Der Dresdner SC besiegt den Köpenicker SC Berlin am 22. Januar 2012 in der 1. Bundesliga Frauen souverän mit 3:0 und untermauert seine Spitzenposition in der Tabelle.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungAusgangslage vor der Partie
Der Dresdner SC ging als Tabellenzweiter in die Begegnung des 16. Spieltags. Mit 13 Siegen aus 15 Spielen und einer imponierenden Satzbilanz von 40:15 standen die Schützlinge von Trainer Alexander Waibl bei 26:4 Punkten punktgleich mit Spitzenreiter Rote Raben Vilsbiburg an der Spitze der Liga. Die Mannschaft aus Sachsen hatte sich bereits früh in der Saison als einer der Topfavoriten auf die Meisterschaft etabliert.
Der Köpenicker SC Berlin befand sich zum damaligen Zeitpunkt im gesicherten Mittelfeld der Tabelle. Mit sieben Siegen und acht Niederlagen bei einer Satzbilanz von 28:33 belegte das Team aus der Hauptstadt mit 14:16 Punkten den neunten Rang. Für die Berlinerinnen ging es in der Rückrunde darum, den Anschluss an die Playoff-Plätze zu halten und gegen die Spitzenteams der Liga zu bestehen.
Spielverlauf
Der Dresdner SC dominierte die Partie von Beginn an. Mit einer starken Aufschlagserie und einer stabilen Annahme nahmen die Gastgeberinnen dem Köpenicker SC früh den Wind aus den Segeln. Mittelblockerin Robin de Kruijf, die später in ihrer Karriere zu einer der erfolgreichsten niederländischen Volleyballspielerinnen avancieren sollte, setzte sich immer wieder im Angriff durch und sorgte gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen für ein hohes Tempo im Spiel der Dresdnerinnen.
Die Defensive des DSC arbeitete auf gewohnt hohem Niveau. Libera und Abwehrreihe entschärften zahlreiche Angriffsversuche der Berlinerinnen, sodass Köpenick nur selten zu einfachen Punkten kam. Die Gäste aus Berlin versuchten zwar, mit einer kämpferischen Leistung dagegenzuhalten, hatten aber insbesondere gegen die druckvollen Aufschläge und die gut organisierte Blockarbeit der Dresdnerinnen wenig zu bestellen.
Bis zum Schluss ließ der DSC nicht nach und sicherte sich einen letztlich souveränen 3:0-Erfolg, der die Tabellenführung der Mannschaft aus der sächsischen Landeshauptstadt untermauerte.
Tabellensituation und Bedeutung
Mit diesem Sieg baute der Dresdner SC seine beeindruckende Heimbilanz weiter aus und blieb im Rennen um die Spitzenposition in der 1. Bundesliga Frauen. Der DSC war eine von nur zwei Mannschaften, die bis zu diesem Zeitpunkt der Saison lediglich zwei Niederlagen kassiert hatten – gemeinsam mit dem Tabellenführer aus Vilsbiburg.
Für den Köpenicker SC bedeutete die Niederlage einen Rückschlag im Kampf um die vorderen Tabellenplätze. Die Berlinerinnen hatten sich in der Hinrunde achtbar geschlagen, doch gegen die absolute Spitze der Liga fehlte an diesem Tag die Durchschlagskraft im Angriff und die Stabilität in der Annahme, um dem Druck des DSC standzuhalten.
Die Saison 2011/12 sollte für den Dresdner SC historisch werden: Die Mannschaft um Trainer Alexander Waibl krönte sich am Saisonende zum Deutschen Meister – der dritte Meistertitel der Vereinsgeschichte nach 1999 und 2007. Der Grundstein für diesen Erfolg wurde unter anderem in solchen Heimspielen gelegt, in denen der DSC seine Klasse souverän auf das Feld brachte.
Direkter Vergleich
Der Dresdner SC und der Köpenicker SC sind sich in der Bundesliga-Geschichte insgesamt 17 Mal gegenüber gestanden. Mit 16 Siegen für den DSC und nur einem Erfolg für Köpenick fällt die Bilanz klar zugunsten der Sachsen aus. Das torreichste Duell endete 3:2 im Jahr 2014.
Rivalität seit 2009
Dresdner SC W vs Kopenicker Berlin W Direkter Vergleich· 17
Dresdner SC W und Kopenicker Berlin W trafen 17 Mal aufeinander — Dresdner SC W gewann 16 Mal, Kopenicker Berlin W 1 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Dresdner SC W führt den Direktvergleich mit 16 Siegen aus 17 Begegnungen an. Insgesamt fielen 60 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.53 pro Spiel (48 für die Heimmannschaft, 12 für die Gäste). Beide Teams trafen in 7 Spielen (41%). In 17 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2014.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026