC Wiesbaden W vs SC Schweriner W

11. Februar 2012 um 19:00
23
Auswärts

SC Schweriner W

AI

VC Wiesbaden unterliegt Schweriner SC im Spitzenspiel der 1. Bundesliga Frauen nach fünf Sätzen mit 2:3. Der Titelverteidiger aus Schwerin bleibt in der Erfolgsspur.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Spitzenspiel in der Sporthalle am 2. Ring: Schwerin entführt zwei Punkte aus Wiesbaden

Wiesbaden – Der VC Wiesbaden hat dem Tabellenführer und Titelverteidiger Schweriner SC am 11. Februar 2012 einen packenden Fünf-Satz-Krimi geliefert, musste sich am Ende aber mit 2:3 (89:99 Bälle) geschlagen geben. Vor heimischer Kulisse in der Sporthalle am 2. Ring zeigten die Hessinnen eine ihrer besten Saisonsaisons-Leistungen, konnten den Favoriten aus Mecklenburg-Vorpommern jedoch nicht bezwingen.

Die Gäste aus Schwerin, die in der Saison 2011/12 auf dem Weg zu ihrer dritten Meisterschaft in Folge waren, reisten als klarer Favorit nach Wiesbaden. Trainer Tore Aleksandersen hatte sein Team zuletzt auf eine beeindruckende Siegesserie eingestellt. Doch der VC Wiesbaden unter der Leitung von Trainer Andreas Vollmer erwies sich als hartnäckiger Gegner.

Fünfter Satz entscheidet die Partie

In einer von Beginn an intensiv geführten Partie lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch. Der VCW, der sich in den Wochen zuvor mit einem beeindruckenden 3:1-Erfolg gegen den USC Münster und einem souveränen 3:0 beim SC Potsdam in bestechender Form präsentiert hatte, zeigte auch gegen den Serienmeister keine Spur von Angst.

Der Schweriner SC, der eine Woche zuvor Alemannia Aachen mit 3:0 (25:22, 25:23, 25:12) bezwungen hatte und sich auf Rang drei der Tabelle festgesetzt hatte, fand nur schwer in die Partie. Die Wiesbadenerinnen um ihre starke Spielführerin Regina Burchardt attackierten mutig aus der Annahme heraus und stellten die Schweriner Abwehr immer wieder vor Probleme.

„Wir haben gezeigt, dass wir mit den Besten mithalten können“

„Gegen den Meister über fünf Sätze zu gehen und ihm alles abzuverlangen – das zeigt die Entwicklung unseres Teams“, sagte VCW-Trainer Andreas Vollmer nach der Partie. „Natürlich sind wir enttäuscht, dass es nicht für den Sieg gereicht hat. Aber wir haben gezeigt, dass wir mit den Besten dieser Liga mithalten können. Wenn wir diese Leistung konservieren, werden wir in dieser Saison noch für die eine oder andere Überraschung gut sein.“

Die Partie war geprägt von langen Ballwechseln und einer hohen spielerischen Qualität auf beiden Seiten. Im ersten Satz erwischten die Gäste den besseren Start und nutzten ihre Aufschlagstärke, um den Wiesbadener Annahmeriegel früh unter Druck zu setzen. Der VCW kämpfte sich zurück, doch die Erfahrung des Spitzenteams gab letztlich den Ausschlag.

Schweriner Klasse in den entscheidenden Phasen

In der zweiten Hälfte des Spiels steigerte sich der VCW und konnte die Partie völlig offen gestalten. Besonders Regina Burchardt und die Diagonalangreiferin Ksenija Ivanovic – auf dem Foto der Partie prominent zu sehen – überzeugten mit kraftvollen Angriffen und präzisen Aufschlägen.

Der Schweriner SC zeigte jedoch in den entscheidenden Phasen die Abgeklärtheit eines Meisters. Die Gäste, die in dieser Saison bereits enge Spiele gegen starke Gegner für sich entscheiden konnten, fanden auch im Tiebreak die richtigen Mittel. „Schwerin hat eine unglaubliche individuelle Klasse“, analysierte Vollmer. „Sie spielen mit einem Selbstvertrauen, das man sich als Meister erarbeitet. Wir haben sie aber über weite Strecken gestellt und dürfen uns dafür nichts vorwerfen.“

Tabellensituation: Wiesbaden auf Playoff-Kurs

Mit der knappen Niederlage verpasste der VC Wiesbaden den Sprung in die Spitzengruppe, hielt aber Anschluss an die Playoff-Plätze. Der VCW rangierte vor diesem Spieltag auf Rang sechs und hatte sich nach einem durchwachsenen Saisonstart gefangen. Der Erfolg gegen Münster in der Vorwoche hatte gezeigt, dass die Mannschaft von Andreas Vollmer in dieser Saison zu Höchstleistungen fähig ist.

Der Schweriner SC untermauerte mit dem Auswärtssieg seine Ambitionen auf die Verteidigung der Meisterschaft. Der SSC, der am Ende der Saison 2011/12 tatsächlich seinen neunten Meistertitel und den dritten in Folge feiern sollte, blieb damit in der Erfolgsspur.

Ausblick

Für den VC Wiesbaden ging es in den folgenden Wochen darum, an diese Leistung anzuknüpfen und sich einen Platz in den Playoffs zu sichern. Das Team wusste, dass es auch gegen die Topmannschaften der Liga bestehen kann – eine Erkenntnis, die für den weiteren Saisonverlauf von unschätzbarem Wert sein sollte.

Rivalität seit 2010

VC Wiesbaden W vs SC Schweriner W Direkter Vergleich· 31

VC Wiesbaden W und SC Schweriner W trafen 31 Mal aufeinander — VC Wiesbaden W gewann 11 Mal, SC Schweriner W 20 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. SC Schweriner W führt den Direktvergleich mit 20 Siegen aus 31 Begegnungen an. Insgesamt fielen 123 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.97 pro Spiel (46 für die Heimmannschaft, 77 für die Gäste). Beide Teams trafen in 20 Spielen (65%). In 31 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2022.

Unentschieden
0
·
SC Schweriner W
20
Siege
Tore gesamt
123 · 4.0/Spiel
Beide getroffen
20/31 · 65%
Über 2,5
31/31 · 100%

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