Rote Raben Vilsbiburg besiegen SC Potsdam in der 1. Bundesliga Frauen klar mit 3:0 (25:13, 25:19, 25:21) und untermauern die Tabellenführung.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungDominanz in den ersten beiden Sätzen
Vilsbiburg erwischte einen Start nach Maß und ließ den Gästen aus Potsdam von Beginn an keine Chance. Vor heimischem Publikum bestimmte die Mannschaft von Trainer Jonas Kronseder das Geschehen und dominierte die ersten beiden Durchgänge nach Belieben. Der erste Satz war mit 25:13 eine Machtdemonstration der Hausherrinnen, die in allen Mannschaftsteilen überzeugten. Auch im zweiten Satz ließ Vilsbiburg kaum nach und sicherte sich diesen mit 25:19.
„Wir haben zwei sehr souveräne erste Sätze gezeigt“, analysierte Vilsbiburgs Spielführerin Lina Meyer nach der Partie. Vor allem im Angriff und am Block präsentierten sich die Roten Raben als kaum zu überwindende Einheit.
Comeback im dritten Satz
Im dritten Durchgang schien der SC Potsdam zunächst für eine Überraschung sorgen zu wollen. Die Mannschaft von Trainer Alberto Salomoni startete deutlich verbessert und erspielte sich einen zwischenzeitlich komfortablen Vorsprung. Vilsbiburg wirkte phasenweise unkonzentriert, doch die Heimmannschaft bewies Moral.
„Im dritten dann haben wir etwas nachgelassen, aber dann trotz des großen Rückstands das Spiel wieder gedreht“, so Meyer weiter. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung kämpften sich die Roten Raben Punkt für Punkt zurück und drehten die Partie. Am Ende hieß es 25:21 – der dritte Satzgewinn und der 3:0-Gesamtsieg waren perfekt.
Tabellenführer untermauert Ambitionen
Mit diesem Erfolg baute Vilsbiburg seine Führung in der Tabelle der 1. Bundesliga Frauen weiter aus und unterstrich die Titelambitionen. Die Mannschaft präsentierte sich an diesem Abend in bestechender Form. Insbesondere die starke Block-Feldabwehr machte es den Potsdamerinnen über weite Strecken schwer, eigene Angriffe erfolgreich zu Ende zu spielen.
Für den SC Potsdam war es eine lehrreiche Partie gegen den Spitzenreiter. Die Mannschaft aus Brandenburg hatte vor allem in den ersten beiden Sätzen große Probleme, dem druckvollen Spiel der Gastgeberinnen etwas entgegenzusetzen und fand erst im dritten Satz besser in die Partie.
Ausblick
Die Rote Raben Vilsbiburg präsentierten sich an diesem Abend als ein Team, das in der Saison 2011/12 noch ein gewichtiges Wort im Meisterschaftskampf mitreden wird. Mit dem deutlichen 3:0-Sendungsbewusstsein gegen einen starken Gegner wie Potsdam schickte der Tabellenführer ein klares Signal an die Konkurrenz.
Rivalität seit 2009
Vilsbiburg W vs Potsdam W Direkter Vergleich· 37
Vilsbiburg W und Potsdam W trafen 37 Mal aufeinander — Vilsbiburg W gewann 14 Mal, Potsdam W 23 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Potsdam W führt den Direktvergleich mit 23 Siegen aus 37 Begegnungen an. Insgesamt fielen 143 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.86 pro Spiel (68 für die Heimmannschaft, 75 für die Gäste). Beide Teams trafen in 21 Spielen (57%). In 37 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Potsdam W ist in den letzten 12 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2024.
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API-Daten: 11. Juni 2026